Vermögensstrafe

neben der Freiheits- und der Geldstrafe eine Kriminalstrafe, durch die Gewinne aus kriminellen Handlungen abgeschöpft werden sollen (§ 43 a StGB). Danach kann das Gericht unter bestimmten Voraussetzungen bei Tätern, die zu einer lebenslangen oder einer Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren verurteilt wurden, die Zahlung eines Geldbetrages anordnen. Die Vorschrift ist nach der Entscheidung des BVerfG vom 20. 3. 2002 nichtig, weil hierdurch die Konfiskation des Vermögens auch ohne den Nachweis des illegalen Erwerbs durch die verurteilte Straftat möglich wäre.


Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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