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Filmstill aus dem Film "Oray" von Mehmet Akif Büyükatalay

Arbeitsblätter für den Einsatz im Unterricht

Wie erzählt man von postmigrantischen Identitäten in Deutschland jenseits von Klischees? Was zeichnet glaubwürdige Figuren im Spielfilm aus? Mit welchen filmischen Mitteln werden Fragestellungen rund um Selbstsuche und Selbstverortung, Glauben und Männlichkeit inszeniert? An welchen Orten beten Muslim*innen in Deutschland? Fünf verschiedene Aufgabenblätter für Schülerinnen und Schüler widmen sich dem Film aus filmgestalterischen, filmanalytischen und inhaltlichen Perspektiven.

Die entsprechenden Hinweise für Lehrende finden Sie hier.

Ideal für den Unterricht: PDF-Icon Das gesamte Begleitmaterial als Download im pdf-Format.

Oray Filmstill 3

Arbeitsblatt 1: Die Figuren im Film

Im Zentrum des Spielfilms "Oray" steht die titelgebende Hauptfigur. Auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz im Leben kommt sie in Konflikt mit der Liebe, der Familie, ihrer Gemeinde und den eigenen Wertvorstellungen. Die Figuren insgesamt spiegeln sowohl die Vielfalt als auch die Widersprüche postmigrantischer Identitäten in Deutschland wider.

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Oray Filmstill 4

Arbeitsblatt 2: Filmsprache

"Oray" inszeniert eine fiktionale Geschichte, die im Deutschland der Gegenwart angesiedelt ist. Als Gegenbild zu vielen vereinfachenden bis klischeehaften medialen Darstellungen von Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere von Muslim*innen, wählt der Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay bewusst Realismus als Herangehensweise, um möglichst differenziert zu erzählen.

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Okay Filmbesprechung.

Arbeitsblatt 3: Islambilder in deutschen Medien

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Über 22 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland und gestalten Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft mit. Nach dem Christentum ist der Islam inzwischen die zweitgrößte Religion in Deutschland – wie auch weltweit. Entsprechend vielfältig wird der Glauben gelebt. Im Gegensatz dazu dominieren in Medien jedoch häufig einseitige Darstellungen.

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Oray Filmstill 1

Arbeitsblatt 4: Identität und Männlichkeit

Dem Plot von "Oray" liegt die Liebesbeziehung der Protagonist*innen Oray und Burcu zugrunde. Der Film konzentriert sich jedoch ausschließlich auf Oray und dessen Entwicklung. Seine Ehe mit ihren Höhen und Tiefen rückt zunehmend in den Hintergrund. Die Anerkennung und Solidarität, die Oray während der "Beziehungspause" in seiner neuen Gemeinde in Köln erfährt, führt zu einer streitbaren Entscheidung. Soziale und psychologische Prozesse und Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führen, sollen in diesem Arbeitsblatt beleuchtet werden.

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Oray Filmstill 2

Arbeitsblatt 5: Muslimische Gebetsräume und Moscheen in Deutschland

Eine der ersten Anlaufstellen bei seinem Neuanfang in Köln ist für Oray eine muslimische Gemeinde. Der Film bietet nicht nur einen Einblick in das Gemeindeleben, sondern verweist an diesem Beispiel darauf, wie vielfältig sich muslimisches Leben organisiert. Die Beleuchtung dieser Strukturen legt exemplarisch Möglichkeiten und Grenzen der pluralistisch-demokratischen Gesellschaft in Deutschland offen.

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Spezial

Moschee DE

Als am Rande Berlins eine Moschee gebaut werden soll, formiert sich Protest. Basierend auf realen Ereignissen zeichnet der Film "Moschee DE" die Konfliktlinien in der Nachbarschaft zwischen Gegnern und Unterstützern des Bauprojekts nach.

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Interaktives Wahltool

Wahl-O-Mat

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat der bpb. Mittlerweile hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Hier erfahren Sie, wie ein Wahl-O-Mat entsteht und was seine Ziele sind. Im Archiv können Sie außerdem jeden Wahl-O-Mat der vergangenen Jahre noch einmal nachspielen.

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Film des Monats: The Big Short

Mit The Big Short hat Regisseur Adam McKay Michael Lewis' gleichnamiges Sachbuch über die Finanzkrise 2007/08 verfilmt. Ein paar Außenseiter sehen den Zusammenbruch des US-amerikanischen Bankenwesens voraus und spekulieren an der Börse auf den Crash. So profitieren einige Wenige von der Bankenkrise, während Millionen von Amerikanerinnen und Amerikanern ihre Häuser und Ersparnisse verlieren. Mithilfe von Stars wie Christian Bale, Ryan Gosling und Brad Pitt sowie einer humorvollen, ausgefeilten Filmsprache gelingt es dem Film, die komplexen Hintergründe der Finanzkrise anschaulich zu erklären.

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