Wer steht zur Wahl?

26.8.2021 | Von:
Oskar Niedermayer

Die Grauen – Für alle Generationen (Die Grauen)

Die Grauen gründeten sich 2017. Die Partei sieht sich als Partei für alle Generationen und der sozialen Gerechtigkeit. Die Grauen fordern u.a. eine gesetzliche Mindestrente, die Senkung des Renteneintrittsalters und die Verschmelzung aller gesetzlichen Krankenversicherungen.

Logo Die GrauenGründungsjahr Landesverband
2017*
Mitgliederzahl in Berlin
135*
Landesvorsitz
MIchael Schulz*
Wahlergebnis 2016
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei
Die Partei "Die Grauen – Für alle Generationen" (Die Grauen) wurde im Mai 2017 gegründet. Die Initiatoren hatten sich zuvor in anderen "grauen" Parteien engagiert, deren gemeinsamer Vorläufer die 2008 aufgelöste Partei "DIE GRAUEN – Graue Panther" war. Michael Schulz, Gründungsmitglied und Vorsitzender von Die Grauen, trat bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016 als Spitzenkandidat für die 2013 gegründete Partei "Graue Panther" an. Die Partei nahm mit einer Landesliste in Berlin an der Bundestagswahl 2017 teil und erhielt bundesweit gerundet 0 Prozent der Stimmen. Bei der Europawahl 2019 konnte sie 0,2 Prozent der Stimmen erzielen.

Die Grauen sehen sich als "einzige Partei, die sich nicht an Einzelinteressen, sondern an den Bedürfnissen aller Generationen orientiert." Alle sollen gemeinsam daran arbeiten, "eine lebenswerte Gesellschaft zu formen."

In ihrem Grundsatzprogramm setzen Die Grauen vor allem sozialpolitische Schwerpunkte. So fordern sie u.a. eine gesetzliche Mindestrente, zu deren Finanzierung alle gesellschaftlichen Gruppen beitragen müssen, die schrittweise Senkung des Renteneintrittsalters auf 60 Jahre und eine deutliche Anhebung der Beiträge von Kinderlosen zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Zudem setzen sich Die Grauen für eine Verbesserung der Pflegestandards, familien- und altersgerechten Wohnungsbau und die Verschmelzung aller gesetzlichen Krankenversicherungen ein. Weiterhin sollen alle ohne Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen will die Partei "Bestverdiener" höher besteuern und eine Vermögenssteuer einführen. Verkehrspolitisch will die Partei den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und des Radwegenetz fördern.


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