Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages

26.10.2012

MJ 02.04 Warum wählen?- Über Wahlen informieren

Flyer, Plakate, Buttons oder Aufkleber zur Wahlmotivierung

Ziel: Eine breite Öffentlichkeit informieren und für das Thema Wahl motivieren.

Themenideen:
  • 10 Gründe wählen zu gehen!
  • FAQ - Frequently Asked Questions zum Thema Wahlen
  • Schaubild: Der Weg deiner Stimme
  • Sie haben zwei Stimmen! – So funktioniert wählen
  • Wahlstolpersteine, Zitate zur Demokratie/Wahlen, die zum Nachdenken anregen
Ideen für wahlmotivierende Slogans
  • Wer wählt, gewinnt
  • Bist du wahl sinnig?
  • Sei nicht wahl-los
  • Wer wie was warum – wer nicht wählt, bleibt dumm
  • Wähl dich ein
  • Einwählen statt ausklinken
  • Ohne Wahlen musst du zahlen
  • Du bist am Start – wähl dich ein
  • Unternehmen Zukunft – die Wahl kommt / die Wahl fällt immer
  • Nicht meckern - wählen
  • Mitgegangen – nicht mehr gefangen
  • Kreuzfahrt machen
  • Bin wählen...
  • Du hast doch die Wahl
  • Hey Baby, willst Du mit mir wählen gehen?
  • Komm, wähl mit mir!
Ort: Grundsätzlich auf allen Plätzen möglich, allerdings müssen hier wie bei einigen anderen Aktionen die Genehmigungen der Ordnungsbehörden eingeholt werden, in Cafès, Schulen, öffentlichen Räumen.

Slogans aus: Heino Gröf et al.: eurowahlgang: Förderung der Wahlbeteiligung. Europawahl am 13. Juni 2004. Ein Interventionsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zur Europawahl 2004. Dokumentation und Auswertung, www.bpb.de/system/files/pdf/U9CJRP.pdf, S. 13f. (08.10.2012).


Wahlmotivationsvideos mit dem Handy drehen

Themenideen:
  • Umfrage in der Fußgängerzone: Warum gehen Sie zur Wahl?
  • ProvoAktion: "Ich kaufe Ihre Stimme!"
  • 10 Gründe wählen zu gehen!
  • FAQ - Frequently Asked Questions zum Thema Wahlen
  • Schaubild: Der Weg deiner Stimme
  • Info-Video: Sie haben zwei Stimmen! – So funktioniert wählen
  • Zitate zur Demokratie/Wahlen, die zum Nachdenken anregen
  • Briefwahl-Assistent – So einfach und schnell geht die Briefwahl
Mehr Informationen zur Umsetzung finden sich in den Dokumentationsmethoden.


Thesenanschlag

Ziel: Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und bei Politikern erreichen.

Methode: In der Gruppe werden Thesenpapiere formuliert, gemalt und anderweitig gestaltet. Am Tag des Thesenanschlages steht eine große Holzwand vor dem Rathaus oder einem anderen öffentlichen Gebäude, in dem sich gerade Politiker anlässlich einer Versammlung aufhalten. Begleitet von anderen Aktionen und lauten Hammerschlägen werden die Thesen angeschlagen, die ein Sprecher zusätzlich über eine Verstärkeranlage noch vorlesen kann.

Inhalte: Sie ergeben sich aus den gewählten Themen.

Ort: Vor öffentlichen Gebäuden, bei Menschenansammlungen etc.


Plakatwand

Ziel: Eine breite Öffentlichkeit mit einem Thema bekannt machen. Die Gruppe setzt sich in der Vorbereitungsphase intensiv mit bestimmten Sachverhalten auseinander.

Methode: In den Städten werden Wände für großflächige Plakate angemietet. Eine Gruppe wird dann die Wand, die mit weißem Papier beklebt ist, frei gestalten. Als Termin eignet sich ein verkaufsoffener Sonntag oder Ähnliches. Die Ordnungsämter können ggf. bei der Anschriftensuche des Vermieters behilflich sein. Meistens befinden sich die Anschriften aber auch klein an den Werbetafeln. Möglicherweise helfen auch kirchliche Verbände, da diese Form der Misereor-Jugendaktion unter dem Titel "Schreit es an die Wand" schon einmal versucht wurde. Die Plakatgestaltung wird von weiteren Aktivitäten begleitet (Theater oder Ähnliches).

Inhalt: Nach Themenentscheidungen der Gruppe frei wählbar.

Ort: Die Orte ergeben sich nach den Standflächen, sie sollten aber auch nach der möglichst besten Lage ausgewählt werden.


Stolpersteine-Wahlprüfsteine

Ziel: Politiker auf die Anliegen der Jugendverbände ebenso aufmerksam machen wie die Bewohner eines Dorfes, der Stadt oder des Viertels.

Methode: In Gemeinden, in denen die Idee nicht schon zu anderen Zeiten aufgegriffen wurde, sollen die Politiker über die Themen der Jugendverbände stolpern. Auf großen Kartons sind Thesen und knappe Informationen aufgeschrieben. Der Weg zum Rathaus ist vor einer Ratssitzung mit diesen "Steinen" gestaltet. Die Politiker werden zusätzlich durch die Gruppenmitglieder während des Weges durch die Steinhalde geführt und angesprochen.

Inhalt: Frei nach der Gruppenentscheidung zu wählen.

Ort: Grundsätzlich auf allen Plätzen möglich, allerdings müssen hier wie bei einigen anderen Aktionen die Genehmigungen der Ordnungsbehörden eingeholt werden.


Wahlparty

Ziel: Eine Wahlparty findet vor der Wahl statt und soll einen Anreiz vermitteln, sich mit den verschiedenen Parteien und ihren Kandidaten auseinandersetzen.

Methode: Die Wahlparty ist eine Kombination aus politischer Veranstaltung und Disco. Die meisten Jugendlichen werden sicher hauptsächlich wegen der zweiten Veranstaltungsform gekommen sein. Die Politik muss in möglichst unterhaltender und kurzweiliger Form vermittelt werden. Im Raum werden Fragen und Probleme auf Plakaten, Wandzeitungen und anderen Medien dargestellt. Musik läuft zunächst im Hintergrund. Die eingeladenen Kandidaten werden vom Veranstalter empfangen. Zu diesem Zeitpunkt findet noch kein Tanz statt. Die Musik wird dann unterbrochen. Die Verantwortlichen begrüßen offiziell die Gäste und stellen sie den Besuchern vor. Die Kandidaten geben kurze Statements zu den vorher abgesprochenen Problemen und Fragen. Anschließend sind die Kandidaten aus dem Teilnehmerkreis zu befragen. Das geschieht in kleinen Gruppen. Die Kandidaten mischen sich unter das Publikum.

Eigener Text