Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.
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31.5.2012 | Von:
Wolfgang Seifert

Probleme der Integration

Die Einführung einer aktiven Integrationspolitik wurde in Deutschland erst sehr spät vollzogen. Versäumnisse in frühen Lebensphasen schlagen sich in niedrigerem Bildungsniveau nieder, was wiederum die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verringert. Die Versäumnisse in der Integration sind somit nur schwer und auch nur mit hohem Aufwand zu korrigieren.
Die Phase der aktiven Integrationspolitik wurde sehr spät eingeleitet, sodass die Versäumnisse früherer Perioden nur bedingt ausgeglichen werden können. Die Weichen für eine erfolgreiche Integration werden im Lebenslauf einer Person meist früh gestellt. Versäumnisse z. B. bei der frühkindlichen Sprachförderung schlagen sich in niedrigerem Bildungserfolg nieder, dieser vermindert die Chance auf einen Ausbildungsplatz, wodurch sich die Arbeitsmarktchancen verringern. Das hat in letzter Konsequenz Auswirkungen auf die über Erwerbsbeteiligung vermittelten Chancen der gesellschaftlichen Teilhabe. Versäumnisse in frühen Lebensphasen sind somit in späteren nur schwer und nur mit hohem Aufwand zu korrigieren.

Schulbildung

Das Bildungssystem war auf den Zugang ausländischer Kinder ohne Sprachkenntnisse in den 1960er-und 1970er-Jahren nicht vorbereitet. Es fehlte eine klare Ausrichtung zur Integration dieser Kinder. Zu Beginn der 1970er-Jahre war eher das Gegenteil der Fall: Unterricht in der Muttersprache wurde zur Erhaltung der Rückkehroption für ausländische Kinder eingeführt. Folglich ist es wenig überraschend, dass der schulische Erfolg der Kinder, die erst im schulpflichtigen Alter nach Deutschland kamen, gering war. Noch immer gilt, dass ausländische Schülerinnen und Schüler deutlich seltener mittlere und höhere Bildungsabschlüsse erlangen, als dies bei deutschen der Fall ist. Entsprechend blieb die zweite Generation und zum Teil auch die dritte unzureichend qualifiziert. In der Folge wurde der soziale Status der Elterngeneration der Einwanderer auf deren Kinder übertragen und somit die Integration in die nachfolgenden Generationen verschoben. Zwar zeigt sich ein Anstieg des Anteils der ausländischen Schülerinnen und Schüler mit mittleren und höheren Abschlüssen im Zeitverlauf, allerdings bedeutet dies keine Verbesserung der Situation, denn bei den Personen ohne Migrationshintergrund ist der Anteil derer mit entsprechenden Abschlüssen ebenfalls gestiegen, so dass die Abstände gleich geblieben sind.

Ursachen für den geringen Schulerfolg

Bei der Frage nach den Ursachen für den geringen Schulerfolg lassen sich zwei zentrale Erklärungsstränge isolieren. Der eine befasst sich mit den Defiziten der Kinder mit Migrationshintergrund. Diese werden bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund, vor allem wenn sie erst im schulpflichtigen Alter nach Deutschland kommen, im Bereich ihres sozialen und kulturellen Kapitals gesehen. In erster Linie sind hier mangelnde Sprachkenntnisse zu nennen, doch auch soziale Netzwerke, Umgangsformen etc. sind von Bedeutung. Schlussendlich führen diese Defizite dazu, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund in geringerem Maße mittlere und höhere Abschlüsse erreichen, eine niedrigere Erwerbsbeteiligung aufweisen und überproportional oft als Arbeiterinnen und Arbeiter tätig sind.

Ein anderer Strang richtet das Augenmerk auf das Bildungssystem selbst. Vor allem die in den meisten Bundesländern bereits nach vier Jahren erfolgende Einteilung nach der Eignung für den Übergang in weiterführende Bildungsgänge wird als Barriere angesehen. Dadurch bleibt Kindern mit Migrationshintergrund zu wenig Zeit, um beispielsweise sprachliche Defizite auszugleichen. Auch eine hohe ethnische Konzentration innerhalb einer Schule bzw. Schulklasse kann sich nachteilig auf die Übergangschancen von der Grundschule in die Realschule oder das Gymnasium auswirken. In Klassen mit hoher ethnischer Konzentration wird in der Regel ein höheres Gewicht auf Spracherwerb gelegt, entsprechend sind die Standards, die in diesen Klassen im Fach Deutsch gesetzt werden, eher niedriger. Hinzu kommt, dass im deutschen Bildungssystem – gemessen an Standards in anderen Ländern – den Eltern eine wichtige Rolle bei der Vor- und Nachbereitung des Schulstoffes zugeschrieben wird. Eltern, die selbst keine höhere Bildung absolviert haben, wie es bei Personen mit Migrationshintergrund überwiegend der Fall ist, haben es besonders schwer, ihre Kinder kompetent bei den Hausaufgaben zu unterstützen (SVR 2010).

Aber auch die Organisationsform des Schulsystems hat erheblichen Einfluss auf den Schulerfolg von Immigrantenkindern. Da bei der Leistungsbeurteilung die Nachteile durch die Erstsozialisation in einer anderen Sprache nicht berücksichtigt werden, werden Kinder mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich oft nicht versetzt. Die Übergänge von der Primarstufe in die Sekundarstufe I sind ebenfalls in hohem Maße selektiv, so dass Kindern mit Migrationshintergrund der Zugang zu höher Bildung häufig verschlossen bleibt. Zwar haben zahlreiche Modellprojekte gezeigt, dass Sprachbarrieren durchaus überwunden werden können, aber bislang hat kein Bundesland Maßnahmen ergriffen, um flächendeckend die Sprachkompetenz so weit zu erhöhen, dass keine Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund beim Übergang in die Sekundarstufe I mehr bestehen.

Allgemein sind die Bildungswege zu einzelnen Abschlüssen vielfältiger und durchlässiger geworden. Beispielsweise kann ein Haupt- oder Realschulabschluss auch an einer beruflichen Schule erworben werden. Die verschiedenen Wege, die zu dem gleichen Abschluss führen, sind jedoch nicht gleichwertig im Hinblick auf den Zeitaufwand, und insbesondere auf die Ausbildungsplatz- und Arbeitsmarktchancen die sie vermitteln. Insbesondere Hauptschulabschlüsse aus Berufsvorbereitungsmaßnahmen werden nicht als gleichwertig mit denen des allgemeinbildenden Schulsystems angesehen. Dies betrifft ausländische Jugendliche in besonderem Maße.

Berufsausbildung

Die Chancen, nach dem Abschluss einer allgemeinbildenden Schule einen Ausbildungsplatz zu finden, sind für ausländische Jugendliche besonders ungünstig. Während im Jahr 2009 laut Mikrozensus 11,3 % der Personen ohne Migrationshintergrund im Alter von 25 bis unter 35 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung hatten, traf dies auf 36,1 % derer mit Migrationshintergrund zu. Frauen mit Migrationshintergrund blieben häufiger ohne beruflichen Ausbildungsabschluss als dies bei der entsprechenden Gruppe von Männern der Fall war. Frauen ohne Migrationshintergrund bleiben hingegen etwas seltener ohne beruflichen Abschluss als Männer.

Die schlechteren Chancen auf einen Ausbildungsplatz

Während zwischen 2004 und 2008 rund 50 % der deutschen Lehrstellenbewerberinnen und -bewerber einen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, waren nur rund ein Drittel der ausländischen Bewerber erfolgreich. Aufgrund der Unterschiede bei den allgemeinbildenden Abschlüssen ist dies zunächst wenig überraschend. Auffallend ist jedoch, dass sich für ausländische Bewerberinnen und Bewerber mit mittleren und höheren allgemeinbildenden Abschlüssen – anders als bei ihren deutschen Mitbewerberinnen und -bewerbern dieser Bildungsstufe – die Chancen auf einen Ausbildungsvertrag nicht erhöhen. Selbst ausländische Jugendliche mit guten Noten haben eine geringere Chance auf einen Ausbildungsplatz als deutsche (Beicht, Granato 2009). Hinzu kommt, dass ausländische Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, die Ausbildung deutlich häufiger abbrechen als deutsche Auszubildende. Für viele Jugendliche mit Migrationshintergrund bleibt dann nur das Übergangssystem, z. B. berufsvorbereitende Maßnahmen. Das Übergangssystem soll nicht ausbildungsreife Jugendliche zur Ausbildungsreife führen. Diese Aufgabe wird jedoch kaum mehr erfüllt, vielmehr kann die Teilnahme am Übergangssystem zusätzlich stigmatisierend wirken (SVR 2010).
Die Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt

Seit dem Anwerbestopp von 1973 haben sich die Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt erheblich geändert. Von diesem Strukturwandel waren ausländische Beschäftigte in besonderem Maße betroffen. Einerseits wurden arbeitsintensive Produktionsprozesse zunehmend in "Billiglohnländer" verlagert, anderseits ersetzte die Weiterentwicklung der Mikroelektronik vermehrt manuelle Arbeit in der Fertigung. Als Folge davon sank der Bedarf an gering qualifizierten Arbeitskräften deutlich und insbesondere ausländische Arbeitskräfte mit geringem Qualifikationsprofil waren in hohem Maße von Arbeitslosigkeit betroffen.

Obwohl sich die ausländische Wohnbevölkerung zwischen 1973 und 2009 von knapp 4 Millionen auf 7,2 Millionen erhöhte, verringerte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländerinnen und Ausländer von knapp 2,5 Millionen auf knapp 1,9 Millionen. Dies reflektiert einerseits den Übergang von dem allein auf Erwerb ausgerichteten Gastarbeiterstatus zur Wohnbevölkerung, zeigt aber anderseits die Schwierigkeiten der ausländischen Bevölkerung am Arbeitsmarkt. Letzteres lässt sich an der überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit erkennen, die während der Phase der Anwerbung praktisch keine Rolle spielte.

Die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist deutlich niedriger als in der Gruppe ohne Migrationshintergrund. Zum Teil lässt sich dies durch die Qualifikationsunterschiede erklären, es zeigt sich jedoch, dass auch in der Gruppe mit mittlerer und höherer Qualifikation die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund niedriger ist, als bei den entsprechenden Vergleichsgruppen. Gleiches gilt für die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit. Während Personen ohne Migrationshintergrund und hohem Qualifikationsgrad ein sehr niedriges Erwerbslosigkeitsrisiko tragen, liegt es bei den Erwerbspersonen mit Migrationshintergrund zwar ebenfalls niedriger als in der Gruppe mit geringen Qualifikationen, aber deutlich höher als dies bei Personen ohne Migrationshintergrund und entsprechender Qualifikation der Fall ist (Seifert 2007).

Probleme des Qualifikationstransfers

Die ungünstige Arbeitsmarktlage der Personen mit Migrationshintergrund, die höhere Qualifikationen erreicht haben, dürfte unter anderem auf Probleme des Qualifikationstransfers zurückzuführen sein. Bestimmte Qualifikationen sind landesspezifisch und können nur bedingt transferiert werden, andere werden nicht oder kaum nachgefragt. Zudem besteht das Problem der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. Gesetzliche Vorgaben zu den Anerkennungsverfahren gibt es lediglich für Spätaussiedlerinnen und -aussiedler, sowie für bestimmte Berufe auch für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union. Das Informationsangebot zu den Anerkennungsmöglichkeiten und -zuständigkeiten für Zugewanderte ist lückenhaft. Es kommt hinzu, dass neben der formellen Anerkennung auch eine Anerkennung der entsprechenden Qualifikationen auf dem freien Markt erfolgen muss, d. h. die Arbeitgeber müssen bereit sein, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit diesen Qualifikationen einzustellen (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 2007). Dem kommt eine besondere Bedeutung zu, da die Bundesregierung bestrebt ist, dem Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften mit einer gezielt geförderten Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zu begegnen. Außerdem zeichnet sich im Rahmen der Globalisierung eine Internationalisierung der Arbeitsmärkte für das oberste Arbeitsmarktsegment ab. Dies gilt auch für den Spitzensport und die Unterhaltungsindustrie.

Insgesamt lassen sich jedoch bei der Arbeitsmarktintegration der Personen mit Migrationshintergrund erhebliche Defizite erkennen, die nicht nur deren niedrigerem Qualifikationsgrad geschuldet sind, sondern auch strukturellen Barrieren auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungssystem.

Erhöhtes Armutsrisiko

Aufgrund der erkennbaren Defizite im Bereich der Arbeitsmarktintegration ist es wenig verwunderlich, dass das Armutsrisiko der Bevölkerung mit Migrationshintergrund höher ist als das der Bevölkerung insgesamt. Als armutsgefährdet gelten Personen, deren persönliches Haushaltsnettoeinkommen (äquivalenzgewichtet) unter 60 % des Durchschnittseinkommens (Median) liegt. Mehr als ein Viertel der Personen mit Migrationshintergrund lebten demnach 2009 in einem Haushalt, der armutsgefährdet war. Bei den Personen ohne Migrationshintergrund trifft dies lediglich auf 11,7 % zu. Leistungen der sozialen Mindestsicherung (SGB II, SGB XII und Asylbewerberleistungsgesetz) werden von Ausländerinnen und Ausländern zu einem wesentlich größeren Teil bezogen (21,1 %) als von Deutschen, von denen lediglich 8,4 % Mindestsicherungsleistungen beziehen (Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 2009: 87 ff).

Erfolge und Schwierigkeiten der sozialen Integration

Zum Bereich der sozialen Integration ist die Datenlage eher schlecht. Außer den Indikatoren des Sozio-Ökonomischen Panels finden sich nur wenige repräsentative Untersuchungen. Im Folgenden werden einige aktuelle Daten hierzu aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die 2009 durchgeführt wurde, zitiert:

Mehr als zwei Drittel (69 %) der Personen mit Migrationshintergrund [1] geben an, sich in Deutschland wohl zu fühlen. 58 % möchten auch, dass ihre Kinder in Deutschland aufwachsen. Weniger als die Hälfte (43 %) sagen: "Deutschland ist meine Heimat, meine Zukunft liegt hier". Bei denjenigen, die in Deutschland geboren wurden, bezeichnen sogar 62 % Deutschland als ihr Heimatland. Lediglich 21 % geben an, früher oder später in das Herkunftsland zurückkehren zu wollen. Ein großer Teil (41 %) fühlt sich gleichermaßen dem Heimatland verbunden als auch Deutschland. Knapp drei Viertel der Personen mit Migrationshintergrund wollen für sich die Werte und Traditionen Deutschlands mit denen des Herkunftslandes verbinden. Rund zwei Drittel fühlen sich in Deutschland integriert und nur 14 % fühlen sich in Deutschland fremd. Außerdem hat mehr als die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund viele deutsche Freunde.

Ein eher negatives Bild ergibt sich hingegen bei der subjektiven Einschätzung der Chancen in der Gesellschaft. So glauben 42 %, dass Schülerinnen und Schüler aus Zuwandererfamilien nicht die gleichen Chancen haben wie deutsche Schülerinnen und Schüler. Auch auf dem Arbeitsmarkt werden Benachteiligungen wahrgenommen. Die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund gibt an, nicht den Eindruck zu haben, dass alle Personen unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt und im Berufsleben haben. Allerdings geben nur 23 % an, persönlich aufgrund ihrer Herkunft am Arbeitsmarkt oder im Berufsleben benachteiligt worden zu sein (Bertelsmann Stiftung 2009).

Religion hat bei den Personen mit Migrationshintergrund einen hohen Stellenwert. Dies gilt insbesondere für Personen mit muslimischem Glauben. Hierzu einige Daten aus einer aktuellen Studie (Haug u. a. 2009): In Deutschland leben nach Schätzungen zwischen 3,8 und 4,3 Millionen Menschen muslimischen Glaubens. 98 % davon leben in den alten Bundesländern. 36 % von ihnen schätzen sich selbst als sehr stark gläubig ein, weitere 50 % als eher gläubig. Ein Drittel der der Personen muslimischen Glaubens mit Migrationshintergrund gibt an, täglich zu beten und 70 % begehen religiöse Feste und Feiertage.
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Fußnoten

1.
Hier wird die gleiche Definition verwendet wie im Mikrozensus.

Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit
Die soziale Situation in Deutschland

Migration

Migration ist in Deutschland ein Massenphänomen: Knapp jede vierte Person hat einen Migrationshintergrund – insgesamt mehr als 19 Millionen Personen. Allein in den zehn Jahren von 2007 bis 2016 sind 11,6 Millionen Personen nach Deutschland eingewandert und 8,2 Millionen Personen fortgezogen.

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Von den weltweit 258 Mio. Migranten Mitte 2017 lebte fast jeder Dritte in Europa. Der Anteil der Migranten an der Gesamtbevölkerung Europas lag im selben Jahr bei 10,5 Prozent (Welt: 3,4 Prozent). In Deutschland lag der Anteil der im Ausland geborenen Bevölkerung Mitte 2017 bei 14,8 Prozent. Mit 12,2 Mio. Migranten stand Deutschland weltweit an dritter Stelle.

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