Wer steht zur Wahl?

20.9.2018 | Von:
Prof. Dr. Franz Kohout

Partei für Gesundheitsforschung

Gesundheitsforschung

Partei für Gesundheitsforschung (Logo)Gründungsjahr Landesverband
2016*
Mitgliederzahl in Bayern
49*
Landesvorsitz
Boris Schmalz*
Wahlergebnis 2013
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei

20/09/2018
Die "Partei für Gesundheitsforschung" (Gesundheitsforschung) wurde 2015 als eine "Ein-Punkt-Partei" in Berlin gegründet. Ihr Ziel: die Gesundheitsforschung in Deutschland stärker zu unterstützen. Seitdem trat sie in Berlin (2016) und Nordrhein-Westfalen (2017) zu Landtagswahlen an. Auch zur Bundestagswahl 2017 trat sie mit Landeslisten in den beiden Ländern sowie in Bayern an. Ihr bestes Wahlergebnis erreichte die Partei dabei mit 0,5 Prozent der Stimmen bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin. Inzwischen hat die Partei Landesverbände in zehn Bundesländern.

Als eine "Ein-Punkt-Partei" fordert die Gesundheitsforschung die schnellere Entwicklung von wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten wie "Krebs, Alzheimer, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Typ 2, Makuladegeneration (Erkrankungen der Netzhaut), Osteoporose und Parkinson". Ziel sei es, nicht nur diese bestehenden Krankheiten zu heilen, sondern sie auch zu verhindern. Daher müsse zusätzlich zu den aktuellen Ausgaben ein Prozent der Staatsausgaben in diese Forschung investiert werden.

Partei für Gesundheitsforschung - Landkreise bei der Landtagswahl Bayern 2018Die Gesundheitsforschung tritt in Niederbayern, Unterfranken und Schwaben nicht zur Wahl an. PDF-Icon Eine Übersicht über alle zugelassenen Landeslisten finden Sie hier (bpb, TUBS) Lizenz: cc by-sa/3.0/de
Auch im Programm zur Landtagswahl in Bayern stellt die Gesundheitsforschung keine anderen Positionen neben diese Forderung. So möchte sie die zusätzlichen Mittel in staatliche Institute investieren um eine Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie zu gewährleisten. Eine Verringerung der Alterskrankheiten würde nach Angaben der Partei nicht nur Menschen helfen, sondern auch einen hohen wirtschaftlichen Gewinn bedeuten. Durch mehr Investitionen in diesem Bereich würde Bayern seine Rolle als einer der wichtigsten Wissenschaftsstandorte in Deutschland weiter ausbauen können. Weil alle Menschen direkt oder indirekt von Alterskrankheiten betroffen sind, würden auch alle Menschen vom Programm der Partei profitieren.

Die Partei für Gesundheitsforschung befasst sich zielorientiert nur mit diesem einen Thema und würde andere politische Themen bei einer Regierungsbeteiligung den Koalitionspartnern überlassen.


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