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Wer steht zur Wahl?

23.1.2020 | Von:
Brian Dietrich, M. A.

Partei für Gesundheitsforschung

Logo Gesundheitsforschung - Hamburg 2020.Gründungsjahr Landesverband
2019*
Mitgliederzahl in Hamburg
8*
Landesvorsitz
Nanette Stelling*
Wahlergebnis 2015
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei
Die "Partei für Gesundheitsforschung" (Gesundheitsforschung) wurde 2015 in Berlin gegründet. Sie umfasst zwölf Landesverbände und trat seit 2016 bei sechs Landtagswahlen sowie bei der letzten Bundestags- und der Europawahl an. Parlamentarisch ist die Gesundheitsforschung bisher nicht vertreten. Die Partei für Gesundheitsforschung bezeichnet sich selbst als "Ein-Themen-Partei" und widmet sich ausschließlich dem Ziel, die Erforschung und Behandlung altersbedingter Krankheiten in Deutschland auszubauen. Dadurch sollen Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Schlaganfall und Herzinfarkt wirksamer behandelt werden.

Die Partei möchte ein Prozent des staatlichen Haushaltes zusätzlich in die Entwicklung von wirksamer Medizin gegen Alterskrankheiten investieren. Zu gleichen Anteilen sollen hiermit Bau und Betrieb neuer Forschungseinrichtungen finanziert sowie die Ausbildung von Fachpersonal an bestehenden Hochschulen gefördert werden.

In Hamburg tritt die Partei mit fünf Kandidatinnen und Kandidaten zur Bürgerschaftswahl an. Wie die Bundespartei setzt der Landesverband Hamburg programmatisch als einzigem Schwerpunkt auf die Forschungsförderung von altersbedingten Krankheiten. Die Partei strebt eine Regierungskoalition mit einer oder mehreren Parteien in der Bürgerschaft an, in der sie sich ausschließlich bei Fragen zu ihrem Kernthema Gesundheitsforschung einbringen möchte. Die Partei ist zur Zusammenarbeit mit allen derzeit im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der AfD bereit, ebenso mit den PIRATEN.

Für Hamburg fordert der Landesverband die Errichtung bzw. den Ausbau von Forschungseinrichtungen, die sich thematisch mit Alterskrankheiten auseinandersetzen, sowie die Ausbildung von mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den dafür relevanten Forschungsgebieten an Hamburger Hochschulen. Dazu sollen jährlich zusätzlich 5 Prozent des Landeshaushaltes von Hamburg investiert werden.


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