Anti-Nazi-Aufkleber

18.7.2014 | Von:
Wolfgang Sander
Cornelius Knab

Sachanalyse



Bereits in den siebziger Jahren wurde die Bundesrepublik von einer regelrechten "Neonazi- und Hitlerwelle" heimgesucht. Eine vorzügliche Aufarbeitung der Periode von 1971 bis 1977 bietet der Sammelband "Hitlerwelle und historische Fakten". Für die historisch-politische Bildungsarbeit ist besonders der Aufsatz von Bernd Weber zu erwähnen, in dem eine präzise Sachanalyse zur Thematik "Neonazismus" zu finden ist, verbunden mit einer umfangreichen, didaktisch gut strukturierten Materialsammlung, die für die historisch-politische Bildung besonders geeignet ist (vgl. Weber 1979).

1.4 Rechtsextremismus aus der Sicht der Jugendarbeit und Sozialpädagogik (eine exemplarische Analyse)

Die Sozialpädagogik hat keinen eigenen Rechtsextremismusbegriff entwickelt. Sie hat eine pragmatische Lösung zur Identifizierung der Zielgruppe gefunden, um handlungsfähig zu sein: Rechtsextremist ist, wer in rechtsextremen Gruppen mitmacht. Dabei ist für die pädagogische Analyse und Intervention die Tatsache, dass ein Jugendlicher rechtsextrem ist, als solches gar nicht so relevant, sondern dass jeder Rechtsextreme ein Mensch ist, der Probleme macht, weil er Probleme hat. Daher interessieren hier Prozesse des Einstiegs, der Identifikation, der Radikalisierung und natürlich die Ansatzpunkte für den Ausstieg und der Reintegration in besonderer Weise. Wenn der Prozesscharakter nicht im Vordergrund steht, entstehen häufig einseitige Deutungen des Problems Rechtsextremismus bei Jugendlichen, was häufig auch die Lösungsmöglichkeiten verstellt.

1.4.1 Populäre pädagogische Vorstellungen und ihre Folgen
Einige typische Fehldeutungen in der Situationsanalyse und Missverständnisse bei der Beschreibung von pädagogischen Maßnahmen, die eine „Bearbeitung“ des Rechtsextremismusproblems verhindern, hat der Sozialpädagoge K. Möller schon 1993 an Hand einiger Beispiele aufgezeigt, die hier in Form von fünf populären Thesen und vier missverständlichen Maßnahmenvorschlägen kurz skizziert seien. Anschließend wird als relevante pädagogische Alternative das Konzept der akzeptierenden bzw. gerechtigkeitsorientierten Jugendarbeit von F.J. Krafeld exemplarisch vorgestellt, nicht weil hier alles perfekt gelöst ist, sondern weil er einer der ersten war, der auf Grund seiner praktischen Erfahrungen diese typischen „Etikettierungsfehler“ zu vermeiden versuchte. (Heute wird dieser Ansatz vielfach rezipiert, modifiziert und in umfassendere Konzepte wie der Mobilen Beratung integriert.)

Populäre These: Die Hauptgefahr des Rechtsextremismus ginge von den organisatorischen Verfestigungen wie den rechtspopulistischen oder rechtsextremen Parteien aus. Fatale Folge dieser These: Wenn demnach etwa die NPD keine Wahlerfolge mehr verbuchen, scheint das Problem „gelöst“. Übersehen wird dabei, dass rechtsextreme und rechtspopulistische Einstellungen in der Bevölkerung („Mitte der Gesellschaft“), so auch bei vielen Jugendlichen Zustimmung gefunden haben. (vgl. FES-Studien).

Populäre These: „Das Hauptproblem des aktuellen Rechtsextremismus stellen die jugendlichen Randalierer und Gewalttäter dar.“ (Möller 1993, S. 14) Fatale Folge dieser These: Es wird übersehen, dass Jugendliche das tun, was ein Großteil der Erwachsenen denkt. Sie erhalten hier Rückendeckung und Stimulation. (s. Ereignisse in Mölln 1992 und Hoyerswerda 1991; rechte Demonstrationen gegen den Moscheebau in Köln-Ehrenfeld von 2007 bis 2013). Populäre These: „Die Motive, sich rechtsextrem zu orientieren, sind bei den Anfälligen im Wesentlichen dieselben.“ (ebd. S 16) Fatale Folgen dieser These: Es wird zu wenig auf die unterschiedlichen subjektiven Motive der rechtsextremistischen Akteure geachtet. Gerade diese böten für Interventionsmöglichkeiten gute Ansatzpunkte. Populäre These: „Hätten wir die Ausländer nicht in Deutschland, würde sich das Unbehagen Jugendlicher in gleicher Weise gegenüber anderen Zielgruppen gewaltsam Luft verschaffen. Dann wären es vielleicht die Alten, die angegriffen würden oder sonst irgendeine gesellschaftliche Gruppierung.“ Fatale Folge dieser These, der im Kern eine Sündenbocktheorie zugrundliegt, wonach Unheil in der Gesellschaft Schwächere angelastet wird. Sie „leugnet die real existierende Problematik und objektiven Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und erklärt sie mehr oder weniger zu Phantasmen.“ (ebd. S. 19)

Populäre These: „Die kapitalistische Modernisierung habe mit dem politischen Schwenk nach extremrechts nichts zu tun.“ Konsequenz dieser Sichtweise: Es wird übersehen, dass Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auch mit den Folgekosten der ökonomischen Modernisierung aller Lebensbereiche und den Strukturproblemen unserer Gesellschaft zusammenhängen. K. Möller zitiert hier, um eine Perspektivenerweiterung hin zur kritischen Theorie anzudeuten, das historische Diktum von Max Horkheimer: „Wer über den Faschismus redet, darf über den Kapitalismus nicht schweigen.“ (vgl. ebd. S. 22)

Nach diesen typischen Fehldeutungen der Situation nun einige typische Missverständnisse, was pädagogisch gegen Rechtsextremismus getan werden kann:
  • Auffassung 1: Da die Rechtsextremismusproblematik weder juristisch noch polizeilich in den Griff zu bekommen ist, seien jetzt die Sozialpädagogen gefragt. Fatale Konsequenz: Der „Schwarze Peter“ wird der Sozialen Arbeit zugeschoben. Strukturprobleme der Gesellschaft (u.a. Zunahme der sozialen Ungleichheit) lassen sich nicht durch Pädagogisierung lösen. Die überzogenen Erfolgserwartungen an die Pädagogik sind kaum zu realisieren.


  • Auffassung 2: Sozialpädagogik müsse sich der rechten Szene zuwenden, weil rechte Gruppen mit ihrer potentielle Gewaltbereitschaft Probleme machen, müsse nun die Sozialpädagogik zum Einsatz kommen („Feuerwehrfunktion“; Problemgruppenarbeit). Konsequenz dieser Sichtweise: Wenn rechtsextreme Parolen identitätsstiftende Selbstzuweisungen für die Jugendliche bieten („Lieber ein Nazi sein als sonst nichts!“), dürfen Pädagogen nicht nur das abweichende Verhalten „behandeln“ und bessere Einsichten vermitteln wollen, sondern sie müssen tiefer an den Bedürfnissen und Interessen der Jugendlichen ansetzen.


  • Auffassung 3: Rechtsextreme Gruppen müssten als Randgruppen behandelt und durch Streetworker vor Ort betreut werden. Irrtum dieser Sichtweise: Rechtsextreme finden sich nicht nur unter den Verlierern der Gesellschaft, sondern ebenso unter „Normalos“ und Modernisierungsgewinnlern („Mich kotzt deine Armut an!“) Streetworker mögen mit Drogensüchtigen klar kommen, bei Rechtsradikalen führt das aber eher zu Frust und blauen Flecken. Hier ist das anspruchsvollere Konzept der Mobilen Jugendarbeit (s. Klare/Sturm 2012 vgl. auch Baustein 4)) gefragt mit sorgfältiger Abstimmung der einzelnen Strategien wie genauer Erforschung des sozialen Feldes, Einzelfallhilfe, sozialer Gruppenarbeit, Streetwork, Öffentlichkeitsarbeit und Gemeinwesenarbeit. Selbst gut organisierte Jugendarbeit allein kann das Problem von Rechtsextremismus in einem Stadtteil nicht lösen, denn Erwachsene spielen hier eine bedeutende Rolle.


  • Auffassung 4: Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus seien vorrangig über die Strategie des Vorurteilsabbaus zu bekämpfen. So einfach ist das nicht: Denn Vorurteilsabbau setzt u.a. voraus, dass das Vorurteil auf falschen Informationen beruht, die sich korrigieren lassen. (Ausländer plündern die Sozialkassen, nehmen uns die Arbeitsplätze weg etc.) Vorurteile hingegen wie „Ich fühle mich nachts nicht mehr sicher auf der Straße.“ „Ich fühle mich fremd im eigenen Land.“ geben Befindlichkeiten wieder, die sich durch Informationen nicht beseitigen oder durch Gegenbeispiele aus der Welt schaffen lassen. Die Migrationsproblematik ist nicht nur eine Sache der persönlichen Disposition, sondern hat mit strukturellen Problemen der Gesellschaft zu tun.
1.4.2 Beispiel 1: Akzeptierende bzw. gerechtigkeitsorientierte Jugendarbeit

Pädagogen, die die Grenzen bisheriger sozialpädagogischer Ansätze und Sichtweisen gesehen haben, und sich trotzdem gezielt der Jugendlichen annehmen wollen, die in rechten Cliquen leben, haben dazu das Konzept der Akzeptierenden Jugendarbeit entwickelt, so der "Verein zur Förderung Akzeptierender Jugendarbeit" (VAJA) im Jahre 1992. „Zielgruppe sind Jugendliche, die als rechtsextrem orientiert bzw. rechtsradikal bezeichnet werden und/oder durch extrem intolerante Verhaltensweisen im Sinne von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auffallen.“ (VAJA: Akzeptierende Jugendarbeit mit rechten Cliquen, online unter: http://www.vaja-bremen.de/_pdf/teaminfo/team-info_rechte-cliquen.pdf)

Besonderheiten dieses Konzeptes sind, dass auf rechtsextreme Jugendliche in ihren Lebenswelten gezielt und bewusst zugegangen wird und mit ihnen gearbeitet wird, wozu es auch gehört, Grenzen zu setzen, was aber schwierig ist, da man ihr Vertrauen gewinnen und mit ihnen ins Gespräch kommen will. Ein fast nicht zu lösender Widerspruch: „Den Jugendlichen Grenzen zu setzen bedeutet nicht, sie auszugrenzen oder ihnen mit Verboten zu begegnen. Im Mittelpunkt der Arbeit mit rechtsextremen Jugendcliquen steht eine offensive Konfrontation der Jugendlichen mit anderen Konfliktlösungsstrategien, Denkweisen und Lebensmustern durch die PädagogInnen. Die Akzeptanz des Gegensätzlichen ist Ausgangspunkt von Einmischungs- und Veränderungsprozessen. Geeignete Methoden sind z.B. Diskussionen zu führen, verbale Auseinandersetzungen einzugehen, Widersprüche aufzuzeigen, Schwerpunktthemen aufzugreifen und den Jugendlichen ihre Verhaltensweisen zu spiegeln. Akzeptierende Jugendarbeit begleitet in der praktischen Arbeit ausschließlich Jugendliche, weil sie in dieser Lebensphase nach Orientierungen suchen und in der Regel noch kein festgefügtes rechtsextremes Weltbild haben. Durch das Erweitern von Handlungs- und Erfahrungsspielräumen sowie das Initiieren und Aufrechterhalten des Dialoges mit den Jugendlichen werden Veränderungsprozesse möglich. Grundlage ist dabei eine vertrauensbildende Beziehungsarbeit. Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus und andere Elemente von Rechtsextremismus bzw. gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit können in diesem langfristigen Prozess wirkungsvoll reduziert werden. Häufig werden rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen dadurch gefördert, dass sich Jugendliche von ihren Familien, den Gleichaltrigen, ihrem Stadtteil oder der Gesellschaft insgesamt wenig anerkannt oder sogar ausgegrenzt fühlen. Akzeptierende Jugendarbeit mit rechtsextremen Cliquen hat deshalb insbesondere zum Ziel, eine (Re-)Integration der Jugendlichen zu erreichen. Der Erfolg demokratischer Partizipationsformen ist Voraussetzung für eine Distanzierung zum rechtsextremen Spektrum.“ (VAJA-Bremen ebd.) Krafeld hat die pädagogischen Leitideen der akzeptierenden Jugendarbeit wie folgt in einigen „Merksätzen“ skizziert:

„Ansetzen an den Problemen, die die Jugendlichen haben, nicht an den Problemen, die die Jugendlichen machen, damit sie andere Problembewältigungsstrategien entwickeln, die sozial verträglicher und gleichzeitig auch für sie selbst effektiver sind, irgendwann auch Interesse daran zeigen, welche Probleme andere mit ihnen haben.

Rechtsextremistische Muster bieten vielen Menschen subjektiv
  • überzeugendere Orientierungen,
  • größere Zugehörigkeitsgefühle,
  • mehr Beachtung und Anerkennung usw.
als andere.

Und Menschen ändern sich meist nur dann, wenn es subjektiv für sie sinnvoll ist, das heißt: wenn sie selbst sich was davon versprechen. Dagegen kommen Aufklärung, Information oder Belehrung nicht an!

Grundlegende Handlungsmuster akzeptierender Jugendarbeit:
  1. über Interesse an den Jugendlichen und über Zuhören-Können einen Zugang finden,
  2. über gegenseitiges Interesse und gegenseitige Akzeptanz mit anderen Wertorientierungen und Verhaltensweisen konfrontieren,
  3. die subjektive Funktion von extremen Auffassungen und Gewaltverhalten erkennen und zu ersetzen suchen,
  4. sich einmischen in die Versuche und Bemühungen der Jugendlichen, gesellschaftlich integriert zu werden,
  5. das Bedürfnis aller Jugendlichen nach konfliktarmen eigenen Treffmöglichkeiten mit Gleichaltrigen wichtig nehmen und unterstützen
.“ (so Krafeld 2012: Für die Zivilgesellschaft begeistern) Zwei Kritikpunkte werden an diesem Konzept der akzeptierenden Jugendarbeit genannt:
  1. Der Ansatz generiert zwar brauchbare und wichtige methodische Hinweise, worauf bei der Jugendarbeit mit rechtsextremen Jugendlichen (einer schwierigen Adressatengruppe) zu achten ist, damit eine Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Jugendlichen überhaupt zustande kommt. Aber die Ziele und Inhalte der Arbeit bleiben weitgehend unklar. So könnte es sein, dass der Sozialpädagoge sich um des Aufbaus von Vertrauen und um des Erfolges willen den Vorstellungen der Jugendlichen weitgehend anpasst. Der Ansatz könnte aber auch missverstanden werden, als sollten abweichende Einstellungen und Verhaltensweisen der Jugendlichen ausnahmslos und kompromisslos auf ein Normalmaß reduziert werden. Es ist folglich unklar, woraufhin Pädagogen Jugendliche „anpassen“ oder - vornehmer ausgedrückt – erziehen sollen.
  2. >li>Wenn die Interessen, Einstellungen und Wertungen der einzelnen zum Tragen kommen, ist das eine gut Basis, um auch die Emotionen anzusprechen und die Verkopfung der kognitiven Orientierung zu überwinden. Aber es besteht die Gefahr, dass die soziale Orientierung zu kurz kommt. Denn rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen mögen für den einzelnen oder die Gruppe eine emotionale Stabilisierung und kurzfristig auch eine identitätsstifende Funktion haben, aber die Sozialschädlichkeit dieser Orientierung wird erst deutlich, wenn die Enge der eigenen Bezugsgruppe überwunden wird und die Folgen des Handelns für die Gesellschaft in den Blick kommt. Die sozial-moralische Orientierung setzt zwar bei der eigenen Gruppe an, geht dann aber über diese hinaus und fragt nach den Folgen für die Gesellschaft und nach der Verallgemeinerbarkeit der Regeln des eigenen Handelns. Die Maxime „Was Du nicht willst, das man Dir tut, das fügt auch keinem Anderen zu!“ kann auch in rechtsextremem Milieu zur Prüfung herangezogen werden. Man muss diesen Perspektivenwechsel nur regelmäßig vornehmen und in der Gruppe einüben. (vgl. Baustein 2)


1.4.3 Beispiel 2: Gerechtigkeitsorientierte Jugendarbeit

Krafeld hat den Ansatz der Akzeptierenden Jugendarbeit weiterentwickelt und die Gerechtigkeitsorientierung in den Vordergrund gestellt. Folgende Punkte waren ausschlaggebend:
  • „Im Mittelpunkt sollte endlich eine positive Zielsetzung stehen, nicht der Kampf gegen etwas.
  • Im Mittelpunkt sollte zweitens etwas stehen, mit dem im Prinzip jede Zielgruppe von Jugendarbeit ansprechbar und erreichbar ist. Denn jedes Konzept, das nur einfache nicht aber schwierige Zielgruppen erreicht, ist ein dürftiges Konzept.
  • Im Mittelpunkt sollte letztlich immer die Förderung der Lebensentfaltung und Lebensbewältigung der Adressaten stehen - und nicht nur bei der Arbeit mit jenen, die anders nicht zu erreichen sind.
  • Und viertens: Konzeptionelle Kristallisationspunkte sollten so definiert werden, dass sie tatsächlich das Zentrale optimal bündeln. Und das leistet der Akzeptanzbegriff aus mehreren Gründen offenbar nicht (oder nicht mehr) in ausreichendem Maße, denn: - Akzeptanz gegen scheinbar selbstverständliche Ausgrenzung von rechten Jugendlichen zu betonen – das war fast nur in Westdeutschland zentral.“
(Krafeld 2012)

Für die politische Bildung in der Schule, insbesondere für die hier tätigen Lehrpersonen dürfte es wichtig sein, diesen und andere sozialpädagogische Ansätze sowie die Konzepte der Mobilen Jugendarbeit frühzeitig kennenzulernen, weil durch die wechselseitige Kenntnis der Arbeitskonzepte stadtteilbezogene Kooperationsprojektes gegen rechtsextreme Tendenzen leichter als Kooperationsprojekte möglich werden. (s.Baustein 4)


Das Auffliegen der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat gezeigt: In Deutschland sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und den Glauben an einen starken Führer.

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