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Seit Beginn des 19. Jahrhunderts bereits wurden Sammel- und Klebemarken als Medium zum Transport von Botschaften benutzt. Ab Ende des Jahrhunderts wurde damit auch Antisemitismus verbreitet. Mit solchen Marken machte der kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs gegründete Deutsche Schutz- und Trutzbund gegen Juden Stimmung. Schon während des Krieges wurden Juden als "Drückeberger" diffamiert. Ihnen wurde pauschal unterstellt, als "Wucherer" und "Spekulanten" von der Not des deutschen Vaterlandes profitiert zu haben. Nach der Niederlage und dem als "diktiert" empfundenen Versailler Friedensvertrag nutzten Völkische und andere Antisemiten dieses Narrativ für ihre antisemitische Propaganda.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts bereits wurden Sammel- und Klebemarken als Medium zum Transport von Botschaften benutzt. Ab Ende des Jahrhunderts wurde damit auch Antisemitismus verbreitet. Mit solchen Marken machte der kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs gegründete Deutsche Schutz- und Trutzbund gegen Juden Stimmung. Schon während des Krieges wurden Juden als "Drückeberger" diffamiert. Ihnen wurde pauschal unterstellt, als "Wucherer" und "Spekulanten" von der Not des deutschen Vaterlandes profitiert zu haben. Nach der Niederlage und dem als "diktiert" empfundenen Versailler Friedensvertrag nutzten Völkische und andere Antisemiten dieses Narrativ für ihre antisemitische Propaganda. (© Marina Maisel )




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