Datenreport 2021.

Energie: Aufkommen, Verbrauch, Auswirkungen

Zum Produzieren von Waren und Bereitstellen von Dienstleistungen werden Rohstoffe, Fläche und Energie benötigt. Unsere Volkswirtschaft bezieht diese Produktionsfaktoren aus der Umwelt. Zugleich führen wirtschaftliche Aktivitäten zu Umweltbelastungen wie Wasserverschmutzung oder Abgabe von Treibhausgasen in die Luft. Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) des Statistischen Bundesamtes quantifizieren diese vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Wirtschaft. Darüber hinaus liefern die UGR wichtige Daten zu Umweltschutzmaßnahmen, wie energie- beziehungsweise umweltbezogene Steuern, mit denen negativen Eingriffen und Veränderungen der Umwelt gezielt begegnet wird (siehe Abschnitt 13.1.5).

Wie nachhaltig wir mit der Umwelt umgehen zeigen nicht allein die absoluten Zahlen zur Umweltnutzung und -belastung, sondern auch die Entwicklung im Zeitverlauf. Die globale Erwärmung macht Energieverbrauch (siehe Abschnitt 13.1.1) und Treibhausgasemissionen (siehe Abschnitt 13.1.4) zu besonders relevanten Aspekten der Beziehung zwischen der Wirtschaft auf der einen und der Umwelt beziehungsweise dem Klima auf der anderen Seite. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, strebt Deutschland eine Energiewende an: Statt fossiler Energieträger und Kernenergie sollen erneuerbare Quellen die Energieversorgung gewährleisten und damit nachhaltig machen. Wo steht Deutschland bei diesem Vorhaben derzeit? Im Folgenden wird die Entwicklung der Energienutzung in Deutschland im Zeitraum 2003 bis 2018 beschrieben. Seit 2003 erlaubt die Novelle des Energiestatistikgesetzes eine differenzierte Betrachtung der erneuerbaren Energien, etwa die Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes aus dem Jahr 2000.

Autor(en): Katharina Brockjan, Lucia Maier, Kristina Kott, Nadin Sewald
Herausgeber: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Datenreport: Kapitel 13.1.1

Energieaufkommen und -verbrauch

Die Nachfrage nach Energie durch Wirtschaft und Bevölkerung erfordert einen erheblichen Einsatz von Rohstoffen. So wurden 2018 in Deutschland 177 Millionen Tonnen fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas abgebaut beziehungsweise gefördert.

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Datenreport: Kapitel 13.1.2

Energieverbrauch privater Haushalte

Der direkte Energieverbrauch der privaten Haushalte entfällt zum größten Teil auf den Bereich Wohnen. Dort werden beispielsweise Gas und Öl zum Heizen und für warmes Wasser sowie Strom für die Beleuchtung, Elektrogeräte und darunter zunehmend auch für Informations- und Kommunikationstechnik eingesetzt.

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Datenreport: Kapitel 13.1.3

Energieverbrauch der Unternehmen

Im Gegensatz zum Energieverbrauch der privaten Haushalte wird der Verbrauch der Unternehmen überwiegend von der Konjunktur beeinflusst. Je mehr Produkte hergestellt werden, umso höher ist der Energieaufwand in der Produktion.

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Datenreport: Kapitel 13.1.4

Energie als Quelle von Treibhausgasemissionen

Die Nutzung von Energie wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf die Umwelt aus. Einerseits führt zum Beispiel der Abbau fossiler Energieträger (wie Braunkohle) oder der Einschlag von Holz zum Heizen zu Veränderungen der Landschaft.

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Datenreport: Kapitel 13.1.5

Energiesteuern

Eine politische Maßnahme, um negativen Umweltauswirkungen durch den Verbrauch von Energie entgegenzuwirken, sind Energiesteuern. Sie verteuern die umweltschädlichen Aktivitäten und setzen somit Anreize zu umweltfreundlichem Verhalten.

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Datenreport: Kapitel 13.1.6

Energie: Ausgaben, Einnahmen und Preise

Zu den Ausgaben der privaten Haushalte für Wohnenergie zählen deren Kosten für Strom, Gas, Heizöl, Kohle, Holz und andere feste Brennstoffe sowie Fernheizung und Warmwasser.

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