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25.9.2019

2002 – 2019: Die Geschichte des Wahl-O-Mat®

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat in Deutschland. Seitdem wurde er bei Wahlen zum Europäischen Parlament, bei Landtagswahlen und Bundestagswahlen eingesetzt. Insgesamt wurde der Wahl-O-Mat im Vorfeld von Wahlen über 82 Millionen Mal gespielt.

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2002Der erste Wahl-O-Mat

2002: Der erste Wahl-O-Mat

Zur Bundestagswahl 2002 wurde der Wahl-O-Mat erstmals eingesetzt. 27 Thesen konnten von den Nutzer/innen beantwortet werden. Am Schluss wurde die Nähe der eigenen Position zu den Positionierungen der Parteien angezeigt. In dieser frühen Version des Wahl-O-Mat waren zunächst nur die Parteien aufgeführt, die bereits im Parlament vertreten waren oder in aktuellen Wahlumfragen mehr als drei Prozent der Befragten von sich überzeugen konnten. Schon der erste Wahl-O-Mat wurde 3,6 Millionen Mal genutzt. Im September 2003 folgte die nächste Premiere: Zur Landtagswahl in Bayern wurde der Wahl-O-Mat erstmals auf Landesebene eingesetzt. In der Folge kam das Tool auch bei den Wahlen zum Europäischen Parlament und weiteren Landtagswahlen zum Einsatz.

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2009 (© bpb)

2009: Alle Parteien im Wahl-O-Mat

Zu der Wahl zum Europäischen Parlament 2009 erweiterte der Wahl-O-Mat sein Angebot. Erstmals konnten sich alle Parteien, die mit einer Liste zur Wahl zugelassen wurden, am Wahl-O-Mat beteiligen. Seitdem enthält der Wahl-O-Mat bei jeder Wahl 38 Thesen. Als neue Informationsgröße kamen 2009 die Begründungen der Parteien hinzu, in denen die Parteien ihre Positionen kurz erläutern.

Wahl-O-Mat App btw 2017 Apple (© bpb)

2011: Wahl-O-Mat auch als App

Das populäre Wahltool der bpb gab es nun auch als App für iPhone und Android. Zusätzlich liefert die App mit dem Format "Wer steht zur Wahl" Kurz-Profile aller Parteien, ausführliche Grafiken bisheriger Ergebnisse sowie ein Wahllexikon.
Wahl-O-Mat Hamburg 2015 Startbild (© bpb)

2015: Neues responsives Design

Mit dem neuen responsiven Design ist die Nutzung des Wahl-O-Mats auf allen Bildschirmgrößen sowie auch auf mobilen Smart-Phones und Tablets möglich.

2019: Auswahl aller Parteien – Erforschen Sie Ihr Ergebnis

Für die digitale Version kommen eine Reihe neuer Funktionalitäten hinzu, durch die die Nutzer/-innen ihr Wahl-O-Mat Ergebnis interaktiver erforschen und analysieren können.

Intuitivere Top-Navigation:
Wahl-O-Mat Parteienauswahl 2019. (© bpb)
Der Wahl-O-Mat bietet nun eine neue Menüführung an. Die Nutzer/-innen können schnell und einfach zwischen den verschiedenen Schritten des Wahl-O-Mats - Gewichtung der Thesen, Parteienauswahl, Ergebnis und Begründungen - hin und her springen.

Dadurch gewinnt das Tool an Übersichtlichkeit und es ist einfacher und schneller möglich, nach der Ergebnisseite über die obere Menüführung zurück zur Thesen-Gewichtungsseite oder zur Auswahlseite der Parteien zu gelangen. So können die Nutzer/-innen ihre Parteienauswahl oder Gewichtung ändern und neue interessante Effekte für das Ergebnis entdecken.

Wahl-O-Mat Ergebnis 2019. (© bpb)
Mehr Möglichkeiten der Ergebnisdarstellung:
Auch auf der Ergebnisseite können nun unter "Erforschen Sie Ihr Ergebnis" die Gewichtungen oder die Auswahl verschiedener Parteien in Echtzeit neu gestaltet und verändert werden. Nutzer/-innen können sich mit allen Parteien gleichzeitig oder mit einer selbst gewählten Auswahl vergleichen, die Gewichtungen an- und abschalten, neue Thesengewichtungen vornehmen oder sich nur die im jeweiligen Parlament vertretenen Parteien anzeigen lassen.

Wahl-O-Mat Begründungen der Parteien 2019. (© bpb)
Neue Darstellung der Begründungen der Partei:
Mehr Einsicht und Überblick bei den Begründungen der Parteien - Von nun an können die Nutzer/-innen alle Parteienantworten zu einer These gruppiert nach demselben Votum "stimme zu", "stimme nicht zu" oder "neutral" vergleichen. Außerdem ist es nun möglich, alle Antworten einer einzigen Partei zu allen 38 Wahl-O-Mat Thesen auf einen Blick zu lesen. Damit erhalten die Nutzer/-innen mehr Einsicht und Überblick in die Begründungen der Parteien.



Wahl-O-Mat Nutzungen auf einen Blick

Zur Bundestagswahl 2017 erreichte der Wahl-O-Mat deutlich mehr Nutzer/innen als zuvor: 15,7 Millionen Nutzer/innen spielten den Wahl-O-Mat bis zum Wahltag im September 2017, knapp 10 Millionen bei der Europawahl 2019. Die Version zur Landtagswahl in Thüringen 2019 ist nun die insgesamt 50. Version des beliebten Angebots, siehe auch hier: www.wahl-o-mat.de/archiv.

Insgesamt über 82 Millionen Mal wurde der Wahl-O-Mat seit seiner ersten Veröffentlichung 2002 im Vorfeld von Wahlen genutzt. Auch nach und zwischen den Wahlen kommt der Wahl-O-Mat z.B. im Unterricht zum Einsatz - die komplette Zahl der Nutzungen dürfte daher noch deutlich höher sein.

Der Wahl-O-Mat, bzw. die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erhebt und speichert keinerlei personenbezogene Daten bei der Nutzung des Online-Tools Wahl-O-Mat. Daher können auch keinerlei Auswertungen über die individuellen Ergebnisse der Nutzerinnen und Nutzer gemacht werden. Es werden auch keine sog. Tracker bei www.wahl-o-mat.de verwendet.

Seit 2004 wird unabhängig und im Anschluss des Wahl-O-Mat eine Nutzungsbefragungen durch die Universität Düsseldorf und das Team von Prof. Stefan Marschall durchgeführt. Dabei wird u.a. deutlich, dass bei etwa 90 Prozent der Nutzer/innen das Wahl-O-Mat-Ergebnis mit ihrer politischen Position genau oder ungefähr übereinstimmt. Nur 10 Prozent der Nutzer/innen sind von ihrem Wahl-O-Mat-Ergebnis überrascht. (Mehr dazu erfahren Sie hier: https://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/wahl-o-mat-forschung).


Parteiprofile

Wer steht zur Wahl?

Bei Bundestags-, Landtags- und Europawahlen bietet "Wer steht zur Wahl?" eine kompakte Übersicht: Welche Parteien treten an? Welche Positionen zeichnen die Parteien aus? Und was sind die Besonderheiten der einzelnen Parteien? Im Archiv finden Sie die Parteiprofile der vergangenen Wahlen.

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Wahl-O-Mat als App für Smartphone und Tablet-PC

Wahl-O-Mat App

Für iPhone, Android und Windows Phone 8: Das populäre Wahltool der bpb gibt es nun auch als App! Zusätzlich liefert die App mit dem Format "Wer steht zur Wahl" Kurz-Profile aller Parteien sowie ausführliche Grafiken bisheriger Ergebnisse und ein Wahllexikon.

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