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7.5.2014

Angela Merkel eröffnet Europe 14|14

400 junge Europäer aus 40 Ländern sprechen über den Ersten Weltkrieg – und seine Bedeutung für Europa heute | Look back, think forward: HistoryCampus Berlin vom 7. – 11. Mai 2014 | www.europe1414.de


Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Maxim Gorki Theater Berlin ist heute Europe 14|14 gestartet. Beim HistoryCampus, dem zentralen Kern der Veranstaltung, stellen sich in den kommenden Tagen 400 junge Menschen aus 40 Ländern Europas der Frage: Erster Weltkrieg – was hat das mit mir zu tun? Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort: "Wir erleben auch heute, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Umso bedenklicher ist es, was derzeit in der Ukraine passiert. Das verstößt gegen die Lehren aus der europäischen Geschichte." Frau Merkel betonte, es dürfe nicht das Recht des Stärkeren gelten, sondern die Stärke des Rechts.

Lebendiges Erinnern, das Herstellen von Bezügen zur Gegenwart, einen europaweiten Austausch fördern – das sind die Ziele von Europe 14|14. Geert Mak, Journalist, Autor und Historiker aus den Niederlanden sagte in seinem Vortrag: "Wir Europäer müssen immer wieder einander all diese Geschichten erzählen. Es ist der einzige Weg, um die gemeinsame Vergangenheit in eine gemeinsame Zukunft zu formen." Mit Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsmitglied der Körber-Stiftung, Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin, und Professor Dr. Joachim Rogall, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, sprach Mak beim Auftakt darüber, was uns Europa heute mit einem Blick zurück in die Zukunft bedeutet.

Thomas Krüger, Präsident der bpb: "Frieden ist keine Selbstverständlichkeit! Das haben wir auch in Europa in den letzten Jahrzehnten immer wieder schmerzhaft zu spüren bekommen. Seien es die Balkankriege der 90er Jahre oder die aktuellen Konflikte in der Ukraine – Frieden besteht nicht von allein, er muss mühsam erarbeitet und aktiv erhalten werden. Diese Erkenntnis ist elementar für die Zukunft Europas als gemeinsamer Friedensraum."

Den Rahmen der Auftaktveranstaltung bildeten Auszüge aus dem "OpenCampus", dem künstlerischen Programm des Gorki zu Europe 14|14 für die Öffentlichkeit: Yael Ronen zeigte mit ihrem Ensemble einen Ausschnitt der Erfolgsinszenierung "Common Ground". Mit Schauspielern, die aus Jugoslawien nach Deutschland gekommen sind, hat Yael Ronen ein Stück über Vergebung, Vergessen und Schuld entwickelt. Unter Leitung des Kurators Björn Döring spielte ein All-Star-Ensemble das Eröffnungskonzert "After the Fire. Der Klang nach dem Krieg in Europas Global Cities". Die Kulturstiftung des Bundes ist Kooperationspartner des OpenCampus.

"100 Jahre, vier Wochen, eine Stadt" – unter diesem Motto wird es auch abseits des HistoryCampus und OpenCampus als dritten Schwerpunkt ein Rahmenprogramm geben. Zahlreiche Berliner Institutionen bieten die unterschiedlichsten Zugänge zum Thema Erster Weltkrieg und seiner Rezeption. Im Rahmen von Diskussionsrunden, Performances, Konzerten, Stadtrundgängen und Ausstellungen sind alle Bürger zur Teilnahme eingeladen.

Europe 14|14 ist ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, der Körber-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin und zahlreichen weiteren Partnern. Gefördert wird Europe 14|14 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Vollständiges Programm unter www.europe1414.de

Presseservice

Pressefotos zur kostenlosen Abbildung finden Sie in Kürze unter: www.europe1414.de/presse

Ein Pressedesk ist während des HistoryCampus an der Kasse des Maxim Gorki Theaters zu finden. Interviewanfragen können direkt an Annette Barner, PR-Assistenz i.A. der bpb, a.barner@t-online.de, Tel.: 0176 96519202 gerichtet werden.

Alle Informationen unter www.europe1414.de
Pressebereich online: www.europe1414.de/presse | Pressekit: www.bpb.de/presse

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