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Neue Weltwirtschaftsordnung

Weltwirtschaftsordnungen begünstigen bislang die Industrieländer. Daher fordert der erste Bericht der Nord-Süd-Kommission (1980), sowohl die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Entwicklungsländern und den Industrieländern grundlegend zu verändern (faire Preise, Abbau der Handelsschranken etc.) als auch die Interessen der Entwicklungsländer in internationalen Organisationen (z. B. Internationaler Währungsfonds, Weltbank) stärker zu berücksichtigen.

Die gemeinsame Forderung nach einer Neuen Weltwirtschaftsordnung bildet seit 1972 (UNCTAD III) eine politische Plattform der Entwicklungsländer in den Vereinten Nationen.

Siehe auch:
Entwicklungsländer
Interessen
Internationale Organisationen
Internationaler Währungsfonds (IWF)
Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)
Vereinte Nationen (UN)
Nord-Süd-Konflikt
Welthandels- und Entwicklungskonferenzen (UNCTAD)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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