Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

23.1.2007 | Von:
Beate Küpper/Andreas Zick

Antisemitismus in Deutschland

Das traditionelle Vorurteil und seine Transformationen

Transformationen antisemitischer Mythen

Wir sind der Meinung, dass vielleicht mehr noch als Vorurteile gegenüber anderen Adressatengruppen der Antisemitismus als ein legitimierender Mythos verstanden werden kann. Sidanius & Pratto (1999) nehmen in ihrer Social Dominance Theory an, dass die zentrale Funktion von Vorurteilen – neben anderen Ideologien wie z.B. der Protestantischen Arbeitsethik – die Aufrechterhaltung und Erzeugung sozialer Hierarchien ist. Vorurteile produzieren und reproduzieren die soziale Rangordnung.

In seiner legitimierenden Funktion bietet der Antisemitismus moralische wie intellektuelle Rechtfertigung für bestehende oder angestrebte soziale Systeme und rechtfertigt somit auch Ungleichwertigkeit und Ausgrenzung bestimmter Gruppen, in diesem Fall von Juden. Auffällig ist, dass sich wie in vielen anderen Mythen in antijudaistischen Mythen religiöse Begründungen ('Christus- und Gottesmörder'), weltliche Begründungen ('Wucherjude'), politische Begründungen ('jüdische Weltverschwörung') und rassistische (natürliche) Begründungen (Charakter, Aussehen) finden. Auch wenn nicht zu jeder Zeit alle diese Begründungen gleichermaßen wirksam sind, bleiben antisemitische Mythen im kollektiven Gedächtnis erhalten (Bergmann 2001). Sie bieten sich immer wieder zur Erklärung alltäglicher und gesellschaftspolitischer Ereignisse an und bleiben so bewahrt.

Wir meinen, dass moderne, weniger offen erkennbare Formen des Antisemitismus im Vergleich zum traditionellen Antisemitismus ein Vorurteil ausdrücken, das auf den Zeitgeist transformiert wird, im Kern aber die traditionellen Mythen transportiert. Eine solche Transformation stellt sich u.a. in antisemitischen Einstellungen dar, die versteckt antisemitisch auf Israel rekurrieren und das Vorurteil auf Umwegen kommunizieren. Traditionelle Mythen von Konspiration, Verrat und Weltherrschaftstreben werden dabei in der Kritik aktueller israelischer Politik transportiert. So findet sich der Konspirationsverdacht sowohl in seiner klassischen Variante eines unterstellten großen Einflusses in Wirtschaft und Politik generell wie spezifisch von amerikanischen Ostküsten-Juden auf die Nah-Ost-Politik bis hin zum gerade in der Arabischen Welt populären Gerücht einer Mitwirkung des Mossad am Terroranschlag vom 11/9.

Sogar der Mythos von "Juden als Kindesmörder" wird immer wieder medial auch in Deutschland weitergetragen wie Jäger und Jäger (2003) in einer Analyse von Printmedien über den Nah-Ost-Konflikt seit Beginn der 2. Intifada zeigen. Ebenso lässt sich v.a. ein Schuldvorwurf in vielen antisemitische Argumenten entdecken von den Anfängen der Beschuldigung am Tod Christi, über vergiftete Brunnen im Mittelalter und in dem aktuellen Vorwurf eines Genozids an den Palästinensern oder der Schuld des organisierten Judentums am Antisemitismus gipfelt (vgl. Benz 2004). Auch die Umkehr von Opfern zu Tätern findet sich dort sowie im Vorwurf einer Mitschuld am Holocaust. Die mehrheitliche Ächtung des Antisemitismus wird durch die Transformation des direkten Vorurteils umgangen. Diese dem Zeitgeist angepassten Facetten werden in der Antisemitismusforschung etwas abweichend als sekundärer (Bergmann 2002) oder auch latenter (Frindte 1999) Antisemitismus bezeichnen, wobei weitgehend Konsens über seine Ausformungen besteht. Unter dem Label "neuer Antisemitismus" werden vor allem jene Facetten diskutiert, die über den Umweg einer Israelkritik kommuniziert werden (Rabinowitz/Speck/Sznaider 2004; Gessler 2004). [8]

Wir definieren alle moderneren Facetten durch das Konstrukt des transformierten Antisemitismus, um zu betonten, dass auch in solchen dem Zeitgeist angepassten Erscheinungsform überkommene antisemitische Mythen transportiert werden (Zick/Küpper 2005a). Neben den beiden oben genannten traditionellen Facetten (Mythos vom Einfluss der Juden und der Mitschuld an der Verfolgung) sind aktuell fünf transformierte Facetten zu identifizieren:
  1. den Vorwurf der Vorteilsnahme aus der Vergangenheit des Holocaust;
  2. die (implizite) Forderung nach einem Schlussstrich unter die Vergangenheit, die sich in einer Abwehr der Erinnerung und Vorhaltung der Verbrechen an den Juden äußert;
  3. ein israelbezogener Antisemitismus, also eine Ablehnung von Juden, die durch die israelische Politik legitimiert wird und eine Gleichsetzung von Juden überall auf der Welt und Juden in Israel;[9]
  4. eine Israelkritik, die auf (unnötige) NS-Vergleiche und Assoziationen zurückgreift, wie etwa die Verwendung des Begriffs "Vernichtungskrieg" seitens der Israelis im Nahen Osten oder sogar eine Gleichsetzung der israelischen Militäraktionen gegen Palästinenser mit dem Holocaust;
  5. ein separationistische Antisemitismus, der Juden ausgrenzt, indem unterstellt wird, dass sie sich nicht primär mit Deutschland sondern Israel identifizierten.
Die Zustimmung zum transformierten Antisemitismus ist ausgesprochen hoch. Im Frühsommer 2006 stimmten 41.5% (51.8% in 2002) der Aussage zu: "Viele Juden versuchen aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen." Fast 62% der Befragten ärgerten sich in 2006 darüber, "dass den Deutschen auch heute noch die Verbrechen an den Juden vorgehalten werden", und forderten damit implizit einen Schlussstrich. In 2004 unterstrichen dies ebenso viele Befragte mit ihrer Zustimmung zu der Aussage: "Ich bin es leid, immer wieder von den deutschen Verbrechen an den Juden zu hören." Fast 32% äußerten in der GMF-Umfrage 2004 Antisemitismus mit Israelbezug, d.h. sie verallgemeinerten Juden mit Israel: "Durch die israelische Politik werden mir die Juden immer unsympathischer." 44.4% bestätigten diesen Vorwurf: "Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat." Besonders hoch ist die Zustimmung zur NS-vergleichenden Israelkritik: 68.4% der Befragten stimmten in 2004 der Aussage eher oder sogar voll und ganz zu, dass Israel einen "Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser" führt, und 51, 2% der Befragten meinten: "Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reichen mit den Juden gemacht haben." 90% derjenigen, die eine Kritik an Israel äußern, die zwar hart ist, aber ohne antisemitische Untertöne auskommt, stimmen auch mindestens einer Facette des Antisemitismus zu.Ebenso drückten viele Befragte einen separatistischen Antisemitismus aus, indem sie zustimmten: "Die deutschen Juden fühlen sich stärker mit Israel als mit Deutschland verbunden" (55.5% in 2004) bzw.: "Die Juden hierzulande interessieren sich mehr für israelische als für deutsche Angelegenheiten" (47.7%).Bemerkt sei, dass der oben berichtete Zusammenhang von Alter, Bildungsniveau und politischer Orientierung auch für diese transformierten Facetten gilt – mit höherem Alter, abnehmendem Bildungsniveau und politischer Orientierung nach rechts steigt die Zustimmung. Doch auch fast 89% derjenigen, die sich selbst politisch "genau in der Mitte" einordnen, stimmen mindestens einer Facette des Antisemitismus zu. Mehr noch als Befragte des linken Spektrums unterstützen sie insbesondere eine Israelkritik, die Vergleiche zu den Verbrechen der Nationalsozialisten bemüht, was eigentlich für eine angemessene Kritik vollkommen überflüssig ist.

Anschlussfragen

Ein Merkmal indiziert die Wirksamkeit des transformierten Antisemitismus in besonderer Weise: Nur 11% aller Befragten der GMF-Umfrage des Jahres 2004 stimmten keiner der Facetten des transformierten Antisemitismus zu. Der Einwand, dass spezifische Facetten – wie z.B. die Separation – keine Vorurteile widerspiegeln geht an der Empirie vorbei: Die Zustimmungen zu allen Facetten, die separate empirische Konstrukte darstellen, sind eng miteinander verbunden.

Wir meinen, dass die weite Verbreitung der skizzierten Facetten eine Reihe von Fragen nach der gesellschaftlichen Normierung und wirksamen Intervention aufwirft und das erscheint uns umso nötiger, als nicht nur das Vorurteil problematisch ist, sondern sich auch Mechanismen verbreiten, die es immunisieren. Gerade der Antisemitismus ist eng mit Affekten und Kognitionen der Schuld verbunden wie viele andere Studien auch zeigen. Sie werden aversiv erlebt und durch eine ideologisch gestützte Abwehr und Umkehrung abgewendet. Das spiegelt sich in etlichen der genannten Facetten wider. In der GMF-Umfrage 2004 haben wir die Befragten konkret um die Zustimmung und Ablehnung zu der Aussage gebeten: "Juden sind selbst schuld, wenn man etwas gegen sie hat." 24% der Befragten stimmten dem eher oder sogar voll und ganz zu. Dies bestätigt die auch von anderer Seite festgestellten Versuche, sich der Kollektivschuld und Verantwortung für den Holocaust zu entledigen (vgl. Gessler 2004, Rabinowitz/Speck /Sznaider 2004).

Der vorliegende Beitrag hat primär zum Ziel, eine Differenzierung von Facetten aus einer sozialpsychologischen Sicht, die nach vorurteilslastigen Einstellungen fragt, vorzulegen. Die Frage, ob diese und ähnliche andere Befunde alarmierend sind, ist nicht allein Frage der Wissenschaft. Sie ist eine zivilgesellschaftliche Frage aller, die meinen, dass Vorurteile Normen und Grundwerte der Gleichwertigkeit angreifen und zu zerstören suchen. Wir halten aus wissenschaftlicher Perspektive jedes Ausmaß und jede Form von Vorurteilen, so wie sie eingangs definiert wurden, für problematisch. Das insbesondere angesichts der Tatsache, dass zwar der traditionelle Antisemitismus von Wenigen geteilt wird, aber auch er mit Umwegskommunikationen verknüpft ist. Zweitens ist aus der Forschung bekannt, dass Einstellungen Grundlage für Verhalten sein können (Zick 2004). Zwar führen Vorurteile nicht unmittelbar auch zu Diskriminierung oder gar Gewalt, jedoch kann dies der Fall sein und umgekehrt, berufen sich rechtsextreme Täter auf vermutete oder unter Beweis gestellte Einstellungen in der breiten Bevölkerung. Drittens zeigt sich in der GMF-Studie, aber auch in anderen Studien, dass antisemitische Einstellungen Grundbestandteil rechtspopulistischer Ideologien sind. [10]

Gerade aus rechter und rechtspopulistischer Perspektive wird oft angezweifelt, dass die Indikatoren antisemitischer Einstellungen als solche interpretiert werden können. Das betrifft v.a. die Israelkritik und die Schlussstrich-Forderung. Dabei wird auf Umstände verwiesen, unter denen man der einen oder anderen Aussage auch zustimmen könne, ohne Antisemit zu sein, und es wird auf komplexe Interpretationen wie z.B. einer Auseinandersetzung mit dem Zionismus verwiesen. Dem kann eindeutig entgegengehalten werden: In einzelnen Fällen mögen Befragte aus den unterschiedlichsten Gründen einzelnen Aussagen mehr oder auch weniger zugestimmt haben, als es sonst ihrer Grundhaltung entspricht. In einer repräsentativen Umfrage können wir jedoch nachweisen, dass dies Einzelfälle sind. Selbstverständlich ist empirisch nachzuweisen, dass die verschiedenen Einstellungen Meinungskonstrukte bilden.

Und noch einmal: Die Zustimmung zu einzelnen Indikatoren hängt überzufällig mit der Zustimmung zu anderen Indikatoren des Antisemitismus zusammen; zufällige Abweichungen scheinen nicht allzuhäufig vorzukommen. Zudem finden sich ebenfalls Zusammenhänge mit anderen Vorurteilen sowie Faktoren wie etwa dem Autoritarismus, welche theoretisch damit verknüpft sind. Mit Bedacht sprechen wir von antisemitischen Einstellungen, die mit bestimmter Häufigkeit vertreten werden, nicht von 'Antisemiten in unserer Gesellschaft'. Antisemitismus ist sozialpsychologisch keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern eine soziale Einstellung, die in der Wechselwirkung von individuellen und Umweltfaktoren erlernt und weitergeben wird. Folgt man der vorgeschlagenen Interpretation des Antisemitismus als legitimierende Ideologie, dann ist aber nicht nur der spezifische Ausdruck antisemitischer Mentalitäten eine wichtige Frage der politischen Bildung, sondern auch: Was beabsichtigt der traditionelle und moderne Antisemitismus? Eine zivilgesellschaftliche Antwort auf die Frage hilft der Entmythologisierung.

Literatur

Benz, W., Was ist Antisemitismus? München: Beck 2004.

Bergmann, W., Antisemitismus. Information zur politischen Bildung, Heft 271. Bundeszentrale für politische Bildung 2001.

Bergmann, W., Geschichte des Antisemitismus. München 2002.

Bergmann, W. (2004). Antisemitismus in Deutschland von 1945 bis heute. In S. Salzborn (Hrsg.), Antisemitismus: Geschichte und Gegenwart. Giessen: Netzwerk für politische Bildung, Kultur und Kommunikation e.V., 51-80.

Bergmann, W., Anti-Semitic attitudes in Europe – a comparative analysis. Journal of Social Issues, im Druck.

Bergmann, W./Heitmeyer, W., Antisemitismus: Verliert die Vorurteilsrepression ihre Wirkung? in: W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 3. Frankfurt a. M. 2005, 224-238. Bergmann, W./Wetzel, J., Manifestations of Anti-Semitism in the European Union. Synthesis Report on Behalf of the EUMC. Vienna 2003.

Cattacin, S./Gerber, B./Sardi, M./Wegener, R. Monitoring misanthrophy and rightwing extremist attitudes in Switzerland. An explorative study. Universität Genf 2005.

Decker, O./Brähler, E., Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung 2006.

Dichanz, H./Breidenbach, B., Antisemitismus in den Medien: Beispiele und Analysen. In Christina Tuor-Kurth (Hrsg.), Neuer Antisemitismus – alte Vorurteile? Stuttgart: Kohlhammer 2001, 117-136.

Frindte, W., Antisemitismus, in: W. Frindte (Hrsg.), Fremde Freunde Feindlichkeiten – Sozialpsychologische Untersuchungen Westdeutscher Verlag 1999, 83-102.

Frindte, Wolfgang, Inszenierter Antisemitismus. Eine Streitschrift. Wiesbaden 2006.

Gessler, P., Der neue Antisemitismus: Hinter den Kulissen der Normalität. Frankfurt 2004.

Heitmeyer, W. (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 1. Frankfurt a.M. 2002.

Heyder, A., Bessere Bildung, bessere Menschen? Genaueres Hinsehen hilft weiter. in: W.

Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 2, Frankfurt 2003, 78-99.

Heyder, A./Schmidt, P., Autoritarismus und Ethnozentrismus in Deutschland: Ein Phänomen der Jugend oder der Alten? in: Boehnke, K./Hagan, J./Fuß, D. (Hg.), Jugendgewalt und Rechtsextremismus - Soziologische und psychologische Analysen in internationaler Perspektive, Weinheim/München 2002, 119-142.

Heyder, A./Iser, J./Schmidt, P., Israelkritik oder Antisemitismus? in:W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 3. Frankfurt a. M. 2005, 144-163. Hunsberger, B./Jackson, L. M., Religion, meaning, and prejudice. Journal of Social Issues, 61 2005, 807-826.

Jäger, S./Jäger, M., Medienbild Israel. Zwischen Solidarität und Antisemitismus. Medien: Forschung und Wissenschaft Band 3, Münster/Hamburg/London 2003.

Klug, B., The collective Jew. in: Patterns of Prejudice, 37 2003, 117-138.

Küpper, B./Heitmeyer, W., Feindselige Frauen. Zwischen Angst, Zugehörigkeit und Durchsetzungsideologie. in W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 3. Frankfurt a.M. 2005, 108 – 127.

Küpper, B./Zick, A., Riskanter Glaube: Religiosität und Abwertung. in: W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 4 (S. 179-188). Frankfurt a. M. 2006.

Rabinowitz, D./Speck, U./Sznaider, N. (Hrsg.), Neuer Antisemitismus? Eine globale Debatte. Frankfurt a. Main: Suhrkamp 2004.

Senatsverwaltung für Inneres Berlin, Abteilung Verfassungsschutz, Antisemitismus im extremistischen Spektrum Berlins. Berlin 2004.

Sidanius, J./Pratto, F., Social Dominance: An Intergroup Theory of Social Hierarchy and Oppression. New York, NY: Cambridge University Press 1999.

Tajfel, H., Gruppenkonflikt und Vorurteil. Entstehung und Funktion soziale Stereotypen. Bern: Huber 1982.

Zick, A., Soziale Einstellungen. in: G. Sommer/A. Fuchs (Hrsg.), Krieg und Frieden: Handbuch der Konflikt- und Friedenspsychologie. Weinheim: Beltz/Psychologie Verlags Union 2004, 129-142.

Zick, A./Küpper, B., Transformed anti-Semitism – a Report on anti-Semitism in Germany. Journal für Konflikt- und Gewaltforschung, 7 2005a, 50-92.

Zick, A./Küpper, B., "Die sind doch selbst schuld, wenn man was gegen sie hat" – oder wie man sich seiner Vorurteile entledigt, in: W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 3. Frankfurt a. M. 2005b, 129-143.

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Zick, A./Küpper, B., Politische Mitte. Normal feindselig. in: W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 4. Frankfurt a. M. 2006b, 115-134.

Fußnoten

8.
Abweichend dazu fungiert darunter z.T. auch Antisemitismus seitens muslimischer Immigranten.
9.
Vgl. zu den Facetten auch Heyder/Iser/Schmidt (2005), die insbesondere Kriterien definiert haben, um eine antisemitische und nicht antisemitische Israelkritik zu unterscheiden.
10.
vgl. dazu auch die aktuelle Studie von Brähler/Decker (2006) zum Rechtsextremismus in der Mitte.

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