HERAUSFORDERUNG ISLAMISMUS Infodienst Radikalisierungsprävention

Radikalisierungsprävention

MAXIMA – Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zu religiös begründetem Extremismus für Mädchen und junge Frauen in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin

Ort: Berlin

Angebote: Pädagogische Maßnahmen vor Ort (z. B. Workshops)

Das Projekt ist die Antwort auf den wachsenden Bedarf, dem religiös begründeten Extremismus durch präventive politische Bildungsarbeit speziell bei Mädchen und jungen Frauen zu begegnen.

Das Projekt MAXIMA wird unter Trägerschaft von Violence Prevention Network durchgeführt. Es ist Bestandteil des Berliner Landesprogramms Radikalisierungsprävention. Das Projekt MAXIMA wird finanziert durch die "Landeskommission Berlin gegen Gewalt".

Details zu den Angeboten

Vor-Ort-Maßnahmen

Im Rahmen des Projekts MAXIMA werden Informations- und Aufklärungsveranstaltungen, themenorientierte Bildungsangebote sowie niedrigschwellige Diskussionsforen für Mädchen und junge Frauen angeboten.

Ziel der Workshops ist die Aufklärung über theologische Grundlagen des Islam und seine extremistische Auslegung sowie Rekrutierungsstrategien von Extremistinnen und Extremisten. Im Verlauf geht es um das Erarbeiten von Handlungsstrategien für weibliche Jugendliche bei Anzeichen einer Radikalisierung in der Gleichaltrigengruppe. Dabei wird das gegenwärtige Phänomen des radikalen Islam entzaubert und die Distanzfähigkeit von Mädchen und jungen Frauen zum Extremismus erhöht.

Inhalte der Workshops

  • Theologische Grundlagen des Islam und religiöse Alltagspraxis
  • Islamische Strömungen und ihre kulturellen Hintergründe
  • Islam im Kontext von Menschenrechten, Demokratie und Gewaltfreiheit
  • Das Prinzip Religionsfreiheit: Der Umgang mit anderen Religionen und Weltanschauungen
  • Die Rolle der Frau im Islam – Traditionalismus und Ehrkonzepte
  • Unterdrückung der Frau: Zur Doppelmoral konservativer Ehrkonzepte
  • Der Umgang mit Konflikten mit/in der Gesellschaft
  • Religiös motivierte Gewalt
Wenn Sie Interesse an einem Workshop haben, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Die Veranstaltungen können in den Räumlichkeiten von MAXIMA oder bei den interessierten Institutionen stattfinden.

Kontakt

Violence Prevention Network e. V.
MAXIMA
Bergmannstraße 5
Haus 2, 3. OG
10961 Berlin

Projektkoordinatorin: Feride Aktaş

Telefon: +49 30 54467779
E-Mail: maxima@violence-prevention-network.de
Website: https://violence-prevention-network.de/angebote/projektuebersicht/maxima