Arbeitsmarktpolitik Dossierbild

11.8.2014 | Von:
Guido Zinke

Zahlen, Daten, Fakten: Tarifverhandlungen und Tarifverträge

Deutschland im EU-Vergleich

Zwischen Deutschland und anderen EU-Staaten bestehen, trotz Harmonisierungsanstrengungen, erhebliche Unterschiede in der Ausgestaltung der Tarifpolitiken. Dies hat vor allem Ursachen in der unterschiedlichen Bedeutung und Tradition der Tarifpolitik als sozialpolitischem Instrument und im Kontext der individuellen makroökonomischen Situationen in den jeweiligen Staaten. Im Ergebnis führt dies zu sehr unterschiedlichen Auswirkungen auf die Entwicklung der Tariflöhne.

Mitglieder des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes CGT unterstützen die streikenden Mitarbeiter eines Hotels. Im internationalen Vergleich sind die Franzosen am streikfreudigsten. Zwischen 2005 und 2012 fielen in Frankreich durchschnittlich 150 Arbeitstage durch Streiks aus.Mitglieder des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes CGT unterstützen die streikenden Mitarbeiter eines Hotels, 22.10.2015. Im internationalen Vergleich sind die Franzosen am streikfreudigsten. Zwischen 2005 und 2012 fielen in Frankreich durchschnittlich 150 Arbeitstage durch Streiks aus. (© picture-alliance, abaca)


Der folgende Abschnitt skizziert diese Unterschiedlichkeit zwischen Deutschland und ausgewählten EU-Staaten zunächst am Beispiel des Abdeckungsgrads von Tarifverträgen. Hier wird dargestellt, wie viele Beschäftigte überhaupt tariflich gebunden sind und wie hoch der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist. Beides sind Anhaltspunkte, die Rückschlüsse auf die Bedeutung der nationalen Tarifpolitik und auch Ableitungen in Richtung der tarifpolitischen Tradition zulassen. In einer Lang- und Kurzfristperspektive werden anschließend die Tariflohnentwicklungen dargestellt. Neben den Auswirkungen, die sich aus den nationalen tarifpolitischen Eigenheiten ergeben, steht diese Entwicklung natürlich auch unter dem Eindruck der Banken- und Finanzkrise.

Abdeckungsgrad durch Tarifverträge

Wichtige Indikatoren für die Bedeutung der Tarifpolitik sind vor allem der Abdeckungsgrad durch Tarifverträge und der gewerkschaftliche Organisationsgrad. Während der Abdeckungsgrad durch Tarifverträge anzeigt, wie viele Beschäftigte tariflich gebunden sind, also für wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die tariflichen Vereinbarungen eines Tarifvertrages gelten, zeigt der gewerkschaftliche Organisationsgrad an, wie viele Beschäftigte überhaupt Mitglieder einer Gewerkschaft sind.

Zunächst sei der Blick auf Deutschland gerichtet. Gut 55 Prozent der Beschäftigten waren 2010 tariflich gebunden. Die Tarifbindung differenziert allerdings sehr stark zwischen den Branchen (zwischen 16 und 100 Prozent in Branchentarifverträgen) und auch zwischen den Regionen (unter 40 Prozent in den neuen Bundesländern; rund 57 Prozent in den alten Bundesländern). Insgesamt ist ein genereller Rückgang der Tarifbindung in Deutschland zu beobachten. So reduzierte sich die Tarifbindung in Deutschland in den letzten 15 Jahren um rund 10 Prozentpunkte. Die folgende Abbildung stellt sehr detailliert die Grade tariflicher Bindung der Beschäftigten in einzelnen Branchen dar (nach der Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008), getrennt nach Branchen- und Firmentarifvertrag, auf Basis betrieblicher Vereinbarungen und ohne Tarifvertrag dar.

Tarifbindung der Arbeitnehmer in den Betrieben nach WirtschaftszweigenTarifbindung der Arbeitnehmer in den Betrieben nach Wirtschaftszweigen (PDF-Icon Grafik zum Download 63 KB) (© bpb)
Hohe Tarifbindungsgrade weisen die Branchen des öffentlichen Sektors auf. Allen voran die öffentliche Verwaltung, in der jeder Beschäftigte tarifgebunden ist und der Bereich Erziehung und Unterricht (94 Prozent). Überdies lassen sich hohe Tarifbindungsgrade im Bereich der Erbringung von Finanzdienstleistungen feststellen, nicht zuletzt auch zurückzuführen auf den hohen Anteil öffentlicher bzw. gemeinwohlorientierter Unternehmen in dieser Branche (Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Landesbanken sowie Investitions- und Förderbanken des Bundes und der Länder).

Geringer und differenzierter sind die Tarifbindungen in anderen Branchen. Die ebenfalls typischerweise sehr stark durch Tarifverträge dominierten Branchen, wie die des produzierende Gewerbes, besaßen Branchentarifbindungsgrade zwischen 46 und 61 Prozent. Branchentarifverträge stehen aber gerade in diesen Branchen zunehmend neben Firmentarifverträgen, auch nimmt die Bedeutung betrieblicher Vereinbarungen zu.

Deutlich anders ist die Situation in den Bereichen zur Erbringung von Informations- und Kommunikationsdienstleistungen. Hier überwiegt eine Nicht-Tarifbindung der Beschäftigten. So sind gerade einmal 16 Prozent der Beschäftigten im Bereich der Informations- und Kommunikationsdienstleitungen tarifgebunden. Auch im Bereich der Erbringung freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen ist nur jeder fünfte Beschäftigte tarifgebunden, während drei von vier Beschäftigten nicht-tarifgebunden sind.

Tarifbindung und gewerkschaftlicher Organisationsgrad der Arbeitnehmer in den BetriebenTarifbindung und gewerkschaftlicher Organisationsgrad der Arbeitnehmer in den Betrieben (PDF-Icon Grafik zum Download 64 KB) (© bpb)
Im Vergleich zu ausgewählten EU-Staaten ist der Tarifbindungsgrad als auch der gewerkschaftliche Organisationsgrad Deutschlands unterdurchschnittlich. Frankreich, Belgien, Portugal, Finnland, Österreich und Slowenien führen die Rangliste europaweit an. All diese Staaten haben einen Tarifbindungsgrad von 90 und mehr Prozent. Die Gründe für die hohen Tarifbindungsgrade sind zwischen den Staaten allerdings nicht einheitlich (vgl. Abbildung links). So ist der hohe Tarifbindungsgrad im Falle Belgiens schon allein deshalb nachvollziehbar, da die Tarifverhandlungen ausschließlich auf nationaler Ebene geführt werden und gut die Hälfte aller Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert ist. Dies ist aber in Frankreich keineswegs der Fall. Dort finden die Tarifverhandlungen ähnlich zu Deutschland, vor allem auf der Branchen- und Unternehmensebene statt und es besteht eine hohe Rivalität zwischen den Gewerkschaften. Aber genau die ist – dank des daraus resultierenden Wettbewerbs – als Grund dafür anzuführen, dass es zu einem hohen Tarifbindungsgrad kommt. Wenn gleich nicht unberücksichtigt werden sollte, dass die französische Volkswirtschaft durch einen sehr beschäftigungsintensiven öffentlichen Sektor, eine hohe Zahl sehr großer, meist staatlicher und teil-staatlicher Unternehmen und eine sehr ausgeprägte tarifpolitische Tradition geprägt ist.

Insgesamt zeigt sich zudem, dass der Grad der Tarifbindung als auch der gewerkschaftliche Organisationsgrad in den skandinavischen und westeuropäischen Staaten deutlich höher ist als in den osteuropäischen, relativ jungen EU-Staaten. So ist in Estland, Lettland, Rumänen, Ungarn, in der Slowakischen Republik und der Tschechischen Republik nur etwa jeder dritte Beschäftigte tarifgebunden. In Polen gar nur jeder vierte und in Litauen nur jeder siebente. All diese Staaten sind Transformationsökonomien, die sich aus sozialistischen plan- hin zu kapitalistischen marktwirtschaftlichen Volkswirtschaften entwickelten. In der Planwirtschaft waren Gewerkschaften staatlich gelenkt und setzten die politischen Interessen der sozialistischen Führung proaktiv um. Nach der politischen Wende war dies ein Grund für die nur sehr geringe Akzeptanz von Gewerkschaften in diesen Staaten und all diese Staaten durchlebten, anders als es etwas auf Ostdeutschland zutraf, sehr radikale wirtschaftspolitische Veränderungsprozesse. Beispielhaft ist dafür vor allem der beeindruckend rasante Transformationsprozess der Slowakischen Republik unter der Regierung Mikuláš Dzurindas (1998–2006). Dessen Reformen verwandelten das vormals ökonomisch relativ unbedeutende Land zu einem europäischen "Tigerstaat". Dank der Einführung einer vergleichsweise sehr niedrigen Einheitssteuer (flat tax) und erheblicher Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wuchs die Standortwettbewerbsfähigkeit beeindruckend schnell und ausländische Direktinvestitionen konnten in einem beträchtlichen Maße ins Land geholt werden. Erst die aus diesen Reformen resultierenden sozialen Negativeffekte führten zu einem Umdenken in der Bevölkerung und Politik. Dies brachte eine deutlich stärkere Orientierung auf sozial- und insbesondere arbeitsmarktpolitische Instrumente mit sich, womit letztlich auch ein Bedeutungszugewinn tariflicher Instrumente und der Gewerkschaften einherging.

Tariflohnentwicklung: Deutschland im EU-Vergleich

Die Tariflohnentwicklung in Deutschland und auch in Europa insgesamt, stand im letzten Jahrzehnt unter dem Eindruck einer zurückgehenden Bedeutung von tariflichen Vereinbarungen, die wiederum einhergingen mit den beeinträchtigenden Effekten aus der Banken- und Finanzkrise zwischen 2007 und 2009, deren Spätfolgen immer noch spürbar sind.

Insgesamt, so zeigt die Langfristperspektive, stiegen die realen Tariflöhne in der Euro-Zone (deflationiert um den harmonisierten Verbraucherpreisindex) um 6,3 Prozent zwischen 2000 und 2010. Insbesondere die tarifgebunden Beschäftigten in Finnland und Schweden erlebten signifikante Lohnsteigerungen. Die hohe Rate für Finnland hat ihre Ursache in den bis 2007 auf nationaler Ebene geführten Tarifverhandlungen, die dann entsprechende Auswirkungen auf die Branchen hatten. Dort vereinbarte Entgelterhöhungen wirkten sich also auf eine sehr hohe Breite der Beschäftigten aus, von denen ohnehin 91 Prozent tarifgebunden und 74 Prozent gewerkschaftlich organisiert sind. Zwischen 2007 und 2011 wurden die Tarifverhandlungen auf Branchenebene geführt, um dann 2011 wieder auf die nationale Verhandlungsebene zurückzukehren. Interessanter Weise ist für Schweden eine andere Struktur erklärend für die Lohnentwicklung, auch wenn mit 88 Prozent ein ähnlich hoher Tarifbindungsgrad besteht wie in Finnland. So werden zwar die Tarifverhandlungen auf der Ebene der Branchen durchgeführt, die Verhandlungen über die Entgelthöhen für 89 Prozent der Beschäftigten teilweise und für weitere 11 Prozent ausschließlich auf lokaler Ebene.

Erläuterung: DeflationierungErläuterung: Deflationierung (PDF-Icon Grafik zum Download 98 KB) (© bpb)


Demgegenüber ist die reale Entwicklung der Tariflöhne in Deutschland mit 5,7 Prozent sehr gering ausgefallen. Und auch im Vergleich mit den weiteren ausgewählten Staaten unterdurchschnittlich. Bricht man diese Rate auf die Jahresraten herunter betrug die Realtariflohnentwicklung gerade einmal 0,6 Prozent pro Jahr.

Reale Entwicklung der Tariflöhne 2000 – 2010Reale Entwicklung der Tariflöhne 2000 – 2010 (PDF-Icon Grafik zum Download 55 KB) (© bpb)
Nominale Entwicklung der Tariflöhne 2009 – 2010Nominale Entwicklung der Tariflöhne 2009 – 2010 (PDF-Icon Grafik zum Download 54 KB) (© bpb)


In der Kurzfristperspektive sind die Unterschiede zwischen den Ländern geringer. In der Euro-Zone stiegen die nominalen Tariflöhne zwischen 2009 und 2010 um 1,7 Prozent, in Deutschland lag die Entwicklung um 0,1 Prozentpunkte leicht darüber. Während Finnland auch hier das größte Wachstum zu verzeichnen hatte, gefolgt von Schweden, waren die Steigerungsraten für Belgien und die Niederlande vergleichsweise sehr gering.

Reale Entwicklung der Tariflöhne 2009 – 2010Reale Entwicklung der Tariflöhne 2009 – 2010 (PDF-Icon Grafik zum Download 55 KB)
Dies hatte entsprechende Auswirkungen auf die Realtariflohnentwicklung. Bis 2009 konnten noch deutliche Steigerungsraten erreicht werden, nach 2009 kompensierten die Steigerungsraten gerade noch die Inflationsrate (vgl. folgende Abbildung). So betrug die Steigerungsrate der realen Tariflöhne für den Zeitraum 2009 zu 2010 in der Euro-Zone 0,1 Prozent (2009: 2,6 Prozent). Diese Entwicklung hatte auch Frankreich zu verzeichnen. In den Niederlanden und in Spanien erhöhten sich die Reallöhne der tarifgebunden Beschäftigten noch etwas stärker. Währenddessen in Österreich sogar ein Rückgang der Reallöhne um 0,1 Prozent und in Belgien sogar um 1,6 Prozent durch die tarifgebunden Beschäftigten hinzunehmen war. Das WSI geht allerdings mit Blick auf Belgien davon aus, dass der Realeinkommensverlust der Beschäftigten durch die dort übliche „Indexierung der Löhne an die Preisentwicklung“ in 2011 ausgeglichen wird (Schulten 2011).

Streiks und Aussperrungen: Deutschland im internationalen Vergleich

Streikvolumen in Deutschland (2005 – 2013)Streikvolumen in Deutschland 2005 – 2013 (PDF-Icon Grafik zum Download 51 KB) (© bpb)
Insgesamt ist Deutschland im internationalen Vergleich kein streikfreudiges Land. Es gehen in Deutschland vergleichsweise nur wenige Arbeitstage durch Streiks verloren und es beteiligen sich relativ wenige Beschäftigte an den Streiks. Dazu trägt der Flächentarif ebenso bei wie die "sozialpartnerschaftliche Einbindung" durch die Mitbestimmung. 2013 gab es mit 1 Mio. Streikenden rund eine halbe Million weniger als 2008 und die geschätzte Zahl der Ausfalltage lag 2013 bei 550.000. Gegenüber dem Vorjahr 2012 sanken die ausgefallenen Arbeitstage um 80.000 und die Zahl der Streikenden um 200.000. Innerhalb der letzten vier Jahre kann allerdings eine signifikante Zunahme des Streikvolumens in Deutschland beobachtet werden, was zum Beispiel auch auf die Effekte der Finanz- und Bankenkrise sowie der Eurokrise zurückzuführen ist.

Im letzten und vorletzten Jahr nahm das Streikvolumen insbesondere durch Arbeitskämpfe und Warnstreiks im stationären Einzelhandel (Kündigung des Manteltarifvertrages durch die Arbeitgeber), in der Metall- und Elektroindustrie (700.000 Streikende 2013) sowie im öffentlichen Dienst (150.000 Streikende) zu. Insgesamt fanden 218 Arbeitskämpfe statt, gut 80 Prozent davon im Dienstleistungssektor. Angesichts dieser Entwicklung sieht das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung einen starken Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Streikvolumens und der Veränderung des Tarifvertragssystems.

Expertenblick

Heiner Dribbusch

Sehr deutlich lässt sich nach wie vor der Zusammenhang zwischen Konflikthäufigkeit und Zerklüftung der Tariflandschaft beobachten.

Heiner Dribbusch ist Experte für Tarif- und Gewerkschaftspolitik im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung.
WSI (2014): Leichter Rückgang bei den Arbeitskämpfen, in. Böcklerimpuls 5/2014.
Durchschnittlicher Ausfall an Arbeitstagen im internationalen VergleichDurchschnittlicher Ausfall an Arbeitstagen im internationalen Vergleich (PDF-Icon Grafik zum Download 57 KB) (© bpb)
Im internationalen Vergleich sind die Franzosen am streikfreudigsten. Zwischen 2005 und 2012 fielen in Frankreich durchschnittlich 150 Arbeitstage durch Streiks aus. Das heißt, in Frankreich fielen in diesem Zeitraum je Beschäftigtem im Schnitt 150 Arbeitstage pro Jahr aus, in Deutschland dagegen lediglich 16 Arbeitstage pro Jahr. In Dänemark streiken die Beschäftigten im Schnitt 106, in Belgien 73 Tage. Und selbst im sehr wirtschaftsliberalen Großbritannien beläuft sich das Streikvolumen auf 26 Tage. Für Deutschland ist die geringe Streikneigung allerdings auch ein wichtiger Standortvorteil für hiesige Unternehmen.

Mit Blick auf das Jahr 2014 erwartet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) ausgehend von den Streiks im Bewachungsgewerbe, die zu deutlichen Lohnerhöhungen führten, dass in diesem Bereich weitere Streiks folgen werden. Insgesamt könnte dies einen deutlich Druck auf die Streikdynamik im Niedriglohnbereich haben, als Ergebnis wachsender Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern.

Eine Übersicht über die Literatur zum Thema findet sich am Ende des Textes Der Tarifvertrag: Wie bilden sich (Tarif-)Löhne?.

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Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Guido Zinke für bpb.de

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