Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages

27.9.2012

MB 03.02 Arbeitsblatt: "Wer wählt was?"

Die Auswertung von Daten funktioniert am besten, wenn man im Vorfeld Vermutungen (Hypothesen) aufstellt, die mit Hilfe der verfügbaren Daten überprüfbar sind.

Beispielhypothesen:
  • Die Wählerschaft der SPD besteht hauptsächlich aus Arbeitern.
  • Wählerinnen und Wähler mit Abitur oder Fachhochschulreife wählen häufiger FDP als solche mit niedrigerem Schulabschluss.
  • In Ostdeutschland wird die DIE LINKE häufiger gewählt als in Westdeutschland.
  • Arbeitslose wählen häufig die Piratenpartei.
  • Frauen sind bezüglich ihrer Parteipräferenz häufiger unentschlossen als Männer.
  • Frauen wählen häufiger das Bündnis 90/Die Grünen als Männer.
  • Je höher der Schulabschluss, desto höher die Bereitschaft, wählen zu gehen.
  • Je höher das Monatseinkommen, desto größer ist die Präferenz für die CDU/CSU.
Arbeitsauftrag:

Formuliere weitere Hypothesen zum Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen. Wähle dabei jeweils als Merkmal 1 ein soziodemografisches Merkmal (wie Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen, Konfession, Bildung, Wohnort) und als Merkmal 2 die Parteipräferenz. (Beachte hierbei: Die Aussagen müssen nicht richtig sein, sie können falsch sein, daher sollten sie empirisch überprüfbar sein.)


Bundestagswahl 2013

Befragungssoftware GrafStat

Download

Die aktuelle Version der Befragungssoftware GrafStat kann für den Einsatz im Bildungsbereich kostenlos heruntergeladen werden.

Mehr lesen auf grafstat.de