2Bildstrecke: Antisemitismus

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Mahnmal auf der Berliner Putlitzbrücke. Eine Tafel erläutert das Deportationsmahnmal auf der Putlitzbrücke in Berlin-Moabit im Winter. Die Putlitzbrücke überquert die Quitzowstraße sowie Gleise der Fern- und S-Bahn. Sie war 1977 erneuert worden. Seit 1987 erinnert dort am Geländer ein Mahnmal an die Deportation jüdischer Bürger von 1941 bis 1944 in Vernichtungslager.
In der Berliner Levetzowstraße, wo früher eine der größten Synagogen Berlins stand und 1941 von den Nazis ein Sammellager für die Deportation der Berliner Juden eingerichtet wurde, steht seit 1987 ein Mahnmal. Immer wieder wurde das Mahnmal geschändet. Bei einem Sprengstoffanschlag am 29. August 1992 wurde es so schwer beschädigt, dass es demontiert und anschließend restauriert werden musste. Eine Gedenktafel am Brückengeländer erinnert heute an diesen Anschlag. Immer wieder wurde das Mahnmal in jüngster Vergangenheit zum Ziel antisemitischer Schmierereien – auch zum Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wurden 2015 volksverhetzende Parolen auf das Mahnmal geschmiert. (© picture-alliance)