Förderung

1.3.2019

Modellprojekte zum Thema Migration – Integration – Teilhabe

Antragsfrist: 30. April 2019

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fördert ab dem 01. Juli 2019 Modellprojekte zu den Themenschwerpunkten Migration – Integration – Teilhabe. Die Zuwendung beträgt mindestens 20.000 € und maximal 70.000 € pro Modellprojekt.

BuntstifteBuntstifte (© Tomizak / pixelio.de)

Förderziele: Integration und Teilhabe

Die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Thema Integration haben sich in den letzten Jahren aufgefächert, gerade für die politische Bildung: Zum einen geht es um die Frage, wie Zugewanderte ihr Recht auf Teilhabe und Partizipation verwirklichen können. Dafür ist auch die Aufnahmegesellschaft in den Blick zu nehmen, um Vorurteile und Rassismus sowie institutionelle und strukturelle Ungleichheiten abzubauen. Zum anderen fühlen sich Teile der herkunftsdeutschen Bevölkerung zunehmend desintegriert. Dies äußert sich teilweise in populistischer Stimmungsmache sowie sich häufender rassistischer Gewalt. Unter der Überschrift "Migration – Integration – Teilhabe" fördert die bpb daher Projekte der politischen Bildung, die sich multiperspektivisch mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Integration beschäftigen und sich für Menschenwürde, Toleranz, Vielfalt und Demokratie einsetzen. Diese Werte rücken anlässlich des 70. Geburtstages des Grundgesetzes 2019 einmal mehr in den Fokus.

Wer kann sich bewerben?

Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen aus dem Bundesgebiet, die über Kompetenzen in der Entwicklung und Umsetzung von Projekten der politischen Bildung im Themenfeld Migration, Integration, Teilhabe verfügen. Natürliche Personen sind nicht antragsberechtigt. Anträge von Migrantenselbstorganisationen werden besonders begrüßt.

Weitere wissenswerte Fakten

Der Zeitraum der Projektdurchführung muss mindestens zwölf Monate zwischen dem 01.07.2019 und dem 31.12.2020 umfassen. Bewerbungen sind nicht geheftet mit dem untenstehenden Antragsformular einzureichen bis zum 30. April 2019. Vorprüfungen von Konzepten sind nicht möglich.

Kontakt

Bei Fragen zur Ausschreibung können Sie sich per E-Mail an die Adresse ausschreibung-zuwendungen@bpb.de wenden.

Telefonisch erreichen Sie uns vom 1. April bis zum 30. April 2019 montags bis freitags jeweils von 9h -12h unter der Telefonnummer 0228/99 515-1678.

Wichtige Dokumente

Der Ausschreibungstext beschreibt Förderziele, mögliche Formate, antragsberechtigte Organisationen und rechtliche Bedingungen einer Förderung – wir bitten Sie, diesen sorgfältig zu lesen. Außerdem finden Sie im Folgenden das obligatorisch einzureichende Antragsformular sowie weitere Unterlagen der Modellförderung:


Zum 1. Januar 2013 werden neue "Richtlinien zur Anerkennung und Förderung von Veranstaltungen der politischen Bildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)" Inkrafttreten. Um die bei Steuerprüfungen festgestellte Umsatzsteuerpflicht der bpb-Zuschüsse aufzuheben, war eine umfangreiche Überarbeitung notwendig. Aber auch die Erhöhung der Fördersätze und die Flexibilisierung der Programmeinheiten sind wertvolle Ergebnisse und erleichten die künftige Bildungsarbeit.

Mehr lesen

Runder Tisch

Der Runde Tisch ist ein Beratungsgremium, das sich aus den Vertretern der von der bpb geförderten Bildungseinrichtungen zusammensetzt. Alle zwei Jahre eröffnet ein Rotationsverfahren weiteren interessierten Mitgliedseinrichtungen die Mitwirkung am Runden Tisch.

Mehr lesen

Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen.

Mehr lesen auf buendnis-toleranz.de

Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut.

Mehr lesen auf zusammenhalt-durch-teilhabe.de