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OPEC

Es geht um Erdöl
Diese Abkürzung steht für "Organization of the Petroleum Exporting Countries", auf Deutsch: "Organisation Erdöl exportierender Länder". Die Organisation wurde 1960 von den Ländern Iran, Irak (der jetzt aber nicht mehr dazu gehört), Saudi-Arabien, Kuwait und Venezuela gegründet. Später kamen weitere Länder dazu.


Ziele der OPEC



Ziel dieser Organisation ist es, die gemeinsamen Interessen aller OPEC-Mitglieder zu vertreten. Die OPEC legt Fördermengen für Rohöl fest. Damit soll sichergestellt werden, dass die OPEC-Staaten dauerhaft auf dem Weltmarkt gute Einnahmen durch den Verkauf von Rohöl erzielen. Bevor es die OPEC gab, haben einzelne Staaten versucht, durch hohe Fördermengen schnell mehr Geld zu verdienen. Dadurch sanken dann aber die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt und die anderen Ölstaaten hatten das Nachsehen.

Pipelines befördern das Erdöl in alle WeltPipelines befördern das Erdöl in alle Welt (© picture-alliance / dpa)


Abhängigkeiten
Die Wirtschaft der Industriestaaten ist vom Erdöl sehr abhängig. Das hat die OPEC oftmals ausgenutzt: Es wurden politische Forderungen gestellt und Druck auf die Industriestaaten ausgeübt. Die Industrieländern wollen über die bessere Nutzung von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Solar- oder Windenergie auch die Abhängigkeit vom Erdöl lockern.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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