Wahl-O-Mat Header 2021

9.2.2021

Neue Funktionen des Wahl-O-Mat

Zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erscheint der Wahl-O-Mat im neuen Design und bietet neue Funktionen, mit denen die Nutzerinnen und Nutzer sich ihr Ergebnis genauer ansehen können.

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2002Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2002: Erster Wahl-O-Mat in Deutschland.
2002 startete der erste Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung als Pilotprojekt zur damaligen Bundestagswahl. Mit 3,6 Millionen Nutzungen war dieser erste Einsatz des Informationstools ein großer Erfolg. Heute hat sich der Wahl-O-Mat zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Bis 2021 gingen über 50 Versionen zu Landtags-, Europa- und Bundestagswahlen online. Insgesamt wurde er im Vorfeld von Wahlen seit 2002 über 82 Millionen Mal genutzt.

Entwicklung des Wahl-O-Mats

Seit seiner Entstehung wird der Wahl-O-Mat ständig evaluiert und inhaltlich, technisch sowie gestalterisch verändert und weiterentwickelt. Seit 2009 können sich alle zur Wahl zugelassenen Parteien am Wahl-O-Mat beteiligen (bei der Europawahl 2019 waren es 41 Parteien). Seit 2011 gibt es den Wahl-O-Mat auch als App für iPhone und Android.

2014 wurde der Wahl-O-Mat mit dem "Wahl-O-Mat zum Aufkleben" ein bildungspolitisches Instrument "zum Anfassen". Die Thesen werden hier auf Plakate gedruckt, die Abstimmung erfolgt per Klebepunkte und für die Auswertung wird ein eigens entwickelter Scanner eingesetzt. Die analoge Variante des Wahl-O-Mats wird in Schulen und bei vielen bildungspolitischen Events eingesetzt und ermöglicht die spielerische Auseinandersetzung mit politisch relevanten Wahlthemen in der Gruppe. (Leider muss der "Wahl-O-Mat zum Aufkleben" aufgrund der Covid-19-Pandemie momentan pausieren).

Auch beim digitalen Wahl-O-Mat gab es 2015 Erneuerungen: Mit dem neuen responsiven Design ist die Nutzung des Wahl-O-Mats auf allen Bildschirmgrößen sowie auch auf mobilen Smartphones und Tablets möglich.

Im Sommer 2019 wurde der Wahl-O-Mat um eine Reihe neuer Funktionalitäten erweitert, mit deren Hilfe die Nutzerinnen und Nutzer ihr Wahl-O-Mat Ergebnis interaktiver erforschen und analysieren können. Sie können sich mit allen Parteien gleichzeitig oder mit einer selbst gewählten Auswahl vergleichen, die Gewichtungen an- und abschalten, neue Thesengewichtungen vornehmen oder sich nur die im jeweiligen Parlament vertretenen Parteien anzeigen lassen.

Pünktlich zum Superwahljahr 2021 erscheint der Wahl-O-Mat nicht nur in einem neuen Design, sondern auch mit ganz neuen Features. Diese laden die Nutzerinnen und Nutzer dazu ein, sich auf spielerische Weise mit ihrem Wahl-O-Mat-Ergebnis auseinanderzusetzen und die Begründungen der Parteien genauer zu betrachten.


Das Ergebnis auf dem Prüfstand

Der Wahl-O-Mat bietet im "Tuning" die Möglichkeit, die eigenen Positionen und Gewichtungen zu verändern und direkt zu beobachten, welchen Einfluss diese Änderungen auf die eigene Übereinstimmung mit den Parteien haben.
Tuning im Wahl-O-Mat (© bpb)

Fokus auf die Begründungen

Im "Parteienvergleich" können die Nutzerinnen und Nutzer auf einen Blick sehen, bei welchen Thesen die Parteien übereinstimmen oder sich widersprechen – und wie unterschiedlich deren Begründungen dazu sein können.
Parteienvergleich im Wahl-O-Mat (© bpb)

Für diesen Vergleich können die Nutzerinnen und Nutzer erneut ihre eigene Parteienauswahl treffen und erhalten die Ergebnisse von bis zu drei Parteien auf einen Blick. Zusätzlich können die Nutzerinnen und Nutzer ihre eigene Position mit den Positionen der drei selbstgewählten Parteien ins Verhältnis setzen. Unter "Begründungen zur These" werden zu jeder einzelnen These des Wahl-O-Mat die Positionen und Argumente aller Parteien aufgeführt.

Wer sich gezielt über die Positionen einer bestimmten Partei informieren möchte, findet unter "Standpunkte" alle Positionen und Begründungen der Parteien auf einen Blick.
Standpunkte der Parteien im Wahl-O-Mat (© bpb)

Wie geht es weiter?

Der Wahl-O-Mat wird sich auch künftig weiterentwickeln, um als Informationstool im Vorfeld von Wahlen einen Überblick über die Positionen der zur Wahl stehenden Parteien zu geben. Das Feedback der Bürgerinnen und Bürger fließt dabei neben der wissenschaftlichen, technischen und gestalterischen Evaluation stets mit ein und gibt uns wichtige Impulse.

Der Wahl-O-Mat möchte mit dem spielerischen Abgleich der eigenen Position mit jener der Parteien weiter ein Appetitanreger in der Auseinandersetzung mit politischen Themen im Vorfeld von Wahlen sein und dazu beitragen politische Sachverhalte verständlicher zu machen.

Wie entsteht ein Wahl-O-Mat?

Wie entsteht der Wahl-O-Mat? Und wer ist an seiner Entwicklung beteiligt? Dieser Infofilm gibt einen kurzen Überblick über alle Arbeitsschritte, die nötig sind, damit das Wahltool pünktlich zur Bundestags-, Europa- oder Landtagswahl zur Verfügung steht.
Wie entsteht der Wahl-O-Mat? Und wer ist an seiner Entwicklung beteiligt? Dieser Infofilm gibt einen kurzen Überblick über alle Arbeitsprozesse, die nötig sind, damit das Wahltool pünktlich zur Bundestags- oder Landtagswahl zur Verfügung steht. (© 2017 Bundeszentrale für politische Bildung)



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