Datenreport 2016

Datenreport 2016

Der Datenreport, den die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt (Destatis), dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) 2016 in der 15. Auflage herausgibt, gehört mittlerweile zu den Standardwerken für all jene, die sich schnell und verlässlich über statistische Daten und sozialwissenschaftliche Analysen zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland informieren wollen. Die Statistik ermöglicht es, sich einen Überblick etwa über die Bevölkerungsentwicklung, den Arbeitsmarkt, den Gesundheitssektor bis hin zu Fragen politischer Partizipation zu verschaffen. Durch die wissenschaftliche Einordnung ergibt sich ein Gesamtbild der Lebensverhältnisse unserer Gesellschaft. Damit sind zwar die Grundlagen für einen rationalen politischen Diskurs gelegt, die Lösungen gesellschaftlicher Probleme aber nicht vorgegeben – sie müssen im demokratischen Willensbildungsprozess gefunden werden. 


Journalisten, Studierende, aber auch Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung erhalten mit dem "Datenreport 2016" ein übersichtlich gestaltetes Handbuch, das sie mit den notwendigen Zahlen, Fakten und Argumenten versorgt, um an den öffentlichen Debatten zu den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Trends in unserem Lande teilzunehmen.


Der Datenreport ist damit nicht nur ein Sozialbericht über den Zustand der Republik, sondern ein wichtiges Instrument politischer Bildung. Er stellt den Nutzerinnen und Nutzern Material zur Verfügung, das sie benötigen, um sich ein eigenes begründetes Urteil bilden zu können.

Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

   

Datenreport: Kapitel 1 


Bevölkerung und Demografie

Daten über Struktur und Entwicklung der Bevölkerung gehören zum grund­legenden Informationsbedarf für fast alle Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Politik benötigt sie, weil viele Entscheidungen – beispielsweise im Bildungs- und Gesundheitswesen – nur auf der Grundlage gesicherter bevölkerungsstatistischer Angaben getroffen werden können. Weiter...

Datenreport: Kapitel 2

Familie, Lebensformen und Kinder

Allein oder zu zweit? Mit Trauschein oder in "wilder Ehe"? Als Familie oder ohne Kind? Das menschliche Zusammenleben bietet vielfältige Möglichkeiten. Neben der traditionellen Familienform, den Ehepaaren mit Kindern, gewinnen alternative Familienformen wie Lebensgemeinschaften mit Kindern und alleinerziehende Elternteile immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig prägen nicht familiale Lebensformen wie Alleinstehende zunehmend das Bild der Gesellschaft. Weiter...

Datenreport: Kapitel 3 


Bildung

Die Bildungspolitik in Deutschland steht auch in diesem Jahrzehnt im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach den Ergebnissen der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) 2012 liegen deutsche Schülerinnen und Schüler erstmals in allen drei Testbereichen (Lesekompetenz, mathematische Kompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenz) deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Weiter...

Datenreport: Kapitel 4


Wirtschaft und öffentlicher Sektor

Die Aufgabe von Wirtschaftsstatistiken ist es, wirtschaftliche Vorgänge in der Volkswirtschaft zu erfassen, die Daten aufzubereiten und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Finanzstatistiken liefern Daten zu wichtigen Fragen der öffentlichen Finanzwirtschaft. Sie zeigen, welche Einnahmen den Kern- und Extrahaushalten des öffentlichen Gesamthaushalts zugeflossen sind, welche Ausgaben damit finanziert wurden und in welchem Umfang auf Fremdmittel oder Rücklagen zur Deckung eines etwaigen Finanzierungsdefizits zurückgegriffen werden musste. Weiter...

Datenreport: Kapitel 5 


Arbeitsmarkt und Verdienste

Erwerbsarbeit spielt in Deutschland sowohl in gesellschaftlicher als auch in individueller Hinsicht eine zentrale Rolle. Unbestritten wird Arbeit als Hauptquelle zur Sicherung des Lebensunterhalts gesehen. Nicht minder wichtig ist die Bedeutung, die der ausgeübte Beruf und die berufliche Stellung für das Selbstverständnis jedes Einzelnen und seine gesellschaftliche Position haben. Weiter...

Datenreport: Kapitel 6 


Private Haushalte – Einkommen, Ausgaben, Ausstattung

Die Einkommen der privaten Haushalte bilden die zentralen Ressourcen der Bürger für die Erreichung und Sicherung des individuellen Lebensstandards und wirken sich nicht zuletzt auch auf das Niveau der wahrgenommenen Lebensqualität aus. Die Verteilung der Einkommen in einer Gesellschaft gibt somit auch wesentlich darüber Auskunft, ob und inwieweit einzelne Bevölkerungsgruppen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind oder von einem Ausschluss gefährdet sind. Weiter...

Datenreport: Kapitel 7

Sozialstruktur und soziale Lagen

Probleme der sozialen Ungleichheit und der Verteilung finden gegenwärtig insbesondere angesichts der verschärften wirtschaftlichen Situation und der stagnierenden Einkommensentwicklung wieder große Aufmerksamkeit. Mit den veränderten Rahmenbedingungen sind politische Diskussionen und Konflikte verbunden, aber auch unmittelbare Konsequenzen für die Verteilung des Wohlstands sowie die soziale Lage und Stellung verschiedener Bevölkerungsgruppen in der gesellschaftlichen Statushierarchie. Weiter...

Datenreport: Kapitel 8


Flüchtlinge

Nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe sind weltweit so viele Menschen wie nie zuvor auf der Flucht. Ende 2014 waren es knapp 60 Millionen, im Jahr davor 51 Millionen. Anlass für die Flucht sind Kriege, interne Konflikte und Verfolgung aus verschiedenen Gründen. Weiter...

Datenreport: Kapitel 9


Wohnen

Die Lebensqualität vieler Menschen in Deutschland wird durch ihre Wohnverhältnisse beeinflusst. Die persönliche Wohnsituation wiederum hängt auch eng mit den sozio-ökonomischen Lebensumständen zusammen. Das folgende Kapitel soll daher einen Überblick darüber geben, wie die Menschen in Deutschland wohnen. Im ersten Abschnitt wird ein Überblick über die Struktur des Gebäude- und Wohnungsbestandes sowie die Eigentumsverhältnisse gegeben. Weiter...

Datenreport: Kapitel 10

Gesundheit und soziale Sicherung

Gesundheit ist ein wichtiger gesellschaftlicher und individueller Wert, der auch Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden umfasst. Die Förderung und der Erhalt benötigen dabei in der Regel geringere Ressourcen aus dem Gesundheitssystem als der Versuch, sie wiederherzustellen. Weiter...

Datenreport: Kapitel 11 


Räumliche Mobilität und regionale Unterschiede


In der Debatte um räumliche Mobilität wird gerne darauf verwiesen, dass die Zahl der Wege, die Jeder und Jede durchschnittlich am Tag zurücklegt, seit Jahrhunderten etwas höher als drei liegt. Das mag stimmen, obwohl der statistische Beweis über einen so langen Zeitraum schwer zu erbringen sein dürfte. Weiter...

Datenreport: Kapitel 12 


Zeitverwendung und gesellschaftliche Partizipation

"Mehr Zeit für das Wesentliche" ist ein Wunsch, den man immer öfter hört. Viele Menschen fühlen sich in ihrem Alltag gestresst oder gehetzt, egal ob G8-Schüler, berufstätige Eltern oder Manager. Erwerbstätige haben oft das Gefühl, über zu wenig Zeit zu verfügen. Menschen, die nicht oder nicht mehr erwerbstätig sind, suchen oft einen sinnvollen Zeitvertreib. Für die individuelle und gesellschaftliche Lebensqualität ist die Verfügbarkeit von Zeit ein wichtiger Indikator Weiter...

Datenreport: Kapitel 13


Demokratie und politische Partizipation


Ein freier und demokratischer Staat ist auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Inwieweit 
die Menschen ihre durch die Verfassung 
garantierten Rechte wirklich nutzen und 
Politik, Wirtschaft oder Kultur mitgestalten – darüber kann die amtliche Statistik einige Anhaltspunkte liefern.
 Weiter...

Datenreport: Kapitel 14


Werte und Einstellungen


Für das subjektive Wohlbefinden sind die persönlichen Wertorientierungen, Ansprüche und Erwartungen von großer Bedeutung. Sie definieren den Bezugsrahmen, innerhalb dessen die bestehenden Lebensumstände und -bedingungen beurteilt werden. Wertorientierungen und individuelle Erwartungen sind keine unveränderlichen Größen, sondern unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel und den sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen. Weiter...

Datenreport: Kapitel 15


Deutschland in Europa

Deutschland liegt mitten in Europa und das nicht nur geografisch. Auch kulturell, politisch und wirtschaftlich ist Deutschland fest in europäische Strukturen eingebettet – Deutschland ist Teil der Europäischen Union (EU), einem Staatenverbund mit mittlerweile 28 Mitgliedsländern. Weiter...

 

Zahlen und Fakten

Top 15

15 ausgewählte Grafiken zeigen wichtige Aspekte aus den "Zahlen und Fakten"-Angeboten. Themen wie "Armut trotz Arbeit", "Entwicklung der öffentlichen Finanzen", "Grenzüberschreitender Warenhandel": mit unterschiedlich detaillierten Grafiken für den Einstieg und das vertiefte Studium, interaktiven Elementen zur besseren Verständlichkeit und den Daten, Texten und Grafiken zum Download. Weiter...