Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages

26.10.2012

MJ 02.05 "Erklär mir das!"- Politiker befragen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kontakt zu Politikern und Politikerinnen zu suchen. Wichtig ist, dass im Vorfeld klar ist, mit welchem Ziel ein Gespräch oder Kontakt gesucht werden soll. Interessant könnte es insbesondere sein, lokale Wahlkreiskandidaten und -kandidatinnen bzw. junge Politiker und Politikerinnen zu befragen. Anstelle von einem persönlichen Gespräch können auch Chats oder Befragungen per E-Mail oder Anfragen über soziale Netzwerke durchgeführt werden. Gerade vor Wahlen sollte man zudem die Augen aufhalten, ob man bspw. eine öffentliche Podiumsdiskussion besucht oder an einem offenen Chat teilnimmt. Wahlkreiskandidaten und Wahlkreiskandidatinnen können bspw. auch kurzfristig an Wahlkampfständen besucht werden. Der folgende Leitfaden gibt hilfreiche Impulse zur Vorbereitung und Durchführung solcher Politikerkontakte. Leitfaden für Jugendliche zur Gestaltung der politischen Kommunikation in Wahlkampfzeiten

I. Warum sollen Jugendliche Kontakte zu Politikern und Politikerinnen suchen?

Es gibt viele gute Gründe dafür. Zwölf seien hier genannt. Überlegt darüber hinaus selbst, warum ihr den Kontakt mit Politikern für wichtig halten solltet.

Gründe für Kontakte zu den Politikern
  1. weil Politiker/-innen Repräsentanten des demokratischen Systems sind.
  2. weil Politiker/-innen auch als Jugendpolitiker/-innen tätig sind.
  3. weil wir die Anliegen der Kinder und Jugendlichen in die Politik einbringen wollen.
  4. weil wir den Politiker/-innen eine Menge zu sagen haben.
  5. weil es immer wieder Probleme in der eigenen Arbeit gibt, bei deren Lösung Politiker/-innen helfen (sollen) können.
  6. weil Politiker/-innen über Zuschüsse entscheiden.
  7. weil Bundestagswahlen vor der Tür stehen und wir uns informieren wollen, wen wir wählen können.
  8. weil Politiker/-innen nur Zukunft haben, wenn sie die Jugend gewinnen.
  9. weil die Jugendlichen befähigt werden sollen, politische Fragen aktuell und öffentlich zu diskutieren.
  10. weil Politiker/-innen uns konkret sagen können, wie Politik gemacht wird, wie sie sich in Sachfragen entschieden haben und welche Gründe sie hatten.
  11. weil es Spaß macht, den Politiker/-innen endlich mal die Meinung zu sagen.
  12. weil es notwendig ist, ihnen einmal die Wahrheit zu sagen. Wenn wir es nicht tun, wer tut es dann?


II. Welche Möglichkeiten habt ihr als Jugendliche, Kontakte zu Politikern und Politikerinnen herzustellen und sich in den Wahlkampf einzumischen?

1. Erste Kontaktaufnahme

Wichtig für eine gute Vorbereitung der Kontaktaufnahme:
  • Themen festlegen
  • Für konkrete Kontakte mit Politikern/Politikerinnen muss es einen Aufhänger geben. Kontakte um der Kontakte willen führen nicht weit. Also: "Worum geht es uns?", "Welche Themen stehen bei uns auf der Tagesordnung?" Zur Einordnung der anzusprechenden Themen und der Unterstreichungen ihrer Wichtigkeit bedarf es einer Bestandsaufnahme und des Bezugs zur Situation von Kindern und Jugendlichen vor Ort am Wahlkreis. Welche Rolle spielt Jugendpolitik im Rahmen der konkreten Politik?
  • Wer soll eingeladen werden? Nicht jeder Politiker/jede Politikerin ist ansprechbar und kompetent für unsere Anliegen. Wer soll also eingeladen werden? Dazu hilfreiche Fragen: Wer betreibt in unserer Gemeinde/Stadt/unserem Kreis Jugendpolitik?
  • Welche Themen beschäftigen die Jugendlichen. Welcher Politiker/welche Politikerin ist auf diesem Gebiet kompetent und dafür verantwortlich?
  • Wer sind die Politiker/-innen des Wahlkreises im Bundestag?

2. Brief/E-Mail entwerfen und schreiben

Ein erster Brief/eine erste E-Mail könnte lauten: "Sehr geehrte(r) ... , die Jugendgruppe möchte anlässlich der Bundestagswahl mit Ihnen ein Gespräch über Schwerpunkte Ihrer politischen Arbeit und Ihres Bezugs zur Jugendarbeit in unserer Gemeinde/zu jugendrelevanten Themen führen.

Wir schlagen folgende Themen für das Gespräch vor: 1. 2. 3. " ... In den nächsten Tagen werden wir versuchen, Sie wegen einer Terminabsprache anzurufen. Anbei fügen wir einiges an Material zu Ihrer Information hinzu. Mit freundlichen Grüßen ... "

Wichtig für das Schreiben ist:
  • die Nennung der Themen
  • die Nennung des Anlasses (er muss wichtig sein)
  • das Gespräch muss Profilierungs- und Darstellungsräume für den Politiker/die Politikerin bieten.
  • Wer sind die zu erwartenden Teilnehmer/-innen?
Anrufen und Termin absprechen:

Zwischen dem ersten Brief und der telefonischen Terminabsprache sollte keine große Zeitspanne liegen. Das Schreiben gerät sonst wieder in Vergessenheit. Bei einem ersten Misserfolg gilt es trotzdem nachzuhaken.

3. Das Gespräch

Einzelgespräche mit Politikern/Politikerinnen sind keine Podiumsdiskussion. Wenn euch an Hintergrundinformationen und präzisen Sachaussagen liegt, solltet ihr die Politiker und Politikerinnen nach Parteien getrennt einladen. Auf diese Weise ermöglicht ihr es auch dem Gast, Dinge anders als vor dem politischen Gegner zu sagen. Jedes Gespräch muss vorbereitet werden. Wichtige Voraussetzung für die Vorbereitung des Gesprächs ist die Frage, welchen Zweck dieses Zusammenkommen mit dem Politiker/der Politikerin verfolgt. Dient es der allgemeinen Pflege guter Beziehungen (politische Atmosphäre und Stimmung)? Oder geht es darum, konkrete politische Forderungen profiliert an die Frau bzw. an den Mann zu bringen? Zur Vorbereitung ist es unerlässlich:
  • sich über die anzusprechenden Themen genügend sachkundig zu machen;
  • die Argumente zur Stützung und Verdeutlichung des eigentlichen Standpunktes immer griffig bei der Hand zu haben (Zahlenmaterial und Zitate sorgen immer für die Pluspunkte. Achtung: Richtigkeit überprüfen!); eventuelle Forderungen konkret und schriftlich zu formulieren; mögliche Gegenargumente abzuwägen und Antworten zu überlegen
. Folgende drei Punkte sollten vor dem Gespräch geklärt sein:
  • Wer nimmt an dem Gespräch teil?
  • Wer vertritt welches Thema? Nicht jeder kann auf jedem Gebiet gleich toll sein. Inhaltliche Aufgabenerteilung zeugt auch von einem gewissen Profil.
  • Wer führt das Gespräch? Soll das Gespräch nicht in niveauloses Wahlkampfgeplänkel abrutschen, ist eine Gesprächsleitung notwendig. Diese muss Acht geben, dass die angesprochenen Themen behandelt und gestellte Fragen auch beantwortet werden.
  • Das Gespräch muss möglichst konkret Fragestellungen der Jugendlichen behandeln. Es sollte pragmatisch geführt werden und in ein Ergebnis münden. Der Gast sollte nicht entlassen werden, bevor nicht konkrete Ergebnisse vorliegen, z.B. Absprachen getroffen sowie weitere Schritte vereinbart wurden und ein eventueller neuer Termin abgesprochen worden ist.
Nachbereitung: Soll der Kontakt nicht im Sande verlaufen, muss das Gespräch mit dem Politiker/der Politikerin nachbereitet und ausgewertet werden. Zum Beispiel indem ein Protokoll erstellt wird:
  • Wer hat an dem Gespräch teilgenommen?
  • Welche Inhalte sind besprochen worden?
  • Welche Absprachen sind konkret getroffen worden?

4. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

Es nützt gar nichts, wenn wir unsere Kontakte, unsere Standpunkte, unsere Ziele für uns behalten. Die Öffentlichkeit muss informiert werden, und sie muss aufgeklärt werden. Es gilt, die Presse, besonders die örtliche Presse, ein zuschalten. Mehrere Möglichkeiten bieten sich an:
  • erstens eigene Pressemitteilungen an die Zeitung zu geben. Der Text (wörtliche Zitate) sollte, um Missverständnisse auszuschließen, in Umrissen vorher abgesprochen werden. Es empfiehlt sich zudem, Fotos von den Beteiligten/der Gesprächssituation zu machen.
  • zweitens über das Gespräch auf der Schulhomepage/in der Schülerzeitung berichten
  • drittens eigene Pressekonferenz veranstalten, die örtliche Presse zu einem Gespräch einladen. Natürlich müssen die Themen einiges hergeben.
  • viertens ein Politikerinterview durchführen und in der Lokalzeitung/im Lokalradio veröffentlichen


Wichtig ist auch, der Presse genügend Informationsmaterial an die Hand zu geben. Die Fragen der Veröffentlichung von Gesprächsinhalten und Ergebnissen sollten vorher mit den Gesprächspartnern abgesprochen werden. Was kann wann und wie und wo der Öffentlichkeit vorgetragen werden? (Die Frage, warum kann dieses in die Öffentlichkeit und jenes aber nicht, muss sicher eine Rolle spielen bei der Bewertung des Gesprächs.)

5. Kandidatenhearing

Ziel: Mit den Kandidaten einer Partei in einem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen, Informationen über deren Politik zusammenzutragen.


Methode: Zu diesem Hearing sollen alle Wahlkreiskandidaten oder deren Vertreter aus den entsprechenden Parteien nacheinander eingeladen werden. Bereits mit der Einladung bekommen sie einen konkreten Fragenkatalog. Der Fragenkatalog wird auch den Teilnehmern am Kandidatenhearing ausgegeben, so dass diese die Antworten der Politiker kontrollieren können. Die Politiker sollen in einer beschränkten Redezeit nur auf die vorliegenden bzw. ergänzenden Fragen antworten. Während des Hearings sollte nach Möglichkeit nicht diskutiert werden, um so die Aussagen der Politiker vergleichen und bewerten zu können. Die veranstaltende Gruppe hat sich zuvor über die grundlegenden Programmvorstellungen der jeweiligen Parteien aus den entsprechenden Druckschriften informiert. Über eine solche Veranstaltung sollte die Presse rechtzeitig informiert (eventuell auch Veröffentlichung des Fragenkatalogs) und eingeladen werden. Der Veranstalter kann außerdem die Chance nutzen, durch Plakate, eine Thesenwand, eine Fotoausstellung, eine wandelnde Litfaßsäule etc. über die eigenen Zielvorstellungen zu informieren. Eine Protokollierung der Aussagen der Kandidaten ist von Vorteil, um einerseits zu vergleichen, ob die Kandidaten sich vor verschiedenem Publikum und zu verschiedenen Anlässen unterschiedlich äußern, und um andererseits während der Wahlperiode Aussagen und tatsächliche Politik miteinander vergleichen zu können.

6. Besuch einer Gruppe bei einem Kandidaten

Ziel: Einen Kandidaten ausführlich und intensiv zu befragen.


Methode: Die Gruppe hat ein klares Fragenraster vorbereitet und ist darauf bedacht, dass die Befragung nicht zu einer unverbindlichen Plauderei wird. Wahrscheinlich soll die Befragung nicht der allgemeinen Willensbildung dienen, sondern auch öffentlichkeitswirksam durch die Gruppe in der Presse und in anderen Medien bekannt gemacht werden. Die Öffentlichkeit wird über die Ergebnisse des Gespräches informiert. Inhalte: Von der Gruppe frei wählbar. Die Gruppe wird sich aber informieren, welche Schwerpunkte der jeweilige Kandidat in seiner Arbeit hat und sich darauf gezielt vorbereiten. Ort: Die Wohnung oder das Parteibüro des Kandidaten.

7. Besuch von Wahlveranstaltungen

Ziel: Der Besuch von Wahlveranstaltungen ist eine wichtige Ergänzung zu eigenen Veranstaltungen. Wahlveranstaltungen mit Diskussionen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Gespräche mit Kandidaten vor einer großen Öffentlichkeit zu führen.


Methode: Die Gruppe verteilt beim Betreten des Saales an alle Besucher ein Flugblatt, in dem Themen aufgegriffen werden, die für die Gruppe besonders interessant sind. Kein Referent oder Kandidat wird es sich leisten können, auf ein so verteiltes Flugblatt nicht einzugehen. Die Diskussion dient dazu, genaue und eindeutige Antworten auf die Flugblattfragen zu bekommen. Dabei empfiehlt es sich, nicht nur von einer Person eventuell notwendige Zusatzfragen stellen zu lassen. Vielmehr sollten die Gruppenmitglieder im Raum verteilt werden und sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Wenn eine Frage ausweichend oder nur zur Hälfte beantwortet wurde, bohrt nicht gleich der Fragesteller selbst nach, sondern die Zusatzfrage sollte aus einer ganz anderen Ecke des Saales kommen. Ein Mitglied der Gruppe dokumentiert und schreibt die Antworten mit, damit nach einiger Zeit neben dem dann vielleicht gewählten Kandidaten seine Aussagen aus dem Wahlkampf vorgehalten werden können. Der so strategisch vorbereitete Besuch einer Wahlveranstaltung fordert ein gewisses Maß an Sachkenntnis, besonders aber ein hohes Maß an Selbstvertrauen und an einer guten Zusammenarbeit in der Gruppe.

Inhalte: Sie sind von der Gruppe teilweise wählbar, werden aber auch durch die Kandidaten oder die Parteien faktisch für die Veranstaltung vorgegeben.

Ort: Die Versammlungsräume, die von Parteileitungen ausgesucht werden.

8. POSU = Politiksonderuntersuchung

Ziel: Informationen über die Politikvorstellungen der Kandidaten bzw. Kandidatinnen gewinnen.

Methode: Den Kandidaten wird ein Fragenkatalog zugeschickt, der gleichzeitig in der örtlichen Presse oder in eigenen Publikationen veröffentlicht wird. Die Politiker werden gebeten, diese Fragen zu beantworten. Der Fragenkatalog sollte keinesfalls mehr als 10 Fragen enthalten. Die Beurteilung der Antworten erfolgt z. B. nach den Kriterien a) keine Reaktion b) allgemeine Antworten (08/15) c) detaillierte Antworten Wichtige Gesichtspunkte aus den Antworten werden durch die Presse oder auf Flugblättern veröffentlicht oder auf eigenen Veranstaltungen zur Diskussion gestellt.

9. Leserbriefe

Durch Zuschriften, die die Parteiveranstaltungen, Pressekonferenzen der Politiker, eigene Veranstaltungen usw. betreffen, oder durch Zuschriften zu Sachbeiträgen, die den Wahlkampf berühren, kann die Gruppe zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen. Die Chancen zum Abdruck sind umso größer, je konkreter und kürzer das jeweilige Problem oder der jeweilige Beitrag kommentiert wird. Auch sollte jeweils ein anderes Mitglied der Gruppe unterzeichnen.

10. Offene Briefe

Es können offene Briefe an die Kandidaten geschrieben werden, z.B. mit der Aufforderung, zu bestimmten Zielvorstellungen der Jugend Stellung zu beziehen. Weiterhin kann ein Fragenkatalog formuliert werden, durch den die Kandidaten angeleitet werden, sich öffentlich mit konkreten Punkten auseinanderzusetzen.

11. Allgemeine Hinweise für die Pressearbeit

Zu Veranstaltungen, Aktionen usw. sollte die Presse rechtzeitig schriftlich eingeladen werden. Noch besser ist ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Redakteur. Erstinformationen sollten mitgeliefert werden, bei der Begrüßung auf Veranstaltungen sollte man die Presse nie vergessen. Die Gruppenmitglieder sollten sich bemühen, eigene Artikel zu schreiben, Stellungnahmen abzufassen, Kurzinformationen zu geben. Die Einladung zur Veranstaltung sollte publiziert werden (Text selbst verfassen, Meldung wird von Zeitungen und Sendern eher übernommen, wenn sie kurz und präzise formuliert ist). Wenn die Presse unrichtige Behauptungen bringt oder Zusammenhänge falsch darstellt, sollten Gegendarstellungen verfasst werden. Unter bestimmten Bedingungen ist die Presse verpflichtet, diese abzudrucken. Es empfiehlt sich, selbst geschriebene Artikel persönlich an den zuständigen Lokalredakteur zu geben und den Text mit ihm durchzusprechen. Bei wichtigen Anlässen kann man Pressekonferenzen veranstalten. Dazu sind die zuständigen Redakteure verschiedener Zeitungen einzuladen. Für alle Veranstaltungen sollte jeweils ein so genannter "Waschzettel" erstellt werden, der Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt. Auf diesem Waschzettel muss auch noch deutlich aufgeführt werden, wer Veranstalter, Ansprechpartner usw. ist. Kontakte zu Lokalredaktionen und gelungene Beispiele zur Zusammenarbeit von Presse und Schulklassen in der politischen Bildung finden sich auch hier: www.drehscheibe.org oder www.jugenddrehscheibe.de

Hilfreiche Materialien finden sich auch im Bereich der Dokumentationsmethoden
  • Bildreportage anfertigen
  • Artikel für die Schülerzeitung schreiben
  • Artikel für die Lokalzeitung schreiben
  • Radiobeitrag produzieren
  • Plakat entwerfen
  • Wandzeitung
  • Handy als "schnelle" Dokumentationsmöglichkeit (Schnappschüsse, Videos etc.)


Modifiziert nach: BDKJ NW (Hrsg.): „Wir sind dran.“ Jugendliche mischen sich ein (Dschungelbuch). Arbeitshilfe zur Kommunalwahlaktion 1989. Düsseldorf: im Eigenverlag 1989, S. 5-11.

Hinweis: Weitere kreative und spannende Anregungen finden sich in: „Mit uns ist zu rechnen.“ BDKJ-PolitspieI 1990, BDKJ in der Erzdiözese Freiburg.