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4.3.2009

Demokratie in der entgrenzten Welt

11. Bundeskongress zur politischen Bildung
vom 12. bis 14. März 2009 in Halle

Unter dem Titel "Entgrenzungen. Gesellschaftlicher Wandel in Vergangenheit und Gegenwart" sind vom 12. bis zum 14. März 2009 Multiplikatoren aus dem Bereich der politischen Bildung, Pädagogen und Journalisten eingeladen, die Herausforderungen der Politikvermittlung im 21. Jahrhundert zu diskutieren.

Das Jahr 1989 ist zu einer Metapher für die globalen Umbrüche und den gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahrzehnte geworden: Parallel zur Überwindung der innerdeutschen Teilung wandelten sich die Grenzen nahezu überall auf der Welt. Migration, neue Kommunikationsmöglichkeiten und eine veränderte Wirtschaftswelt relativieren heute die Bedeutung der nationalstaatlichen Grenzen.

Die politische Bildungsarbeit in Deutschland stellt sich diesen neuen Herausforderungen und Themen. Unter dem Titel "Entgrenzungen. Gesellschaftlicher Wandel in Vergangenheit und Gegenwart" sind vom 12. bis zum 14. März 2009 Multiplikatoren aus dem Bereich der politischen Bildung, Pädagogen und Journalisten eingeladen, die Herausforderungen der Politikvermittlung im 21. Jahrhundert zu diskutieren.

Der zentrale Fachkongress der politischen Bildung wird am 12. März 2009 um 16:30 Uhr mit einem Festvortrag von Professor Dr. Eberhard Sandschneider von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) eröffnet. Anschließend erwartet die Teilnehmenden eine Podiumsdiskussion zum Thema "Welt ohne Grenzen?". Vertreter unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und Institutionen diskutieren hier "Visionen des globalen Zusammenlebens im 21. Jahrhundert".

An den folgenden Tagen bieten über 30 Sektionen und Workshops Raum für fachlichen Austausch. Der zweite Kongresstag ist in 10 Sektionen gegliedert. Hier sollen Fragen des Geschichtsverständnisses 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer (1989 und die Gegenwart – Erinnerung neu denken? Sektion 6) genau so thematisiert werden wie die Veränderungen in der Arbeitswelt und ihre Folgen für die europäische Zivilgesellschaft (Sektion 1). In Sektion 8 am 13. März von 14:00-17:00 Uhr diskutieren Peter Altmaier, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Hansjörg Geiger, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Harald von Bose, Datenschutzbeauftragter Sachsen-Anhalt, und Constanze Kurz, Chaos Computer Club, das spannungsgeladene Verhältnis von Freiheit und Sicherheit im öffentlichen und privaten Raum. Am letzten Tag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in 25 verschiedenen Workshops praktisch-didaktische Konzepte kennen zu lernen und gemeinsam mit Experten zu diskutieren.

Die Bundeskongresse zur politischen Bildung finden seit 1982 im Abstand von zwei bis drei Jahren statt. Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung und die Deutsche Vereinigung für politische Bildung e.V.

Eine Anmeldung ist noch bis zum Konferenzbeginn möglich. Nähere Informationen, Anmeldeformular sowie die Programmbroschüre finden Sie im Internet unter: www.bpb.de/bundeskongress
Die Teilnahme ist frei. Kosten für Anreise, Übernachtung/Frühstück sowie Mittag- und Abendessen am 13. März 2009 tragen die Teilnehmenden selbst.


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Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
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