Wer steht zur Wahl?

26.8.2021 | Von:
Oskar Niedermayer

Team Todenhöfer - Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)

Team Todenhöfer wurde 2020 von Jürgen Todenhöfer nach seinem Austritt aus der CDU gegründet. Schwerpunkt der Partei ist die Friedenspolitik, bei der sie u.a. das Ende aller Auslandseinsätze der Bundeswehr fordert. Zudem setzt sich für eine sozialere Klimapolitik und eine Förderung der jungen Generation ein.

Logo Team TodenhöferGründungsjahr Landesverband
2021*
Mitgliederzahl in Berlin
720*
Landesvorsitz
Havva Öruc*
Wahlergebnis 2016
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei
Die Partei "Team Todenhöfer - Die Gerechtigkeitspartei" (Team Todenhöfer) wurde am 12. November 2020 gegründet. Der Namensgeber und Mitgründer Jürgen Todenhöfer gab am gleichen Tag seinen Austritt aus der CDU bekannt, für die er von 1972 bis 1990 im Deutschen Bundestag saß. Die Partei, die sich besonders an junge Menschen richten möchte, hat an den drei Landtagswahlen in der ersten Hälfte des Jahres 2021 nicht teilgenommen.

Team Todenhöfer tritt für einen "an den Werten des Humanismus: an Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit" orientierten "Aufstand der Anständigen" gegen die "Mittelmäßigkeit der herrschenden Berufspolitikerkaste" ein. Den Fokus legt die Partei auf Friedenspolitik: Sie fordert die Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr und den Stopp von Waffenexporten in Krisengebiete.

Die Partei tritt für die Gleichbehandlung "aller Staaten und Kulturen in einer multipolaren Welt" sowie eine konsequentere Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein. Im Bereich der Migrationspolitik fordert Team Todenhöfer, die Nachbarstaaten von Krisenländern stärker zu unterstützen. Deutschland solle so bei erneuten Flüchtlingswellen weniger Flüchtlinge aufnehmen, alle mit Bleiberecht sollen dafür menschenwürdiger behandelt werden. Die Partei fordert zudem eine sozialere Klimapolitik "ohne nationale Alleingänge des kleinen Deutschlands" und will die "ideologische Fixierung" auf das Elektroauto durch Hinwendung zu grünem Wasserstoff überwinden. Wirtschaftspolitisch tritt sie für spürbare Steuersenkungen für kleine und mittlere Einkommen. Sie will junge Familien durch zwei zusätzliche Elternjahre unterstützen und mehr Generationengerechtigkeit durch "Beendigung der Ausbeutung der jungen Generation" erreichen. Zudem soll die "überbordenden Bürokratie" massiv abgebaut werden.


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