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Wohnungspolitik

W. bezeichnet alle politischen und verbandlichen Aktivitäten sowie die staatlichen Maßnahmen, die sich mit der Wohnraumversorgung der Bevölkerung, dem Neubau, der Modernisierung und der Erhaltung von Wohnungen befassen. Die W. wird durch zwei gegensätzliche Leitbilder beherrscht: a) das privatwirtschaftliche und b) das staatlich-öffentliche Modell. Während ersteres staatliche Eingriffe ablehnt, allenfalls in sozial begründeten Fällen staatliche Mietkostenzuschüsse duldet, setzt letzteres auf staatliche (öffentliche, genossenschaftliche) Errichtung preiswerten Wohnraums.

Wichtige Interessengruppen sind in diesem Politikfeld der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Verband der Haus- und Grundstückseigentümer.

Siehe auch:
Bevölkerung
Interessengruppen/Interessenverbände
Soziale Sicherung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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