HERAUSFORDERUNG ISLAMISMUS Infodienst Radikalisierungsprävention

Beratung und Fallmanagement

Ein Strafgesetzbuch (StGB) steht in einem Gericht auf der Richterbank

Verschiedene Autorinnen und Autoren

Serie: Rechtlicher Rahmen

Bei der Arbeit im Kontext Islamismus spielen immer wieder rechtliche Fragestellungen eine Rolle. Die Infodienst-Serie informiert Präventionsakteure darüber, welche Handlungen von Klientinnen und Klienten strafbar sind, und welche rechtlichen Regeln für ihr eigenes Handeln gelten. Dabei geht es um so unterschiedliche Bereiche wie die Mitgliedschaft in extremistischen Gruppen, Datenschutz in der Präventionsarbeit, Kindeswohlgefährdung oder gesetzliche Vorgaben für Social Media-Plattformen.

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Serienbild: Kooperation von Präventionsakteuren

Verschiedene Autorinnen und Autoren

Serie: Kooperation von Akteuren in der Islamismusprävention

Für die erfolgreiche Präventions- und Distanzierungsarbeit im Bereich des islamistischen Extremismus ist es wichtig, dass viele unterschiedliche Professionen zusammenarbeiten. Wie können die unterschiedlichen Disziplinen miteinander verknüpft werden? Welche Herausforderungen bringen Kooperationen mit sich?

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Ein Telefon und ein Notizblock: Das Telefon ist durch die Pandemie zum wichtigsten Kommunikationskanal geworden

Kaan Orhon

Beratung im Bereich des religiös begründeten Extremismus in Zeiten von Corona

Wie sieht der Alltag eines Beraters in Zeiten von Corona aus? Kaan Orhon unterstützt Angehörige von Menschen, die sich religiös radikalisieren sowie Menschen, die Hilfe beim Ausstieg suchen. In seinem Arbeitsprotokoll beschreibt er, wie die Pandemie seine Tätigkeit verändert hat.

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Islam ist (Logo)

Interview mit Sebastian Ehlers

Online-Projekt "Islam-ist": Fragen zum Glauben im Alltag

Das Projekt Islam-ist möchte einen inhaltlichen Gegenpol zu extremen Akteurinnen und Akteuren im Netz zu bieten. Auf der Website islam-ist.de sowie auf Instagram, TikTok und Facebook beantwortet ein Team von muslimischen und nichtmuslimischen Frauen und Männern Fragen, die der Glaube im Alltag aufwerfen kann.

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Auf nebeneinanderliegenden Würfeln stehen die Wörter: Risk, Yes, No?

Annika von Berg

Risk Assessment im Phänomenbereich gewaltbereiter Extremismus

Was bedeuten "Risk Assessment" oder "Risikobewertung" im Zusammenhang mit gewaltbereitem Extremismus? Mit welchen Instrumenten bewerten Sicherheitsbehörden und andere Akteure der Prävention das Risiko, das von Individuen und Gruppen ausgeht? Was macht ein gutes Risikobewertungsinstrument aus?

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Psychische Störungen können den Beratungsprozess erheblich beeinflussen.

Marc Allroggen

Psychische Störungen im Zusammenhang mit Radikalisierung

Psychische Störungen können sowohl die Ursache sein von Radikalisierungsprozessen und extremistischen Gewalttaten als auch als Folge davon auftreten. Marc Allroggen beschreibt Störungsbilder, die in diesem Kontext relevant sind. Er legt dar, welchen Einfluss sie auf die Beratungs- und Deradikalisierungsarbeit haben können.

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Eine junge Frau sitzt am 02.02.2018 in einem Park in Hamburg auf einer Bank und hält ein Buch, während sie auf ihr Smartphone schaut.

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention, Adrian Stuiber

Interview: Aufsuchende Sozialarbeit in Social Media

Social Media ist von großer Bedeutung für die Verbreitung von islamistischem Gedankengut und bei Radikalisierungsprozessen, besonders bei Jugendlichen. Das Präventionsprojekt streetwork@online will mit aufsuchender Sozialarbeit in den sozialen Netzwerken eine demokratische Debattenkultur fördern und einer islamisch begründeten Radikalisierung entgegenwirken. Dazu beteiligen Mitarbeitende sich an Online-Diskussionen und suchen das Gespräch im Einzelchat mit jungen Menschen der Zielgruppe. Der Infodienst hat Projektmitarbeiter Adrian Stuiber interviewt.

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Die Mitglieder des Vorstands der Bundesarbeitsgemeinschaft Religiös begründeter Extremismus (v.l.n.r.): Dr. Götz Nordbruch (ufuq.de), Thomas Mücke (Violence Prevention Network), Friederike Müller (IFAK e.V.), Tobias Meilicke (PROvention).

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus

Vernetzung und Austausch, Entwicklung von Qualitätsstandards und Interessenvertretung der zivilgesellschaftlichen Träger sind die Ziele der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx). Im Interview berichtet Götz Nordbruch, Vorstandsvorsitzender, über die bisherige Arbeit und zukünftigen Vorhaben der im November 2016 gegründeten Arbeitsgemeinschaft.

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Südkaserne. Nürnberg, 23.09.2017

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Prävention und Deradikalisierungsarbeit im Flüchtlingsbereich: BAMF fördert Ausbau der Beratungsstellen

Die Verunsicherung in vielen Einrichtungen der Flüchtlingsarbeit ist groß. Vor allem seit den Anschlägen in Würzburg und Ansbach häufen sich die Anfragen von Betreuerinnen und Betreuern bei Beratungsstellen und Sicherheitsbehörden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) will die Beratungsarbeit in diesem Bereich stärken. Im Interview erläutert Florian Endres, worum es geht. Endres ist leitender Referent der Beratungsstelle Radikalisierung im BAMF.

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Zwei Frauen sitzen auf dem Sofa, die Eine tröstet die Andere. Eine dritte Frau füllt ein Formular aus.

Interview mit Claudia Dantschke

Die Rolle der Angehörigen in der Radikalisierungsprävention

"Die Familie ist der Schlüssel für die Arbeit mit jungen Menschen, die sich radikalisieren" – so Claudia Dantschke von der Beratungsstelle HAYAT. Einerseits ist eine gestörte Beziehung zur Familie oft der Ausgangspunkt für den Weg in die Radikalisierung. Andererseits ist die Familie gerade daher der wichtigste Partner, um Jugendliche davon abzubringen. Im Interview berichtet die Extremismusexpertin Dantschke darüber, welche Rolle die Angehörigen im Beratungsprozess spielen.

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Beiträge zum Thema aus anderen Rubriken

Eine Frau sitzt auf einer Steintreppe im Freien und hält sich verzweifelt die Hand vor das Gesicht.

Thomas Mücke

Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung im Bereich des religiös begründeten Extremismus

Wie kann die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen gelingen, die extremistische Tendenzen aufweisen? Thomas Mücke ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Violence Prevention Network, das seit 2001 in der Prävention und Deradikalisierungsarbeit tätig ist. Ein Arbeitsfeld ist der gewaltorientierte Salafismus. Mücke schildert anhand von Fallbeispielen und Praxiserfahrungen die Grundsätze der Arbeit von Violence Prevention Network.

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