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21.11.2019

Studien und Berichte

Universität Duisburg-Essen: "Muslime ja, Islam nein?"

Welche Dimensionen der Islamfeindlichkeit zeigen sich in jugendlichen Einstellungen? Welche Erfahrungen und Bedingungen des Aufwachsens sind für islamfeindliche Einstellungen bedeutsam? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Duisburg Essen und Bielefeld haben rund 500 junge Menschen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in NRW befragt. Der Bericht stellt die Ergebnisse vor und formuliert Handlungsimpulse für Bildungspraxis und Zivilgesellschaft.

Die Wissenschaftler/-innen kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass eine Auseinandersetzung über den Islam ohne Berücksichtigung der Lebenswelt von Musliminnen und Muslimen deren Vereinheitlichung und teilweise auch Abwertung fördert. Vor diesem Hintergrund schützt demnach das Wissen über die Lebensrealitäten von Musliminnen und Muslimen vor Islamfeindlichkeit.

Zum Download auf islam-feindlichkeit.de

Hochschule Merseburg und Anne Frank Zentrum: "Politische Bildung im Jugendstrafvollzug"

Die Studie der Hochschule Merseburg in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum gibt einen Überblick über Angebote, Bedarfe und Leerstellen der politischen Bildung im Strafvollzug. Ein Wissenschaftsteam befragte bundesweit über 700 inhaftierte Jugendliche sowie 40 Mitarbeitende von Vollzugsanstalten und externe politische Bildner/-innen. Das Forschungsteam leitet aus der Studie Handlungsempfehlungen für den Jugendstrafvollzug ab. Außerdem enthält die Publikation eine Übersicht mit Angeboten der politischen Bildung im Jugendstrafvollzug.

Zum Download auf annefrank.de

BRaVE: Interaktive Karte mit europäischen Projekten und Studien zu Counter Terrorism

Im Rahmen des EU-Projekts Building Resilience against Violent Extremism and Polarisation (BRaVE) wurde eine interaktive Karte erstellt. Diese stellt europäische Projekte und Studien zum Thema "Counter Terrorism" dar. Aufgenommen wurden Projekte und Institutionen, die zwischen 2014 und 2019 aktiv waren, sowie relevante Studien, die seit dem Jahr 2000 publiziert wurden. BRaVE wird koordiniert vom italienischen European University Institute; zum Konsortium gehört auch der deutsche Verein cultures interactive.

Zur Karte auf brave-h2020.eu (in englischer Sprache)