2Bildstrecke: Antisemitismus

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Blick auf das antisemitische Monopoly-Spiel "Progromly", das nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz die Mitglieder der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle vor ihrem Abtauchen entworfen haben und herstellen ließen.
Wie fest der Antisemitismus bei Rechtsextremen verwurzelt ist, zeigt die Monopoly-Variante "Pogromly", die von den drei Terroristen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe produziert wurde. Das Spiel wurde von Terror-Helfern für 100 DM verkauft und sollte zum Unterhalt der Terroristen im Untergrund beitragen. Statt Straßen gab es Städte auf dem Spielbrett, von denen so viele wie möglich "judenfrei" gemacht werden sollten. Gemeinschafts- und Ereigniskarten waren ersetzt durch SA- und SS-Karten[1] mit Texten wie "Gehe zum nächsten KZ um {sic} die gefangenen Juden abzugeben und Zahle {sic} dem Besitzer das doppelte der normalen Miete"[2]. Die Ermittler gehen davon aus, dass Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe rund 20 bis 30 dieser Spiele hergestellt haben. (© picture-alliance)




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