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Am Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht wurde am 9. November 2003 der Grundstein für die neue Synagoge in München gelegt. Auch der damalige Bundespräsident Johannes Rau war vor Ort. Die neonazistische Vereinigung "Kameradschaft Süd" hatte offenbar einen Bombenanschlag auf das Gelände geplant. Die Polizei war, wenige Wochen zuvor, bei Hausdurchsuchungen auf Waffen und insgesamt 14 Kilogramm Sprengstoff gestoßen, die Vermutungen zufolge für den Anschlag hätten verwendet werden sollen. Der Neonazi Martin Wiese (rechts im Bild), der am 6. September 2003 im Zusammenhang mit dem geplanten Attentat in Nürnberg verhaftet worden war, wurde im Mai 2005 wegen "Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung" zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Mitangeklagte Alexander Maetzing (links im Bild) erhielt fünf Jahre und neun Monate Haft.
Am Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht wurde am 9. November 2003 der Grundstein für die neue Synagoge in München gelegt. Auch der damalige Bundespräsident Johannes Rau war vor Ort. Die neonazistische Vereinigung "Kameradschaft Süd" hatte offenbar einen Bombenanschlag auf das Gelände geplant. Die Polizei war, wenige Wochen zuvor, bei Hausdurchsuchungen auf Waffen und insgesamt 14 Kilogramm Sprengstoff gestoßen, die Vermutungen zufolge für den Anschlag hätten verwendet werden sollen. Der Neonazi Martin Wiese (rechts im Bild), der am 6. September 2003 im Zusammenhang mit dem geplanten Attentat in Nürnberg verhaftet worden war, wurde im Mai 2005 wegen "Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung" zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Mitangeklagte Alexander Maetzing (links im Bild) erhielt fünf Jahre und neun Monate Haft. (© Stephan Rumpf, Süddeutsche Zeitung)




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