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Ökologischer Fußabdruck

Spuren hinterlassen
Wenn du im Sommer am Strand entlang läufst, siehst du dort, wo du gegangen bist, deine Fußabdrücke. Auch im Winter, wenn du durch Schnee läufst, hinterlässt du Fußabdrücke. Das Bild des menschlichen Fußabdrucks wurde von der Umweltpolitik übernommen, um die Belastung der Natur durch den Menschen sichtbar zu machen.


Verbrauch von Schätzen der Erde



Mit dem "ökologischen Fußabdruck" wird gemessen, wie viel Fläche auf der Erde gebraucht wird, um all das herzustellen und zu entsorgen, was ein Mensch für seinen persönlichen Lebensstil benötigt. Wenn wir beispielsweise Fleisch essen, werden Weideflächen für die Rinder benötigt. Oder wenn wir Auto fahren, verbrauchen wir Erdöl, das aus der Erde geholt wird. Die Schätze unserer Erde sind begrenzt. Manche wachsen wieder nach, oft allerdings erst in vielen Jahren. Und es gibt Schätze, die nicht mehr nachwachsen.

Berechnung des ökologischen Fußabdrucks



Jedes Jahr berechnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Tag im Kalender, an dem wir die eigentlich für das ganze Jahr zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht haben. (Ressourcen sind beispielsweise Rohstoffe, Erdflächen, Luft.) An dem Tag fangen wir dann an, über die Verhältnisse unseres Planeten zu leben. Das heißt, wir verbrauchen dann mehr Rohstoffe und Platz, als im Laufe des Jahres wieder dazukommen. Dann verhalten wir uns nicht mehr im Sinne der Nachhaltigkeit.


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2019.



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