2Bildstrecke: Antisemitismus

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Am 19. Dezember 1980 wurden der jüdische Verleger Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke in Erlangen erschossen. Lewin war bekannt als jemand, der sich gegen rechtsextreme Umtriebe einsetzte. Der mutmaßliche Täter Uwe Behrendt konnte nicht zur Rechenschaft gezogen werden – das Mitglied der rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann kam im Libanon unter ungeklärten Umständen ums Leben, er soll Selbstmord begangen haben. Es gab Indizien dafür, dass Karl-Heinz Hoffmann den Mord an Lewin und Poeschke in Auftrag gegeben haben könnte. Unter anderem wurde eine Brille am Tatort gefunden, die der damaligen Freundin von Hoffmann gehört haben soll. Dem Landgericht Nürnberg reichte dies nicht aus. Des Mordes für schuldig befunden wurde schließlich Uwe Behrendt, der als Einzeltäter gehandelt haben soll.
Am 19. Dezember 1980 wurden der jüdische Verleger Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke in Erlangen erschossen. Lewin war bekannt als jemand, der sich gegen rechtsextreme Umtriebe einsetzte. Der mutmaßliche Täter Uwe Behrendt konnte nicht zur Rechenschaft gezogen werden – das Mitglied der rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann kam im Libanon unter ungeklärten Umständen ums Leben, er soll Selbstmord begangen haben. Es gab Indizien dafür, dass Karl-Heinz Hoffmann den Mord an Lewin und Poeschke in Auftrag gegeben haben könnte. Unter anderem wurde eine Brille am Tatort gefunden, die der damaligen Freundin von Hoffmann gehört haben soll. Dem Landgericht Nürnberg reichte dies nicht aus. Des Mordes für schuldig befunden wurde schließlich Uwe Behrendt, der als Einzeltäter gehandelt haben soll. (© Janericloebe)




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