Deutschland in Daten - Zeitreihen zur Historischen Statistik.

4.2.2016 | Von:
Marc Debus

Entwicklung der politischen Partizipation in Deutschland seit 1871

Im Zeitverlauf hat sich die politische Partizipation in Deutschland gewandelt, Gründe dafür gab es viele. Einer war das 1918 eingeführte Frauenwahlrecht.

Die Darstellung konzentriert sich im Folgenden auf die in modernen, repräsentativ organisierten Demokratien am häufigsten angewandte und – für die Bürgerinnen und Bürger – am wenigsten kostenintensive Form der politischen Partizipation und untersucht den Grad der Teilnahme an Wahlen zum Parlament auf nationaler Ebene in Deutschland seit 1871. Der erste Schritt liegt zunächst darin festzustellen, wie groß der Kreis derjenigen Bevölkerungsteile war, die überhaupt an einer Wahl zum Reichstag von 1871 bis 1933 bzw. zum Deutschen Bundestag teilnehmen durften. In einem zweiten Schritt geht der Beitrag der Frage nach, wie sich der Anteil der Wahlberechtigten, die an einer Reichstags- bzw. Bundestagswahl teilgenommen haben, über die Zeit entwickelt hat. Schließlich wird die Entwicklung der Ergebnisse der aus mitunter mehreren Parteien mit ähnlicher ideologischer Ausrichtung zusammengesetzten "Lager"[1] näher beleuchtet, die Deutschland aufgrund ihrer Kontrolle über Mandate in Parlament und Regierung seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert maßgeblich geprägt haben.

Fußnoten

1.
Karl Rohe: Wahlen und Wählertraditionen in Deutschland, Frankfurt a. M. 1992.
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