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23.4.2020 | Von:
Wolfram Hilpert
,
Leon Spickschen
,
Dorothee Meyer
,
Textprüfung: Andreas Finken

Das Coronavirus und unser Zusammenleben

Das Coronavirus hat das Leben auf der ganzen Welt stark verändert. Es ist sehr ansteckend und kann eine Krankheit auslösen. Aber was sind Viren überhaupt? Was können wir tun, damit sich das Coronavirus langsamer ausbreitet? Und wie ändert sich unser Zusammenleben durch das Virus?

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Viren sind sehr klein und für das menschliche Auge unsichtbar. Sie können viele verschiedene Krankheiten auslösen.Viren sind sehr klein und für das menschliche Auge unsichtbar. Sie können viele verschiedene Krankheiten auslösen.

Viren sind sehr klein und für das menschliche Auge unsichtbar. Viren können viele verschiedene Krankheiten auslösen.

In den letzten Wochen hat sich das Leben in Deutschland und auf der ganzen Welt stark verändert. Der Grund dafür ist ein Virus, das SARS-CoV-2 heißt. Das Virus ist ein Coronavirus.

Viele Menschen in Deutschland stecken sich mit diesem Virus an. Damit sich das Virus langsamer ausbreitet, haben die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen der einzelnen Bundesländer von Deutschland neue Regeln erlassen. Die wichtigsten Personen sind dabei die Bundeskanzlerin, der Gesundheitsminister und die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen.

Aber was sind Viren überhaupt?

Viren sind sehr klein und für das menschliche Auge unsichtbar. Manche Viren können schlimme Krankheiten auslösen. Deswegen nennt man Viren auch Krankheitserreger.

Die Coronaviren lösen eine Krankheit aus. Diese Krankheit heißt COVID-19. Das Coronavirus ist sehr ansteckend.

Die Krankheit überträgt sich von Mensch zu Mensch, wenn man sich zum Beispiel anhustet oder sich umarmt. Die Krankheit kann sich sehr schnell ausbreiten.

Im Dezember 2019 haben in China zum ersten Mal Menschen COVID-19 bekommen.

In den meisten Ländern der Erde sind inzwischen Menschen erkrankt. Auch in Deutschland haben viele Menschen die Krankheit COVID-19. Auf der Welt sind schon viele Menschen wegen der Krankheit COVID-19 gestorben. Auch in Deutschland sind Menschen gestorben.

Wer kann das Virus bekommen?

Alle Menschen können sich mit dem Coronavirus anstecken. Es werden aber nicht alle Menschen durch die Coronaviren krank. Manche haben sich mit dem Virus angesteckt und merken es nicht. Andere sind nur ein bisschen krank.
Manche Menschen mit COVID-19 müssen auch in ein Krankenhaus, weil sie zum Beispiel beatmet werden müssen. Die meisten Menschen, die ins Krankenhaus müssen, werden wieder gesund.

Besonders gefährlich ist COVID-19 zum Beispiel für
• ältere Menschen
• Raucher und Raucherinnen
• oder Menschen, die zum Beispiel Krebs, Diabetes, Lungen- oder Herzprobleme haben.
Für sie ist die Gefahr größer, dass sie ins Krankenhaus müssen oder an COVID-19 sterben.

Was kann man tun, damit sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreitet?

Damit weniger Menschen auf einmal wegen COVID-19 ins Krankenhaus müssen, ist es wichtig, dass sich die Krankheit langsamer ausbreitet.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sagen: Wenn alle Menschen in Deutschland wenig Kontakt zu anderen Menschen haben, stecken sich weniger Menschen mit COVID-19 an.

Deshalb haben die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen der einzelnen Bundesländer von Deutschland neue Regeln erlassen.

Die neuen Regeln sollen helfen, dass sich weniger Menschen mit dem Virus anstecken und an COVID-19 erkranken.

Durch diese neuen Regeln soll erreicht werden, dass für alle, die eine schwere Krankheit haben, ein Platz im Krankenhaus da ist. Die Krankenhäuser in Deutschland haben nicht genug lebensrettende Geräte, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig beatmet werden müssen.
Wenn es zum Beispiel nicht genug lebensrettende Atemgeräte in den Krankenhäusern gibt, sterben mehr Menschen an COVID-19.

Die neuen Regeln, die für März und April 2020 gelten, verändern unser Zusammenleben stark. Sie sollen aber dabei helfen, dass sich COVID-19 langsamer verbreitet.
  • Menschen sollen weniger Kontakt miteinander haben. In vielen Teilen Deutschlands darf man sich im öffentlichen Raum, zum Beispiel auf der Straße oder im Park, nur mit einer Person treffen. Man darf aber mit den Personen zusammen rausgehen, mit denen man auch zusammen wohnt.
  • In manchen Teilen Deutschlands, darf man das eigene Haus nur verlassen, um einzukaufen oder zur Arbeit zu fahren.
  • Viele sprechen mit ihren Verwandten oder Freunden nur über das Telefon oder über ein Videogespräch.
  • Zu allen Personen, die nicht zur eigenen Familie gehören, soll ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern eingehalten werden, um sich nicht anzustecken.
  • In allen Bundesländern gibt es eine Maskenpflicht. Das bedeutet, dass Sie eine Mund-Nase-Maske an öffentlichen Orten tragen müssen. Zum Beispiel wenn Sie mit Bus und Bahn unterwegs sind, oder wenn Sie einkaufen gehen.
  • Cafés, Restaurants und große Geschäfte sind geschlossen. Alle Geschäfte müssen strenge Regeln beachten. Alle, die einkaufen, sollen einen Abstand von mindestens eineinhalb Metern zueinander haben. Dies kann Ansteckungen verhindern. So treffen sich weniger Menschen.
  • Die meisten Kinder müssen zu Hause bleiben und können nicht in die Schule oder in die Kindertagesstätte gehen. Ihre Eltern oder andere Personen müssen auf sie aufpassen und mit ihnen zusammen lernen.
  • Theater, Kinos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind geschlossen, weil sich auch dort sehr viele Menschen treffen.
  • Auch Gottesdienste in Kirchen oder Gebete in Moscheen finden im März und April 2020 nicht statt.
  • Geburtstagsfeiern und Hochzeitsfeiern müssen verschoben werden und zu Beerdigungen dürfen nur sehr wenige Menschen kommen.
Aber: Wichtige Geschäfte bleiben offen. Es bleiben die Geschäfte offen, die für die Versorgung der Menschen nötig sind. Deshalb bleiben Supermärkte, Bäckereien und Metzgereien offen. Auch Apotheken und Arztpraxen haben geöffnet.

Durch die Regeln können die Menschen vieles nicht mehr machen,
  • was sie gewohnt sind
  • und was sie gerne machen.
Deshalb sollen die Regeln nur so lange gelten, wie es notwendig ist. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen untersuchen, wie schnell sich das Virus in Deutschland ausbreitet. Die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen der Bundesländer entscheiden darüber, ob diese Regeln noch länger gelten sollen oder ob Regeln auch wieder aufgehoben werden können.

Zum Beispiel beraten die Chefs der Regierungen der Bundesländer und die Bundeskanzlerin bei Videokonferenzen über die Corona-Krise.

Eine Videokonferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen. Die Personen können sich an verschiedenen Orten befinden. Die Videokonferenz wird mit mehreren Kameras aufgenommen und über das Internet übertragen.

Alle 14 Tage werden auf Videokonferenzen Vorschläge darüber gemacht, welche Regeln noch gelten sollen. Zum Beispiel wurde bei einer solchen Videokonferenz beschlossen, dass kleinere Geschäfte, Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler und Fahrradhändlerinnen ab dem 20. April wieder öffnen können. Einige Schulen sollen ab dem 4. Mai wieder öffnen. Es sollen aber nicht alle Schüler und Schülerinnen auf einmal in die Schule.

Was können Sie tun?

Sie können mithelfen, dass das Virus sich langsamer verbreitet.
  • Halten Sie sich an die Regeln, auch wenn Ihre Freiheit dadurch stark eingeschränkt ist.
  • Seien Sie solidarisch! Solidarität bedeutet Zusammengehörigkeit. Wenn sich eine oder mehrere Personen oder Gruppen helfen und sich gegenseitig unterstützen, ist das Solidarität. Zum Beispiel können Sie für ältere Menschen einkaufen gehen oder mit einsamen Menschen telefonieren. So zeigen Sie sich solidarisch mit allen anderen Menschen in Deutschland.
  • Waschen Sie sich oft die Hände mit Seife. So helfen sie mit, dass sich das Virus langsamer verbreitet.
  • Manche Menschen kaufen gerade sehr viel ein, zum Beispiel Toilettenpapier oder Mehl. Kaufen Sie nur die Dinge, die Sie wirklich brauchen. Die Supermärkte bleiben offen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füllen die Regale in den Supermärkten nach. So können auch Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger nach der Arbeit noch etwas kaufen.
Waschen Sie sich oft die Hände mit Seife. 
Auch so helfen Sie mit, dass sich das Virus langsamer verbreitet.Waschen Sie sich oft die Hände mit Seife. Auch so helfen Sie mit, dass sich das Virus langsamer verbreitet. (© Pixabay)


Auf anderen Webseiten: Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache


Einen kurzen Überblick zum Coronavirus gibt ein Comic von Lars Fischer und Daniela Schreiter
Fuchskind. Comics + Illustrationen

Hier gibt es allgemeine Informationen in Leichter Sprache:
Die Bundesregierung: Informationen zum Coronavirus
Die Bundesregierung: Neue Regeln zum Coronavirus
Bundesministerium für Gesundheit: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache

Hier finden Sie ein Plakat, das Sie überall aufhängen können:
Bundesministerium für Gesundheit: Informationen zum Coronavirus

Hier finden ein Video der Lebenshilfe zum Coronavirus:
Lebenshilfe: Was ist eigentlich dieses Corona?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Video zum richtigen Händewaschen gemacht.:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Schütz Dich und andere: Richtig Händewaschen

bpb Angebot für junge Menschen

Hanisauland bietet ein Spezial rund um das Coronavirus:
Hanisauland Spezial: Coronavirus

Informationen für junge Menschen auf anderen Webseiten

Die Stadt Wien erklärt Kindern das Coronavirus:
Stadt Wien: Das Coronavirus Kindern einfach erklärt

Die ZDF Kindernachrichten Logo und die Kindernachrichten des NDR haben aktuelle Informationen:
ZDF logo: Das Coronavirus
NDR: Nachrichten für Kinder

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