29.9. - 8.10.2022
Frankfurt am Main
Macht.

29.9. - 8.10.2022
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Europäische Sicherheit

Europäische Sicherheit Frieden schaffen in Zeiten des Krieges?

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Eine Frau schwingt während einer Friedensdemonstration in Bremen die ukrainische Flagge. (© picture-alliance/dpa, Markus Hibbeler)

Der russische Krieg in der Ukraine dauert an und die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass ein Ende der Kämpfe und des damit verbundenen Leids nicht in Sicht sind. Was bedeutet Friedensfähigkeit in diesen Zeiten des Krieges? Forscher*innen des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung geben an diesem Abend Antworten auf drängende friedenspolitische Fragen: Auf welchen Frieden zielt die gerade entstehende Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung und was für ein Verständnis von Sicherheit liegt ihr überhaupt zu Grunde? Welchen Beitrag kann die feministische Außenpolitik für Frieden und Sicherheit leisten? Wie sollte die Bundesregierung zukünftig mit Autokratien umgehen? Ist die Konfrontation von Demokratien und Autokratien eine gute Idee für die Lösung globaler Krisen? Wie können die Bürger*innen besser in die Außen- und Sicherheitspolitik eingebunden werden? Der Abend wirft eine aktuelle Perspektive auf die Frage der Macht in der internationalen Politik. Er bietet damit einen Referenzpunkt für zahlreiche Aufführungen des Festivals, die die Bedeutung der Macht – ihre Einhegung und ihre Potentiale – im Rahmen des Festivals künstlerisch verarbeiten.

Mit: Dr. Claudia Baumgart-Ochse, Prof. Christopher Daase, Prof. Hanna Pfeifer und Dr. Simone Wisotzki.
Moderation: Dr. Julian Junk

Dr. Claudia Baumgart-Ochse

Dr. Claudia Baumgart-Ochse ist Postdoc im Programmbereich „Transnationale Politik“ an der HSFK und Redakteurin des Friedensgutachtens. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit der Rolle von Religion in Konflikten, der Politik Israels und dem Nahost-Konflikt.

Prof. Dr. Christopher Daase

Prof. Dr. Christopher Daase ist stellv. geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK und Leiter der Programmbereiche "Internationale Sicherheit" und "Transnationale Politik". Seine Forschungsschwerpunkte sind Sicherheitspolitik, internationale Institutionen und politische Gewalt.

Prof. Dr. Hanna Pfeifer

Prof. Dr. Hanna Pfeifer ist Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und Leiterin der Forschungsgruppe „Terrorismus“ an der HSFK. Sie forscht u.a. zu staatlichen und nicht-staatlichen Gewaltformen und –akteuren in der MENA-Region.

Dr. Simone Wisotzki

Dr. Simone Wisotzki ist Projektleiterin am Programmbereich „Internationale Sicherheit“ der HSFK. Sie forscht zu humanitärer Rüstungskontrolle (Landminen, Clustermunition, Klein- und Leichtwaffen), Rüstungsexporten und Geschlechterperspektiven in der Friedens- und Konfliktforschung.

Moderation: Dr. Julian Junk

Dr. Julian Junk ist Projektleiter im Programmbereich „Transnationale Politik“, Leiter der Forschungsgruppe „Radikalisierung“ sowie des Berliner Büros der HSFK. Er forscht zu Radikalisierung und Deradikalisierung in Deutschland und Sicherheitspolitik.

In Kooperation mit dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung

Fussnoten