>>> Alles zur Bundestagswahl 2017 <<<
Flüchtlinge am 31.08.2015 am Bahnhof in München.

Zahlen zu Asyl in Deutschland

Infografiken zu Asylgesuchen, Asylanträgen, Asylentscheidungen und Abschiebungen

22.9.2017
Wie viele Menschen suchen in Deutschland Asyl? Woher kommen sie? Wie viele Asylanträge sind erfolgreich? Und wie viele Menschen werden abgeschoben? Wir stellen die wichtigsten Zahlen zum Thema Asyl und Flucht monatlich aktualisiert in einfachen Infografiken dar.

Woher stammen die Daten?



Zahlen zu Asyl in Deutschland werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhoben und veröffentlicht. Darunter fallen neben Zahlen der registrierten Asylsuchenden und der gestellten Asylanträge auch Daten zu Herkunftsländern, Altersgruppen und Entscheidungsquoten, die das BAMF monatlich in seinen Asylgeschäftsberichten und Asylgeschäftsstatistiken veröffentlicht. Weitere Quellen sind die Jahresberichte 2014 und 2015, die Reihe Aktuelle Zahlen zu Asyl des BAMF sowie aktuelle Pressemitteilungen des BAMF und des Bundesministeriums des Innern (BMI). Daten zu Abschiebungen stammen aus Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfragen der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag (Drucksachen 18/4025, 18/7588 und 18/11112).

Hier kommen Sie zu den Grafiken:

Wie viele Asylanträge werden in Deutschland gestellt?

Wie viele Asylsuchende kommen in Deutschland an?

Wer stellt Asylanträge und woher kommen die Menschen?

Wie viele Asylanträge sind erfolgreich?

Wie viele Menschen werden abgeschoben?

Wie viele Asylverfahren bearbeitet das BAMF?

Hinweis zur Darstellung

Einige Browser blockieren die Darstellung der Grafiken. Sollten Sie Darstellungsprobleme haben, so können Sie die Blockierung durch Ihren Browser manuell aufheben. Bei Firefox klicken Sie dazu auf das Schloss-Symbol oben links an der Adresszeile Ihres Browsers. Dort können Sie den "Schutz momentan deaktivieren". Bei Chrome klicken Sie auf das Schild-Symbol oben rechts an der Adresszeile Ihres Browsers. Dort können Sie die blockierten "Skripts laden".


Wie viele Asylanträge werden in Deutschland gestellt?



Bei Asylverfahren wird seit 1995 zwischen Erst- und Folgeanträgen unterschieden: Beantragt ein Asylsuchender das erste Mal Asyl, liegt ein Erstantrag vor. Wird ein Asylantrag zurückgenommen oder vom BAMF abgelehnt, hat der Asylsuchende die Möglichkeit, einen Folgeantrag zu stellen. Ob ein Folgeverfahren aufgenommen wird, entscheidet das BAMF.





Seit Mitte der 1990er Jahre ging die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge kontinuierlich zurück. Seit 2007/2008 steigen die Zahlen wieder. 2016 erreichte die Anzahl der Asylanträge einen Höchststand: Zwischen Januar und Dezember 2016 zählte das BAMF 745.545 Erst- und Folgeanträge auf Asyl und damit mehr als im Vorjahr. 2015 hatten 476.649 Menschen in Deutschland Asyl beantragt. Zwischen Januar und August 2017 nahm das Bundesamt insgesamt 149.880 Asylanträge entgegen. Wichtig dabei ist: Da zwischen der Ankunft der Asylsuchenden in Deutschland und dem Stellen des Asylantrags Wochen oder Monate vergehen können, entspricht die Zahl der gestellten Asylanträge nicht zwingend den tatsächlich in Deutschland ankommenden Asylsuchenden.





Von Januar bis August 2017 haben Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die meisten Asylerstanträge entgegengenommen. Diese Bundesländer müssen nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel die meisten Asylsuchenden aufnehmen. Der Königsteiner Schlüssel regelt die Verteilung der Asylbewerber auf die einzelnen Bundesländer. 2016 waren die meisten Erstanträge in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen gestellt worden.





Wie viele Asylsuchende kommen in Deutschland an?



Die Anzahl der monatlich gestellten Asylanträge liegt aktuell leicht höher als der Zugang von Asylsuchenden. Von Januar bis August 2017 wurden bislang 123.878 Asylsuchende in Deutschland registriert. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien, Irak und Afghanistan, aber auch die Türkei und die Russische Föderation sind unter den zehn meistgenannten Herkunftsländern.







Bis Ende 2016 wurden nur die Asylantragszahlen zentral vom BAMF erhoben. Seit 2017 gibt es eine offizielle Asylgesuchstatistik, in der auch alle ankommenden Flüchtlinge und Asylsuchende zentral erfasst werden, die noch keinen Antrag auf Asyl gestellt haben. Die Asylgesuchstatistik hat die Erfassung durch das sogenannte EASY-System ersetzt. Bei den im EASY-System erfassten Asylsuchenden konnten Fehl- oder Doppelregistrierungen nicht ausgeschlossen werden. Ein direkter Vergleich der Asylgesuchstatistik mit den EASY-Zahlen der Vorjahre ist daher nicht sinnvoll.

Kurz erklärt

EASY-System

Zahlen zu in Deutschland ankommenden Asylsuchende wurden bis Ende 2016 dezentral über das sogenannte EASY-System erfasst.

EASY heißt eine Software, die die Verteilung der Asylsuchenden auf die Erstaufnahme-Einrichtungen in den Bundesländern regelt. Zwischen Januar und Dezember 2016 wurden 321.371 Zugänge von Asylsuchenden im EASY-System registriert. Die tatsächliche Zahl lag laut BMI darunter: Nach vorläufiger Berechnung des BAMF könne "von gut 280.000 asylsuchenden Menschen ausgegangen werden".

2015 lag die Zahl der EASY-Registrierungen deutlich höher. Von Januar bis Dezember 2015 wurden im EASY-System 1.091.894 Zugänge von Asylsuchenden erfasst. Auch hier lag die tatsächliche Zahl nach Angaben des BMI darunter: bei rund 890.000 Asylsuchenden. Die Differenz habe sich aus "Mehrfachmeldungen" und "späteren Weiter- oder Rückreisen" von Asylsuchenden ergeben.






Wer stellt Asylanträge und woher kommen die Menschen?



Menschen, die 2016 und im laufenden Jahr 2017 in Deutschland Asyl suchten, stammen aus nahezu allen Altersgruppen: Die Mehrheit der Antragsteller ist jünger als 30 Jahre, die größte Gruppe sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Mehr Männer als Frauen haben einen Asylantrag gestellt. Die meisten Antragsteller kamen 2016 und im laufenden Jahr 2017 aus Syrien, gefolgt von Afghanistan und Irak.














Wie viele Asylanträge sind erfolgreich?



Das BAMF entscheidet über jeden Asylantrag nach einer inhaltlichen Prüfung. Zu diesen sogenannten Sachentscheidungen gehören die Anerkennung der Rechtstellung als Flüchtling (nach Art. 16 a GG und § 3 Asylgesetz (AsylG)), die Gewährung von subsidiärem Schutz (nach § 4 AsylG, siehe Infobox) oder die Ablehnung des Asylantrags. Wird ein Antrag abgelehnt, prüft das BAMF ob ein Abschiebungsverbot vorliegt, weil bspw. eine konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit des Antragstellers im Herkunftsland besteht.

Kurz erklärt

Was bedeutet "subsidiärer Schutz"?

Subsidiärer Schutz kann Personen gewährt werden, die nicht die Voraussetzungen des grundgesetzlichen Asylrechts oder der Genfer Flüchtlingskonvention erfüllen, denen im Falle einer Rückkehr in ihr Herkunftsland aber ein "ernsthafter Schaden" (Art. 15 der EU-Qualifikationsrichtlinie 2011/95/EU ) droht. Dies ist der Fall, wenn dort mit:

a) der Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe oder

b) Folter, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung oder

c) einer ernsthaften individuellen Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts gerechnet werden muss.*

* www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Subsidiaer/subsidiaer-node.html



Bei bestimmten Verfahren findet keine inhaltliche Prüfung statt, hier trifft das BAMF eine formelle Entscheidung z.B. auf Verfahrenseinstellung, wenn ein Asylbewerber seinen Antrag zurückzieht, oder wenn nach dem sogenannten Dublinverfahren ein anderer europäischer Staat für den Asylsuchenden zuständig ist.





Die Quote der positiv beschiedenen Asylanträge (Anerkennung als Flüchtling, subsidiärer Schutz, Abschiebeverbot), die sogenannte Gesamtschutzquote für Flüchtlinge, lag 2016 bei 62,4 Prozent. Für das laufende Jahr 2017 liegt sie bei 44,1 Prozent.





Wie viele Menschen werden abgeschoben?



Menschen, deren Asylantrag abgelehnt wird, müssen Deutschland innerhalb kurzer Zeit verlassen. Sie sind dann ausreisepflichtig. Reisen sie nicht innerhalb einer festgelegten Frist freiwillig aus und liegen weder Hinderungsgründe (z.B. Krankheit) noch eine Duldung vor, muss die Ausländerbehörde sie abschieben. Das ist Aufgabe der Bundesländer, die dabei oftmals mit der jeweiligen Landespolizei und der Bundespolizei zusammenarbeiten.





2016 wurden aus Deutschland 25.375 Menschen abgeschoben, die meisten davon in ihre Herkunftsländer. Die Abgeschobenen stammen vor allem aus den Balkanstaaten Albanien, Kosovo, Serbien und Mazedonien. 2016 wurden aber auch afghanische, irakische und syrische Staatsangehörige aus Deutschland abgeschoben bzw. in andere EU-Staaten nach der sogenannten Dublin-Verordnung "überstellt". So wurden 2016 insgesamt mehr als 4.800 Menschen von Deutschland aus in andere EU-Staaten überstellt, die meisten davon nach Polen, Spanien und Italien.








Die meisten Abschiebungen haben 2016 die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern vorgenommen. Alle drei Länder müssen nach dem Königsteiner Schlüssel die meisten Asylsuchenden in Deutschland aufnehmen.




Kurz erklärt

Abschiebung, Zurückschiebungen und Zurückweisungen

Von der Abschiebung sind Zurückschiebungen und Zurückweisungen zu unterscheiden.
  • Bei Zurückweisungen verweigern deutsche Behörden noch an der Grenze die unerlaubte Einreise von Menschen, etwa wenn diese keinen gültigen Ausweis besitzen oder zuvor aus Deutschland ausgewiesen worden waren.

  • Bei Zurückschiebungen werden Menschen, die bereits unerlaubt nach Deutschland eingereist sind, innerhalb eines kurzen Zeitraums nach ihrer Einreise in ihr Herkunftsland abgeschoben oder in das EU- bzw. Schengen-Land zurückgeschoben, das nach der sogenannten Dublin-Verordnung für sie zuständig ist.

  • Die Abschiebung ist die zwangsweise Durchsetzung der Ausreise eines Ausländers aus Deutschland, wenn dieser keinen gültigen Aufenthaltstitel besitzt (etwa eine Duldung oder einen bewilligten Asylantrag) oder sich aus anderen Gründen nicht mehr in Deutschland aufhalten darf. Wenn der Ausländer nach einer bestimmten Frist nicht freiwillig ausgereist ist, wird er zwangsweise (teils mit Hilfe der Landes- und Bundespolizei) abgeschoben. Behörden sprechen synonym zum Begriff der Abschiebung auch von "Rückführung".







Wie viele Asylverfahren bearbeitet das BAMF?



Beim BAMF waren lange Zeit monatlich mehr Erst- und Folgeanträge gestellt worden, als die Behörde im selben Zeitraum bearbeiten und entscheiden konnte. Die Summe der beim BAMF anhängigen, also noch nicht entschiedenen Verfahren war daher seit Jahren angestiegen. 2016 bekam die Behörde deutlich mehr Personal, um Asylanträge schneller abzuarbeiten. Seit Oktober 2016 gehen die beim BAMF anhängigen Verfahren zurück. Ende August 2017 waren beim BAMF Verfahren von 114.202 Personen anhängig.




Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.

 

Kurzdossier Migration

Das Jahr 2015: Flucht und Flüchtlinge im Fokus – ein Rückblick

Die Zuwanderung von Asylsuchenden stand im Jahr 2015 in zahlreichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Mittelpunkt der medialen und politischen Aufmerksamkeit. In Deutschland führte der starke Anstieg der Asylbewerberzahlen zu einer Verwaltungs- und Infrastrukturkrise, die allgemein als "Flüchtlingskrise" bezeichnet wird. Weiter... 

Marcus Engler/Jan Schneider

Deutsche Asylpolitik und EU-Flüchtlingsschutz

2014 befanden sich weltweit rund 52 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor diesem Hintergrund ist auch in Deutschland die Zahl der Asylanträge deutlich gestiegen und der Umgang mit Flüchtlingen zählt einmal mehr zu den zentralen innenpolitischen Themen. Die deutsche Asylpolitik ist dabei immer im Rahmen des internationalen Flüchtlingsrechts und des gemeinsamen Systems des Flüchtlingsschutzes in der EU zu betrachten. Ein Überblick. Weiter... 

Flüchtlingsrecht: Der internationale Rahmen

Weltweit steigt die Zahl der Flüchtlinge. Auch in Deutschland werden immer mehr Asylanträge gestellt. Asylsystem und Asylpolitik stehen vor großen Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Wie auch andere Nationalstaaten ist Deutschland dabei an grundlegende Prinzipien und Vorgaben des internationalen Flüchtlingsrechts gebunden. Weiter... 

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 47/2013)

Europas Grenzen

Binnen- und Fluchtmigration prägen seit Jahrhunderten die Geschichte Europas. In der Diskussion, ab wann Migrationsbewegungen die nationalen sozialen Systeme "überfordern", überlagern nicht selten populistische Töne rationale Argumente. Defizite in der politischen Steuerung der Binnen- und Fluchtmigration offenbaren eine Schwäche Europas. Weiter... 

Seefeuer, Fluchtkinofenster.de

Filmarbeit zum Thema Flucht

Welchen Beitrag leistet pädagogische Filmarbeit zur interkulturellen Verständigung und zur Inklusion von geflüchteten Kindern und Jugendlichen? Das Dossier auf kinofenster.de bietet Hintergrundtexte zur filmischen Vermittlung von Fluchterfahrung sowie zum Umgang mit Traumata in der Filmarbeit und stellt verschiedene praktische Filmprojekte vor. Weiter... 

bpb:magazin 2/2015 - Thema Flucht

Der syrische Karikaturist Hussam Sarah wurde, nachdem er Lokalpolitiker in seinen Bildern persifliert hatte, vom Assad-Regime sechs Monate inhaftiert, bevor er dann über die Türkei nach Deutschland fliehen konnte. Hier beantragte er Asyl. Wir haben ihn gebeten, für die aktuelle Ausgabe des bpb:magazins seine Sicht des Themas Flucht zu zeichnen. Das bpb:magazin mit Angeboten zum Thema Flucht gibt's hier. Weiter... 

Länderprofile

Länderprofile Migration: Daten - Geschichte - Politik

Ein Länderprofil enthält Informationen über Zuwanderung, Flucht und Asyl sowie Integration in einem bestimmten Land. Diese Informationen bestehen aus: Daten und Statistiken, Geschichtlichen Entwicklungen, Rechtlichen und politischen Maßnahmen, Aktuellen Debatten in den Ländern. Weiter... 

Flüchtlingsstrom nach Westberlin 1961Themenseite

Flucht und Vertreibung

Alles zurücklassen und aus der Heimat fliehen: Kriege und Gewalt zwingen immer wieder viele Flüchtlinge zum Aufbruch ins Ungewisse. Allein der Zweite Weltkrieg machte Millionen Menschen heimatlos. Diese Themenseite beleuchtet die Geschichte von Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts. Weiter... 

Mit offenen Karten

Migration - die WegeMediathek

Migration - die Wege

Diese Sendung veranschaulicht anhand von vier Beispielen, welche Auswirkungen sich aus der Migration für die Aufnahmeländer ergeben. Weiter... 

Migration - die Politik der EUMediathek

Migration - die Politik der EU

Europa ist noch nicht sehr lang eine Einwanderungsregion. Welche Migrationspolitik verfolgt die Europäische Union? Ein Rückblick in die Geschichte und eine Analyse der Kontrolleinrichtungen. Weiter... 

Migration - die GründeMediathek

Migration - die Gründe

2009 lebten etwa 3,5 Prozent der Weltbevölkerung (ca. 220 Millionen Menschen) - legal oder illegal – weit von ihrer Heimat entfernt. Aus welchen Gründen verlassen Menschen in der heutigen Zeit ihre Heimat? Weiter... 

Flüchtlinge aus Syrien am 11.09.2013 nach ihrer Ankunft am Flughafen Hannover. Eine Frau hat ihre Tochter auf dem Arm. Das Mädchen blickt in die Kamera.Eva Brigitte Lutter/Manuela Westphal

Familie im Kontext von Fluchtmigration

Immer wieder müssen Eltern und Kinder aufgrund von Kriegen, Verfolgungen oder Naturkatastrophen ihre Heimatländer verlassen. Teils kommen diese Flüchtlingsfamilien bis nach Deutschland. Hier stehen sie dann in besonderer Weise unter Druck, ein Familienleben sowie Erziehungs- und Bildungsprozesse zu gestalten. Weiter... 

Yehya kommt als Säugling mit seiner Familie nach Deutschland. Die Eltern flüchten vor dem Krieg im Libanon, der nicht enden will. In Deutschland bleiben sie Geduldete.Hadija Haruna

Eine deutsche Geschichte: Über das Leben des Yehya E.

Vom Flüchtlingslager im Libanon in die Zelle einer Berliner Jugendstrafanstalt. Der Dokumentarfilm "Gangsterläufer" handelt von Yehya, der zum Intensivstraftäter wird. Der Film erzählt seine Geschichte und die seiner Familie und kann als Plädoyer für eine neue Asylpolitik in Deutschland interpretiert werden. Weiter... 

Kroatien, Istrien, Heckwelle einer MotoryachtAus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 47/2013)

Europas Grenzen

Binnen- und Fluchtmigration prägen seit Jahrhunderten die Geschichte Europas. In der Diskussion, ab wann Migrationsbewegungen die nationalen sozialen Systeme "überfordern", überlagern nicht selten populistische Töne rationale Argumente. Defizite in der politischen Steuerung der Binnen- und Fluchtmigration offenbaren eine Schwäche Europas. Weiter... 

HanisauLand.de

Spezial: Menschen auf der Flucht

Weltweit sind 2015 ungefähr 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Etwa die Hälfte aller Flüchtlinge sind unter 18 Jahre alt. Sie wollen Kriegen und Konflikten in ihren Heimatländern entkommen. Eine Flucht ist oft gefährlich, sie kann lange dauern. Meistens wissen die Flüchtlinge nicht, wo ihr Ziel sein wird. Die Spezial-Seite stellt die Flüchtlingsthematik für Kinder dar. Weiter...