Mutterschaftsgeld

Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (§ 13 Mutterschutzgesetz i. V. m. § 24 i SGB V) an Frauen, die Anspruch auf Krankengeld haben, während der Schutzfristen des Mutterschutzgesetzes, d. h. sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt, bei Mehrlings- und Frühgeburten die ersten zwölf Wochen nach der Entbindung. Bei Frühgeburten verlängert sich der Anspruch um den Zeitraum nach § 3 Abs. 2 Mutterschutzgesetz, der vor der Geburt nicht in Anspruch genommen werden konnte. Das Mutterschaftsgeld beträgt höchstens 13 € je Kalendertag und 390 € monatlich. Übersteigt das Nettoeinkommen diese Grenze, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Differenz zum Nettoeinkommen aufzustocken. Für Privat- und Familienversicherte kann ein einmaliger Zuschuss i. H. v. 210 € beim Bundesversicherungsamt beantragt werden.


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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