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  		<title>Veranstaltungen | bpb | RSS-Feed</title>
  		<description>Aktuelle Veranstaltungen der bpb</description>
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  		<language>de-de</language>
  		<copyright>Bundeszentrale für politische Bildung</copyright>
  		<managingEditor>info@bpb.de (Bundeszentrale für politische Bildung)</managingEditor>
  		<pubDate>Thu, 24 Jun 2027 14:00:00 +0200</pubDate>
  		<lastBuildDate>Thu, 24 Jun 2027 14:00:00 +0200</lastBuildDate>
        <item>
          <title><![CDATA[BarCamp 2026]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Das Barcamp der bpb bringt jährlich Fachkräfte aus politischer Bildung, Sicherheitsbehörden, Politik und Wissenschaft zusammen, um Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Radikalisierungsdynamiken zu beleuchten.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Soziale Ungleichheit und Radikalisierung hängen oft enger zusammen, als es auf den ersten Blick scheint. Aktuelle Forschung zeigt: Nicht Ungleichheit allein führt zu Radikalisierung, sondern vor allem das Gefühl von Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und fehlender politischer oder sozialer Teilhabe. 

Dabei geht es um mehr als Einkommensunterschiede. Auch ungleiche Chancen auf gute Bildung, sichere Arbeit, politische Mitbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung spielen eine Rolle – etwa in benachteiligten Stadtteilen, prekären Beschäftigungsverhältnissen oder wenn politische Beschlüsse als fern der eigenen Lebensrealität wahrgenommen werden. Radikalisierung wurzelt in gesellschaftlichen Verhältnissen und sollte daher auch als gesellschaftlicher Prozess verstanden werden und nicht als individuelle Entscheidung. 

Das Barcamp der bpb bringt jährlich Fachkräfte aus politischer Bildung, Sicherheitsbehörden, Politik und Wissenschaft zusammen, um Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Radikalisierungsdynamiken zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und die Frage, wie Radikalisierung frühzeitig erkannt und verhindert werden kann. 

Gemeinsam wollen wir in diesem Jahr unter anderem diskutieren:

    Wie soziale Ungleichheit Radikalisierungsprozesse beeinflusst
    Welche Schutzfaktoren Menschen widerstandsfähiger machen
    Welche Rolle politische Bildung, Prävention und Sicherheitsbehörden dabei spielen


Ziel ist ein offener Austausch auf Augenhöhe, bei dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue, praxisnahe Ansätze für Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt entwickelt werden können.

Barcamp

Ein Barcamp öffnet den Raum für einen inspirierenden und interdisziplinären Austausch der beteiligten Professionen. Im Barcamp setzen Sie als Teilnehmende die Schwerpunkte. Aus Ihren Fragen, Ihren Thesen und Ihren Erfahrungen entwickeln wir gemeinsam das Programm.

Dieser selbstorganisierte Ansatz öffnet den Raum für die Themen, die Sie in Ihrer Arbeit wirklich beschäftigen. Sie müssen dazu keine Vorträge oder Präsentation vorbereiten, sind jedoch eingeladen, Fragestellungen, Impulse oder Projektideen mitzubringen. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion. Am Ende der Veranstaltung können gemeinsame Vorhaben geplant werden.

Für Fragen zum Format oder Inhalt stehen wir gern zur Verfügung!
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579349/barcamp-2026/</link>
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          <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Data as Commodity: Der Menstruationszyklus als Geschäftsmodell]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Wenn Zyklus-Apps Körperdaten zu Geld machen: Luana Mathias Souto über Menstruation als kommerzialisierten Datenmarkt.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Zyklus- und Fertility-Tracking-Apps versprechen Selbstermächtigung – und verwandeln zugleich intimste Körperdaten in ein profitables Geschäftsmodell. Luana Mathias Souto (Gender & ICT Network, THELMA) untersucht in ihrem Vortrag, wie Menstruationsdaten kommerzialisiert werden, wem sie eigentlich gehören und welche feministischen und dekolonialen Fragen sich daraus für Datenschutz, Selbstbestimmung und globale Datenmärkte ergeben. Vortrag auf Englisch mit Simultandolmetschung Deutsch/Englisch. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal der bpb veröffentlicht.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579523/data-as-commodity-der-menstruationszyklus-als-geschaeftsmodell/</link>
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          <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Zum 21. Mal laden die bpb, der Deutsche Bundestag und die Jugendpresse Deutschland gemeinsam 25 politik- und medieninteressierte junge Menschen zum Jugendmedienworkshop nach Berlin ein. ]]></description>
        
          <text><![CDATA[Ein Blick aufs Handy genügt – und schon scheint die nächste Krisenmeldung aufzutauchen. Ob Klimawandel, wirtschaftliche Unsicherheiten, globale Konflikte, soziale Ungleichheiten oder Vertrauensverlust in demokratische Staatlichkeit: Krisen prägen unsere Gegenwart. Gerade junge Menschen erleben ihre Auswirkungen. Sie beeinflussen den Alltag sowie Zukunftspläne und werfen grundlegende Fragen für Politik, Gesellschaft und das eigene Leben auf.

Welche Auswirkungen haben wirtschaftliche, ökologische, geopolitische und soziale Krisen auf unsere Lebensrealität? Welche Rolle spielen Medien – von TikTok bis zum Nachrichtenportal – dabei, wie wir Krisen wahrnehmen? Wie verändern Krisen das Vertrauen in Politik und demokratische Institutionen? Welche Herausforderungen ergeben sich mit Blick auf mentale Gesundheit, Bildung und soziale Gerechtigkeit? Und vor allem: Welche Ideen, Perspektiven und Lösungsansätze gibt es, um den Krisen unserer Zeit zu begegnen?

Ihr seid gefragt: Was beschäftigt euch, wenn ihr an Krisen und eure Zukunft denkt? 

Wenn ihr Lust habt, euch mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, dann bewerbt euch jetzt beim Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag unter der Schirmfrauschaft von Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb. Vom 1. bis 7. November 2026 werdet ihr gemeinsam mit anderen politik- und medieninteressierten jungen Menschen zwischen 16 und 20 Jahren hinter die Kulissen des politischen Berlins blicken. 
Ihr recherchiert, trefft Abgeordnete sowie Fachleute zum Workshopthema, besucht Redaktionen und entwickelt eigene journalistische Beiträge rund um das Thema „Alles. Gleichzeitig. Überall. Jung sein zwischen Krise und Zukunft“ – ihr entscheidet, ob als Artikel, Podcast, Video oder Social-Media-Format. Dabei ist es nicht wichtig, ob ihr schon viel Wissen zu Medien oder Politik habt oder nicht. Wir lernen alle gemeinsam und freuen uns über verschiedene Erfahrungen und Perspektiven.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung werden übernommen. Wir versuchen, den Workshop so barrierefrei wie möglich zu gestalten und nehmen eure Bedarfe hierzu gerne auf. Du möchtest nicht alleine teilnehmen? Kein Problem! Du kannst dich auch gemeinsam mit einer befreundeten Person als Gruppe für den Workshop bewerben. 

Die Bewerbungsfrist endet am 5. August 2026. ]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/reihen/jugendmedienworkshop/578801/jugendmedienworkshop-im-deutschen-bundestag/</link>
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          <pubDate>Sun, 01 Nov 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Wer schützt wen? Digitale Gewalt und die Grenzen der Selbstverteidigung im EU-Recht]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Wo enden individuelle Schutzstrategien gegen digitale Gewalt, und wo beginnt strukturelle Regulierung? Ein kritischer Blick auf den EU-Rechtsrahmen.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Im Rahmen der Reihe „digitalisierung: feministisch und dekolonial“ spricht Asha Allen, Senior Policy Manager beim Center for Democracy & Technology Europe, über die Grenzen individueller Selbstschutzstrategien gegen digitale Gewalt. 

Digitale Gewalt, von Hassrede über Doxing bis zu nicht-konsensueller Bildverbreitung, wird gesellschaftlich oft als individuelles Problem verhandelt, dem mit persönlichen Schutzmaßnahmen begegnet werden soll. Allen stellt diese Logik infrage und fragt, welche Antworten der europäische Rechtsrahmen, etwa der Digital Services Act und einschlägige EU-Richtlinien, bislang bietet. Im Zentrum steht die Frage, wo strukturelle Schutzlücken bleiben, die sich nicht durch individuelles Verhalten schließen lassen, und welche Verantwortung dadurch bei Plattformen, Gesetzgebung und Staat verbleibt. 

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und wird ins Deutsche verdolmetscht. Im Anschluss besteht Raum für Fragen und Diskussion.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579265/wer-schuetzt-wen-digitale-gewalt-und-die-grenzen-der-selbstverteidigung-im-eu-recht/</link>
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          <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Digitale Eltern-LAN am 02.12.2026 – Roblox]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Gerade Kinder und Jugendliche begeistern sich für Games. Doch wann wird das Spiel zu viel? Bei dieser Online-Veranstaltung testen wir ein beliebtes Game und besprechen den Umgang damit in der Familie.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Nicht selten kommt es zu Konflikten über das Spielverhalten in Familien- oder Schulalltag.

Bei der Veranstaltungsreihe Eltern-LAN möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagogen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen.

Im Zentrum dieser Veranstaltung steht mit Fortnite ein bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebtes Spiel.

Ablauf der Veranstaltung


    Einführung zu digitalen Spielen aus pädagogischer Sicht
    Medienpädagogisches Live-Let's-Play eines beliebten Spiels
    Vortrag zum Thema "Exzessives Spielen"
    Pädagogische Nachbesprechung
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579183/digitale-eltern-lan-am-02-12-2026-roblox/</link>
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          <pubDate>Wed, 02 Dec 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Digitale Eltern-LAN am 24.11.2026 – Brawl Stars]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Gerade Kinder und Jugendliche begeistern sich für Games. Doch wann wird das Spiel zu viel? Bei dieser Online-Veranstaltung testen wir ein beliebtes Game und besprechen den Umgang damit in der Familie.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Nicht selten kommt es zu Konflikten über das Spielverhalten in Familien- oder Schulalltag.

Bei der Veranstaltungsreihe Eltern-LAN möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagogen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen.

Im Zentrum dieser Veranstaltung steht mit Fortnite ein bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebtes Spiel.

Ablauf der Veranstaltung


    Einführung zu digitalen Spielen aus pädagogischer Sicht
    Medienpädagogisches Live-Let's-Play eines beliebten Spiels
    Vortrag zum Thema "Exzessives Spielen"
    Pädagogische Nachbesprechung
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579182/digitale-eltern-lan-am-24-11-2026-brawl-stars/</link>
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          <pubDate>Tue, 24 Nov 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Digitale Eltern-LAN am 18.11.2026 – Fortnite]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Gerade Kinder und Jugendliche begeistern sich für Games. Doch wann wird das Spiel zu viel? Bei dieser Online-Veranstaltung testen wir ein beliebtes Game und besprechen den Umgang damit in der Familie.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Nicht selten kommt es zu Konflikten über das Spielverhalten in Familien- oder Schulalltag.

Bei der Veranstaltungsreihe Eltern-LAN möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagogen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen.

Im Zentrum dieser Veranstaltung steht mit Fortnite ein bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebtes Spiel.

Ablauf der Veranstaltung


    Einführung zu digitalen Spielen aus pädagogischer Sicht
    Medienpädagogisches Live-Let's-Play eines beliebten Spiels
    Vortrag zum Thema "Exzessives Spielen"
    Pädagogische Nachbesprechung
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579181/digitale-eltern-lan-am-18-11-2026-fortnite/</link>
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          <pubDate>Wed, 18 Nov 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Digitale Eltern-LAN am 14.10.2026 – Minecraft]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Gerade Kinder und Jugendliche begeistern sich für Games. Doch wann wird das Spiel zu viel? Bei dieser Online-Veranstaltung testen wir ein beliebtes Game und besprechen den Umgang damit in der Familie.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Nicht selten kommt es zu Konflikten über das Spielverhalten in Familien- oder Schulalltag.

Bei der Veranstaltungsreihe Eltern-LAN möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagogen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen.

Im Zentrum dieser Veranstaltung steht mit Fortnite ein bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebtes Spiel.

Ablauf der Veranstaltung


    Einführung zu digitalen Spielen aus pädagogischer Sicht
    Medienpädagogisches Live-Let's-Play eines beliebten Spiels
    Vortrag zum Thema "Exzessives Spielen"
    Pädagogische Nachbesprechung
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          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579179/digitale-eltern-lan-am-14-10-2026-minecraft/</link>
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          <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Digitale Eltern-LAN am 17.09.2026 – Fortnite]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Gerade Kinder und Jugendliche begeistern sich für Games. Doch wann wird das Spiel zu viel? Bei dieser Online-Veranstaltung testen wir ein beliebtes Game und besprechen den Umgang damit in der Familie.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Nicht selten kommt es zu Konflikten über das Spielverhalten in Familien- oder Schulalltag.

Bei der Veranstaltungsreihe Eltern-LAN möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagogen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen.

Im Zentrum dieser Veranstaltung steht mit Fortnite ein bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebtes Spiel.

Ablauf der Veranstaltung


    Einführung zu digitalen Spielen aus pädagogischer Sicht
    Medienpädagogisches Live-Let's-Play eines beliebten Spiels
    Vortrag zum Thema "Exzessives Spielen"
    Pädagogische Nachbesprechung
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579178/digitale-eltern-lan-am-17-09-2026-fortnite/</link>
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          <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[„Im Jugendarrest“]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Das Leben „hinter Gittern“ von jugendlichen Straftäter/-innen erzählt.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Entstanden aus einem Comic-Projekt der Jugendarrestanstalt Berlin-Brandenburg, versammelt die Graphic Novel „Im Jugendarrest“ eindrückliche Texte, Zeichnungen und persönliche Berichte von Jugendlichen, die ihren Alltag, ihre Lebensgeschichten und ihre Sicht auf die eigene Zukunft reflektieren. 
Sie erzählen von familiären Bindungen, Gruppendruck, Gewalt, Loyalität, Schuld, Angst und dem Wunsch nach einem Neuanfang. Dabei entstehen vielschichtige Einblicke in Biografien, die häufig auf Straftaten oder Aktenvermerke reduziert werden. 

Die Künstlerin und Autorin Patricia Thoma schafft den Rahmen für diese Stimmen, ohne sie zu überformen. Ausgehend von den individuellen Erfahrungen rücken zugleich größere gesellschaftliche Zusammenhänge in den Mittelpunkt und werfen Fragen nach Verantwortung, Ausgrenzung und Teilhabe auf. Ergänzt werden die Perspektiven der Jugendlichen durch Einblicke in den Arrestalltag und die Arbeit des Personals. So entsteht ein differenziertes Bild einer Institution im Spannungsfeld von Strafe, Verantwortung und pädagogischer Begleitung.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Patricia Thoma mit dem Publikum über das Buchprojekt ins Gespräch kommen und darüber, was es bedeutet, als Jugendlicher im Arrest zu sein, welche Erfahrungen und Konflikte das Leben junger Menschen prägen, die straffällig geworden sind. Die dokumentarische Graphic Novel nähert sich diesen Fragen aus einer Perspektive, die selten sichtbar wird: Die Jugendlichen sprechen selbst.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Käpt’n Book statt: Käpt'n Book, das Rheinische Lesefest für Kinder und junge Erwachsene, ist das größte Lesefestival für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Neben interaktiven Lesungen für Kinder und Jugendliche gibt es ein abwechslungsreiches und kostenfreies Rahmenprogramm aus Musik, Film, Theater und Workshops sowie Familientagen in Bonn und der Region südliches Rheinland.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579113/im-jugendarrest/</link>
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          <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[„Wie ein Vogel. Eine Kindheitsgeschichte aus Ostberlin“]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Lesung und Gespräch für Kinder zum Buch „Wie ein Vogel. Eine Kindheitsgeschichte aus Ostberlin“ mit Gerda Raidt]]></description>
        
          <text><![CDATA[Gerda lebt mit ihrer Familie in Ostberlin, und die Mauer ist für sie Normalität. Sie hätte auch mal Lust, wie ihre Oma den Westen zu besuchen, aber leider dürfen das nur alte Leute. Und Vögel – die können einfach über die Grenze fliegen.

Aus ihrem autobiografischen Buch erzählt Gerda Raidt anschaulich von ihrer Kindheit in den 1970er- und 1980er-Jahren in Ostberlin und davon, wie politische Rahmenbedingungen auch das Leben von Kindern prägten. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Käpt’n Book statt: Käpt'n Book, das Rheinische Lesefest für Kinder und junge Erwachsene, ist das größte Lesefestival für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Neben interaktiven Lesungen für Kinder und Jugendliche gibt es ein abwechslungsreiches und kostenfreies Rahmenprogramm aus Musik, Film, Theater und Workshops sowie Familientagen in Bonn und der Region südliches Rheinland.

]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579101/wie-ein-vogel-eine-kindheitsgeschichte-aus-ostberlin/</link>
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          <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[„Müll: Alles über die lästigste Sache der Welt“]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Lesung und Gespräch für Kinder zum Buch „Müll: Alles über die lästigste Sache der Welt“]]></description>
        
          <text><![CDATA[Ob wir die leere Chipstüte wegwerfen, den alten Computer entsorgen oder die Jeans aussortieren, die nicht mehr im Trend ist: Jeden Tag produzieren wir Müll. Das Problem ist, dass dieser Müll nicht einfach verschwindet, sondern oft aufwendig und kompliziert vernichtet werden muss. 

Anhand eindrücklicher Bilder erklärt die Autorin Gerda Raidt, wohin der Müll geht, wenn die Müllabfuhr davonfährt, von seiner Geschichte, den globalen Zusammenhängen seiner Entsorgung, warum überhaupt Unmengen von Müll produziert werden und wie wir das ändern können. 
 
Die Veranstaltung findet im Rahmen von Käpt’n Book statt: Käpt'n Book, das Rheinische Lesefest für Kinder und junge Erwachsene, ist das größte Lesefestival für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Neben interaktiven Lesungen für Kinder und Jugendliche gibt es ein abwechslungsreiches und kostenfreies Rahmenprogramm aus Musik, Film, Theater und Workshops sowie Familientagen in Bonn und der Region südliches Rheinland.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579108/muell-alles-ueber-die-laestigste-sache-der-welt/</link>
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          <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Bundeskongress politische Bildung 2027]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Vom 24.-26. Juni 2027 der nächste Bundeskongress Politische Bildung in Augsburg statt. ]]></description>
        
          <text><![CDATA[Wir freuen uns, den Bundeskongress politische Bildung 2027 mit dem Titel „Verantwortung übernehmen – Demokratie gestalten. Politische Bildung für eine handlungsfähige Gesellschaft“ ankündigen zu können. Der Kongress findet vom 24. bis 26. Juni 2027 im Kongress am Park in Augsburg statt.

Auch 2027 wird der Bundeskongress wieder in Kooperation mit dem Bundesausschuss politische Bildung (bap) und der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) organisiert. Gemeinsam möchten wir einen Raum schaffen, in dem aktuelle Herausforderungen, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten politischer Bildung diskutiert werden – mit Blick auf eine starke, offene und demokratisch handlungsfähige Gesellschaft.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in den nächsten Monaten. Im Rahmen der Programmgestaltung wird es erneut die Möglichkeit geben, Ideen und Impulse einzureichen und sich aktiv am Programm zu beteiligen.

Wenn Sie über Neuigkeiten zum Buko 2027 informiert werden möchten, tragen Sie sich über oben verlinktes Tool in unseren Verteiler ein und wir senden Ihnen Nachrichten, sobald das Programm, Beteiligungsmöglichkeiten und die Anmeldung für den Buko veröffentlicht werden.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/579114/bundeskongress-politische-bildung-2027/</link>
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          <pubDate>Thu, 24 Jun 2027 14:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[DOKVILLE 2026]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Welche Antworten müssen die demokratischen Institutionen auf radikales Infragestellen unserer Gesellschaft finden? Wie bewahren wir Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte? Diesen Fragen widmet sich DOKVILLE 2026]]></description>
        
          <text><![CDATA[Zivilgesellschaften geraten weltweit zunehmend unter Druck. Die Folge ist ein Vertrauensschwund in demokratische Institutionen, der sich in immer mehr Ländern beobachten lässt. Vorangetrieben wird diese Erosion durch einen aggressiven Populismus über digitale Plattformen, mit dem Ziel, demokratische Normen systematisch zu destabilisieren. Strategisch eingesetzte Diffamierung und die Steuerung von Informationen durch Algorithmen untergraben die Glaubwürdigkeit seriöser Medien und des demokratischen Diskurses.

Welche Antworten können, ja, müssen die der Demokratie verpflichteten Institutionen auf dieses radikale Infragestellen unserer Gesellschaftsform finden? Wie bewahrt unsere Gesellschaft auch künftig Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit? 

Diesen Fragen widmet sich DOKVILLE 2026, der Dokumentarfilm-Kongress des Hauses des Dokumentarfilms. Es diskutieren diskutieren renommierte Filmschaffende, Journalistinnen und Journalisten sowie Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft. Die Bundeszentrale für politische Bildung agiert wie schon im vergangenen Jahr als Kooperationspartner bei mehreren Podien im Programm.

Weitere Informationen, Tickets und das gesamte Programm finden Sie auf www.dokville.de. 

]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578902/dokville-2026/</link>
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          <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[KI am Mittag: KI-Bias verstehen und bekämpfen.]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Wenn in den Ausgaben der KI-Systeme bestimmte Gruppen oder Einzelpersonen durch verzerrte Antworten benachteiligen werden, spricht man von KI-Bias. Welche Kompetenzen brauchen wir, um sie zu erkennen?]]></description>
        
          <text><![CDATA[Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Mit ihrer zunehmenden Leistungsfähigkeit wachsen auch die Erwartungen an die Zuverlässigkeit ihrer Antworten. Dabei wird oft verdrängt, dass KI-Systeme weder objektiv noch vorurteilsfrei sind, sondern Inhalte einzig auf Grundlage ihres Trainingsmaterials erzeugen können. Diese Grundlage ist grade bei großen Modellen mit Zugriff auf das Internet von Vorurteilen verschiedenster Art geprägt.
 
Gemeinsam mit der Technologieberaterin Zamina Ahmad sprechen wir darüber, wie Bias in KI-Modellen entstehen, wie wir damit umgehen können und welche Rolle ethische Fragestellungen bei der Entwicklung von LLMs spielen (sollten).]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/reihen/ki-am-mittag/578961/ki-am-mittag-ki-bias-verstehen-und-bekaempfen/</link>
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          <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Landschaft und Ideologie ]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Vom historischen Nationalsozialismus bis zur heutigen radikalen Rechten finden sich Konzepte und Praxen der Raumnahme. Diesen geht eine Fachtagung in München und am Obersalzberg auf den Grund.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Wenn der nationalsozialistische Führerkult einen Ort hatte, dann war es wohl Hitlers Berghof am Obersalzberg. Wie nirgendwo sonst wurde die Landschaft ideologisch aufgeladen und instrumentalisiert: Die Bilder des Idylls inmitten der Berchtesgadener Alpen transportierten die Propagandabotschaft einer vermeintlich harten und mächtigen, urtümlichen und „gesunden“ Natur, in der der „Führer“ gleichzeitig Kraft schöpft und unermüdlich arbeitet – zum vermeintlichen Wohle des deutschen Volkes. Der bevorzugte Aufenthaltsort Hitlers war seit 1935/36 Führersperrgebiet und Nebenregierungssitz des NS-Regimes.

Die Vereinnahmung durch Umdeutung und Instrumentalisierung von Orten ist bis heute ein Merkmal radikal rechter Geschichtsdeutung und Kommunikationsstrategien und ein Kontinuum im sich wandelnden Spektrum der radikalen Rechten. Neonazis in der Bundesrepublik orientier(t)en sich vornehmlich an den alten Wirkungsstätten des NS-Regimes, zu denen auch der Berghof zählt; sie pilgerten zu Grabstätten verstorbener NS-Größen, etwa von Rudolf Hess im fränkischen Wunsiedel; Dystopien von „national befreiten Zonen“ machten die Runde. Zunehmend versucht die radikale Rechte, Orte der National- und Demokratiegeschichte zu okkupieren oder in ihrem Sinne umzudeuten. Gleiches gilt für Konzepte wie den „deutschen Osten“, ganze Landschaften, aber auch Stadträume werden zum Gegenstand zeitgenössischer, radikal rechter Raum(nahme)konzepte.

Die Fachtagung blickt in Geschichte und Gegenwart: Sie blickt auf die historischen Ursprünge, Konstanten und Transformationen dieser Konzepte. Sie bietet wissenschaftliche Analysen und fragt nach den Möglichkeiten eines demokratischen politischen Systems und einer pluralen Zivilgesellschaft angesichts rechtsradikaler Vereinnahmungen.  Die Bundeszentrale für politische Bildung und die Dokumentation Obersalzberg beim Institut für Zeitgeschichte München–Berlin laden zum interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und politischer Bildung ein. Die öffentliche Podiumsdiskussion am 26.10.2026 in München ist eine Kooperationsveranstaltung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, der Bundeszentrale für politische Bildung und des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin/Dokumentation Obersalzberg.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578766/landschaft-und-ideologie/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578766/landschaft-und-ideologie/</guid>
          <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Critical Peace Studies – aktuelle und transnationale Perspektiven]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Die Veranstaltung bietet einen Einblick in das Feld der Critical Peace Studies und ermöglicht hierin kritische Diskussions- und Reflexionsräume.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Welche Debattenstränge prägen gegenwärtig die Friedens- und Konfliktforschung? Wie ermöglicht ein transdisziplinärer Ansatz, prozessuale und relationale Dimensionen von Krieg, Konflikt, und Gewalt differenziert und ganzheitlich zu analysieren? Welche Bedeutung kommt dabei dekolonialen, rassismuskritischen Perspektiven zu? Die Aktualität dieser Fragen hat in den letzten Jahren erneut deutlich an Relevanz gewonnen. 

Im Rahmen der Veranstaltung werden in einem einführenden Input mit anschließendem Panelgespräch zentrale gegenwärtige Diskurse rund um die Friedens- und Konfliktforschung vorgestellt und kritisch analysiert. Im Fokus stehen insbesondere das Verhältnis lokaler und globaler Dynamiken sowie die Verflechtung historischer, gesellschaftspolitischer, kultureller und ökonomischer Dimensionen von Krieg und gewaltsamem Konflikt. Der Blick auf globale Macht- und Hierarchisierungslinien und damit verbundene diskursive Rahmungen rückt hierbei ins Zentrum. 

Die Veranstaltung bietet Einblicke in die theoretischen und politischen Debatten der Critical Peace Studies und lädt nicht zuletzt dazu ein, die Relevanz dieser für die politische sowie historisch-politische Bildung gemeinsam zu reflektieren und weiterzudenken.

Die Veranstaltung findet auf English statt. Eine Simultanübersetzung ins deutsche wird angeboten.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.


    
        Mahdis Azarmandi
        Dr. Mahdis Azarmandi ist Wissenschaftlerin im Bereich Friedens- und Konfliktforschung, deren Arbeit untersucht, wie Krieg und Frieden innerhalb eines globalen Systems strukturiert werden, das von Imperialismus, Kapitalismus und Kolonialismus geprägt ist. Ihre Forschung hinterfragt, wie vorherrschende „Friedens“-Konzepte oft die ungleiche Verteilung von Gewalt verschleiern und wie globale Hierarchien bestimmen, welche Konflikte anerkannt, legitimiert oder ignoriert werden. Ihre Arbeit zum Thema „rassistisches Schweigen in der Friedensforschung“ zeigt auf, wie Race diese Unterscheidungen untermauert, und hinterfragt Narrative, die den Westen als Ort des Friedens positionieren, während Gewalt anderswo verortet wird.

Dr. Azarmandi arbeitet derzeit an der University of Canterbury an der Fakultät für Erziehungswissenschaften, Abteilung für Sozial- und Kulturwissenschaften in der Bildung. Ihre Lehre und Forschung verbinden Friedensforschung mit Fragen der Gerechtigkeit und konzentrieren sich darauf, wie Machtsysteme Wissen, Institutionen und den Alltag prägen. Ihre interdisziplinäre Arbeit umfasst Bildung, Antirassismus und Erinnerungsarbeit und untersucht, wie Geschichten von Gewalt und Kampf in verschiedenen Kontexten weitergegeben, hinterfragt und neu interpretiert werden. 
    
    
        Mariam Salehi
        Dr. Mariam Salehi ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet an der Schnittstelle von Internationalen Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung. Sie leitet die Nachwuchsforschungsgruppe „Transnationale Konflikte“ am INTERACT Zentrum für Interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung an der Freien Universität Berlin, die sich mit Kämpfen um Gerechtigkeit und Wandel sowie Wissenspolitik der Gewalt befasst. Derzeit arbeitet sie insbesondere zu Reparationen und der Rolle von technischer Arbeit in emanzipatorischen Kämpfen. 
    
    
        Veronika Zablotsky
        Dr. Veronika Zablotsky ist politische Theoretikerin und forscht zu globaler Migrations- und Imperialgeschichte, transnationaler Solidarität und sozialen Bewegungen sowie Postsozialismus, Neoliberalismus und Diaspora in der SWANA Region. Sie promovierte in Feminist Studies, Politikwissenschaft, Critical Race & Ethnic Studies und Ideengeschichte an der University of California, Santa Cruz. Zu ihren Veröffentlichungen zählen die Sammelbände Beyond Sanctuary: The Humanism of a World in Motion (Duke University Press, 2025), Solidaritäten transformieren. Infrastrukturen und Praktiken in der Migrationsgesellschaft (Adocs, 2025) und das Handbuchkapitel „Affecting Appeals: Armenian Refugee Narratives in the Archives of Early Humanitarian Discourse“ in The Routledge Handbook of Refugee Narratives (Routledge, 2023). Sie lehrte zuletzt am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. 
    
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578550/critical-peace-studies-aktuelle-und-transnationale-perspektiven/</link>
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          <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Critical Peace Studies – Contemporary, Transnational Perspectives]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[The event offers an insight into the field of Critical Peace Studies and provides space for critical discussion and reflection herein.]]></description>
        
          <text><![CDATA[What strands of debate currently shape peace and conflict research? To what extent does a transdisciplinary approach enable a nuanced and holistic analysis of the processual and relational dimensions of war, conflict and violence? What significance do decolonial and anti-racist perspectives hold in this context? The topicality of these questions has once again gained considerable relevance in recent years. 

Within the framework of the event an introductory presentation followed by a panel discussion will present and critically examine key contemporary discourses in peace and conflict studies. The focus will be particularly on the relationship between local and global dynamics, as well as the interconnection of historical, socio-political, cultural and economic dimensions of war and violent conflict. Concentrating on power structures, associated global lines of hierarchy, as well as on discursive frameworks connected to these. 

The event offers insights into the theoretical and political debates within Critical Peace Studies and, not least, invites participants to jointly reflect on the relevance of these debates for civic and historical-political education and to develop ideas further within this framework.

The event will be held in English. Simultaneous interpretation into German will be provided.

The venue is accessible. An accessible toilet is available.


    
        Mahdis Azarmandi
        Dr. Mahdis Azarmandi is a scholar of Peace and Conflict Studies whose work examines how war and peace are shaped within a global system structured by imperialism, capitalism, and colonialism. Her research interrogates how dominant frameworks of „peace” often obscure the uneven distribution of violence, and how global hierarchies determine which conflicts are recognised, legitimised, or ignored. Her work on „racial silence in peace studies” traces how race underpins these distinctions, challenging narratives that position the West as a site of peace while locating violence elsewhere.

Dr. Azarmandi currently works at the University of Canterbury, in the Faculty of Education, School of Social and Cultural Studies in Education. Her teaching and research connect peace studies with questions of justice, focusing on how systems of power shape knowledge, institutions, and everyday life. Her interdisciplinary work spans education, antiracism and memory work, examining how histories of violence and struggle are carried, contested, and reinterpreted across different contexts. 
    
    
        Mariam Salehi
      Dr. Mariam Salehi is a political scientist, working at the intersection of International Relations and Peace and Conflict Research. She leads the junior research group „Transnational Conflicts” at the INTERACT Center for Interdisciplinary Peace and Conflict Research at Freie Universität Berlin, which focuses on struggles for change and justice, as well as the knowledge politics of violence. Currently, she mainly works on reparations and the role of technical work in emancipatory struggles.   
    
    
        Veronika Zablotsky
        Veronika Zablotsky is a political theorist with an interest in global histories of migration and empire; transnational solidarity and social movements; as well as postsocialism, neoliberalism and diaspora in the SWANA region. She holds a PhD in Feminist Studies, Politics, Critical Race and Ethnic Studies, and History of Consciousness from the University of California, Santa Cruz. Among her publications are the co-edited anthologies Beyond Sanctuary: The Humanism of a World in Motion (Duke University Press, 2025) and Solidaritäten transformieren. Infrastrukturen und Praktiken in der Migrationsgesellschaft (Adocs, 2025) as well as the handbook chapter „Affecting Appeals: Armenian Refugee Narratives in the Archives of Early Humanitarian Discourse“ in The Routledge Handbook of Refugee Narratives (Routledge, 2023). She last taught in the Department of Philosophy at Freie Universität Berlin. 
    
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578551/critical-peace-studies-contemporary-transnational-perspectives/</link>
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          <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[„Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden“ Ukrainische Erzähler*innen der Jahrhundertwende]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Die Autorinnen Tanja Maljartschuk und Katja Petrowskaja sowie die Übersetzerin Irina Bondas stellen ukrainische Erzählerinnen und Erzähler von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre vor, die in ihren Texten individuelle Erfahrungen und aufbrechende Rollen vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und politischen Wandels jener Jahre thematisieren.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Die ukrainische Literatur: randständig, übersehen, ungelesen. Ihre aktuellen Autor*innen: Rebell*innen, Exot*innen, Anwält*innen einer kriegsversehrten Wirklichkeit. Woher kommen sie? Welche Texte haben sie als Jugendliche gelesen? Wie war die Ukraine früher, und wie wurde über sie geschrieben? Die Veranstaltungsreihe „Ukrainische Bibliothek. Klassikerinnen im Kontext der europäischen Gegenwart“ lädt ein, die multiethnischen Lebenswelten in Galizien, auf der Krym und in der Bukowina zu erkunden, historische Ereignisse und Mythen dieser Gegenden kennenzulernen und das mehrsprachige Schreiben zu entdecken. Die Bücher der Bibliothek eröffnen dem Publikum unter anderem Zugang zu Taras Schewtschenkos Alltag in einer russischen Provinzgarnison am Kaspischen Meer, zu Lesja Ukrajinkas Betrachtungen über die Lebensentwürfe von Frauen in Stadt und Land an der Jahrhundertwende und zu Mychail Semenkos futuristischer Rebellion in den frühen Sowjetjahren.

Die ukrainische Klassikerbibliothek umfasst Werke von Taras Schewtschenko, Lesja Ukrajinka, Mychail Semenko, Iwan Franko, Olha Kobyljanska und Mychajlo Kozjubynskyj sowie einen Band mit ukrainischen Erzählungen aus 100 Jahren und einen Band mit Werken des krimtatarischen Autors Ismail Gasprinskij. Jeder Band wird von einem*r prominenten ukrainischen Gegenwartsautor*in zusammengestellt und herausgegeben. Mit dabei sind unter anderem Juri Andruchowytsch, Serhij Zhadan, Katja Petrowskaja und Andrej Kurkow.

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung stellt das Netzwerk der Literaturhäuser stellt zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2027 in seinen Häusern und darüber hinaus die ukrainischen Klassiker*innen mit jährlich bis zu zehn Veranstaltungen vor. Weitere Veranstaltungen finden in diesem Sommer in Flensburg, Zürich, Hamburg, Berlin und Basel statt.

Zu der externen Veranstaltungsseite gelangen Sie hier.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578376/der-schaffner-wollte-die-kerzen-nicht-anzuenden-ukrainische-erzaehler-innen-der-jahrhundertwende/</link>
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          <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Zertifikatskurs Medienpädagogische Praxis #mepps26]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Medienpädagogik aktiv gestalten: Der Zertifikatskurs „Medienpädagogische Praxis“ qualifiziert pädagogische Fachkräfte für einen kreativen, reflektierten und professionellen Umgang mit digitalen Medien in der Praxis. ]]></description>
        
          <text><![CDATA[Der berufsbegleitende Zertifikatskurs „Medienpädagogische Praxis“ vermittelt praxisnahes Wissen zu Medienpädagogik, digitaler Kommunikation und gesellschaftlichen Entwicklungen der Digitalisierung. Inhalte sind unter anderem aktive Medienarbeit mit Audio, Video, Gaming und KI, medienethische Fragestellungen sowie politische Medienbildung. 

Der Kurs verbindet über neun Monate Präsenzphasen mit flexiblen Online-Lernphasen und richtet sich an Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus der Bildungs-, Kultur- und Sozialarbeit, der Schule oder kirchlichen Arbeitsfeldern.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk mit regelmäßigen Fortbildungen und Austauschmöglichkeiten. Weiterführende Informationen zu den Kurselementen und Inhalten finden sich auf der Projektwebsite: https://www.medienpaedagogische-praxis.de/]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578428/zertifikatskurs-medienpaedagogische-praxis-mepps26/</link>
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          <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Call for Applications: The Return of Oligarchy. On the History and Critique of a Powerful Phenomenon]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[How does oligarchy relate to democracy and state-building, late capitalism, accelerationism, and extractivism? What social structures and institutions does oligarchic power bring forth? ]]></description>
        
          <text><![CDATA[The oligarchs are back. Especially since the last U.S. election—and the active involvement of "tech bros"— they have become a global phenomenon. Prior to that, oligarchy was considered an exotic byproduct of the shift from socialism to Western capitalism and was mainly viewed as a Central-East and Eastern European phenomenon. The typical oligarch was an extremely wealthy post-Soviet individual who profited from the accumulation of capital during the so-called transition period—often in dubious ways. They exerted far-reaching control across the economy, politics, and media in their home country, while also spending money on major charity or art projects, both within and outside their country. Today, oligarchy presents itself as Western and high-tech. It no longer wants to remain in the shadows of politics.

The current discourse surrounding this new-old term often focuses on individuals who seek to shape the planet’s future through their own economic power by investing heavily in accelerationist technologies. Yet this discourse rarely addresses the political and economic structures that enable such power dynamics. Oligarchy is often associated with outrageous luxury, kitsch, and poor taste. The super-rich conduct shady business behind closed doors, while trying to build a public reputation as they purchase football clubs, prestigious publishing houses, and organize mega-events. These days, however, they also represent a form of unbridled capitalism that paves the way for far-right views and even fascist tendencies.

Oligarchy is a term from antiquity that originally referred to a distorted form of aristocracy. Over time, the concept has evolved and taken on different meanings in various regions and forms of government. As early as 1946, Aldous Huxley foresaw the dawn of an age of oligarchs who would seize power with the help of science, technology, and nationalism. Paradoxically, oligarchy nevertheless remains a vague concept. While everyone has a general idea of what it means, the discourse lacks a more precise theoretical clarification and historical contextualization. This is particularly true today, when social and existential uncertainties cannot be adequately described without a proper conceptual framework of oligarchy.

The two interdisciplinary workshops aim to clarify the theoretical definition of the term "oligarchy." They will examine the concept from historical, political, anthropological, and cultural studies perspectives. We invite researchers, as well as contributors from civil society, the arts, and the media, to engage with the following questions:


    How can the phenomenon of oligarchy be explained historically and conceptually? How does it relate to concepts and ideologies such as democracy and state-building, imperialism and decoloniality, late capitalism, accelerationism, and extractivism?
    What social structures and institutions does oligarchic power bring forth? Are there oligarchically shaped societies or oligarchic social norms?
    Are there specific cultural formations and aesthetic forms shaped by oligarchic structures? Do oligarchies manifest in particular spaces and time periods?


The workshops will take place on September 10–11, 2026, and March 11–12, 2027, at the Leibniz Center for Literary and Cultural Research. 

We are interested in contributions addressing all regions and contexts that help explain the current situation. We welcome a wide range of formats, including academic presentations, artistic contributions, and multimedia research projects.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578076/call-for-applications-the-return-of-oligarchy-on-the-history-and-critique-of-a-powerful-phenomenon/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578076/call-for-applications-the-return-of-oligarchy-on-the-history-and-critique-of-a-powerful-phenomenon/</guid>
          <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Auf dem Weg in den Autoritarismus? – Die US-Demokratie im Stresstest]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Am 04.06.2026 startet mit „What’s Up America“ ein bewährtes Format wieder neu und richtet den Blick auf aktuelle politische, gesellschaftliche und internationale Entwicklungen in den USA.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Für die Teilnahme vor Ort bitten wir um Anmeldung über den oben stehenden Link. Einlass wird aber auch ohne vorherige Anmeldung gewährt. Für eine digitale Teilnahme finden Sie den Livestream unten auf dieser Seite oder auf unserem Youtube-Kanal.

Die Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus hat die politische Lage in den Vereinigten Staaten erneut zugespitzt. Fragen nach der Zukunft der amerikanischen Demokratie, nach Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Medienfreiheit und internationaler Verantwortung stellen sich mit neuer Dringlichkeit. Zugleich verändern sich die globalen Rahmenbedingungen: Handelskonflikte, sicherheitspolitische Spannungen, gesellschaftliche Polarisierung und der wachsende Einfluss technologischer und religiös-konservativer Machtzentren prägen die politische Dynamik in den USA – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Europa und Deutschland.

Am 04. Juni 2026 nimmt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit „What’s Up America“ ein bewährtes Format wieder auf und richtet den Blick auf aktuelle politische, gesellschaftliche und internationale Entwicklungen in den USA.

Den Auftakt der Reihe bildet die Veranstaltung: „Auf dem Weg in den Autoritarismus? – Amerikas Demokratie im Stresstest“

Im Zentrum steht die Frage, wie es um Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Normen unter der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps steht. Diskutiert werden unter anderem die Rolle der Justiz, die Unabhängigkeit der Medien, der Schutz demokratischer Institutionen sowie Fragen von Wahlen, Partizipation und politischer Polarisierung.

Die Veranstaltung wird Live gestreamt.



Referierende und Moderation:

Prof. Dr. Jan-Werner Müller forscht und lehrt als Professor für Politische Theorie an der Princeton University. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der europäischen Ideengeschichte sowie auf Fragestellungen rund um Demokratie und Populismus. Mit seinem Buch Was ist Populismus? und weiteren Analysen zum Zustand demokratischer Systeme erreichte er ein großes internationales Publikum.

Dr. Julia Duchrow ist seit November 2023 Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland. Sie beschäftigt sich intensiv mit Menschenrechtspolitik, Rechtsstaatlichkeit und zivilgesellschaftlichen Handlungsräumen. Zuletzt lag ihr Fokus dabei verstärkt auch auf autoritären Entwicklungen in den USA und deren internationalen Folgen.

Fritz Espenlaub ist Journalist und Autor. Große Bekanntheit erlangte er mit seinem Podcast Die Peter Thiel Story. Darin beleuchtet er den Tech-Milliardär, sein ideologisches Netzwerk und dessen weitreichenden Einfluss auf die amerikanische Rechte und die Trump-Bewegung

Amrai Coen moderiert die Veranstaltung. Sie ist Journalistin bei Die Zeit und langjährige USA-Korrespondentin. In ihrer Berichterstattung hat sie sich tiefgehend mit gesellschaftlichen Konflikten, politischer Polarisierung und dem Alltag in den Vereinigten Staaten beschäftigt.


    
        Über die Reihe
Die Reihe „What‘s Up America?“ versteht sich als kontinuierliche Beobachtungs- und Debattenplattform. Sie greift zentrale Entwicklungen in den USA auf, ordnet sie ein und fragt nach ihrer Bedeutung für Demokratie, politische Bildung und transatlantische Beziehungen.

Im Mittelpunkt steht nicht die Dämonisierung oder Idealisierung der Vereinigten Staaten, sondern eine differenzierte Auseinandersetzung mit einem Land im tiefgreifenden Wandel. Journalist/-innen, Wissenschaftler/-innen und weitere Expert/-innen analysieren aktuelle Ereignisse, diskutieren strukturelle Entwicklungen und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die politischen und gesellschaftlichen Konfliktlinien der Gegenwart.
    

]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577798/auf-dem-weg-in-den-autoritarismus-die-us-demokratie-im-stresstest/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577798/auf-dem-weg-in-den-autoritarismus-die-us-demokratie-im-stresstest/</guid>
          <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[70. Bundesweites GedenkstättenSeminar]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Besuche an Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Lernorten zu den NS-Verbrechen erfreuen sich einer hohen gesellschaftlichen Nachfrage. Hunderttausende Besucher:innen nehmen jährlich ein breites Spektrum an pädagogischen Angeboten vor Ort wahr: Von geführten Rundgängen über ein- bis mehrtägige Seminare bis hin zu längerfristigen Projekten.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Besuche an Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Lernorten zu den NS-Verbrechen erfreuen sich einer hohen gesellschaftlichen Nachfrage. Hunderttausende Besucher:innen nehmen jährlich ein breites Spektrum an pädagogischen Angeboten vor Ort wahr: Von geführten Rundgängen über ein- bis mehrtägige Seminare bis hin zu längerfristigen Projekten.

Angesichts dessen fragt das 70. Bundesweite GedenkstättenSeminar nach der Qualifizierung von denjenigen, die diese Bildungsangebote entwickeln und durchführen: Welches Handwerkszeug braucht es eigentlich für die gedenkstättenpädagogische Praxis? Welche Modelle der Aus- und Fortbildung existieren bereits – vor Ort und im Verbund? Welche einrichtungsübergreifenden Akteure bieten Weiterbildungsmaßnahmen an? Wo bestehen Leerstellen und Bedarfe, und wo lassen sich in der dezentralen Gedenkstättenlandschaft diesbezüglich künftig Synergieeffekte erzielen?

Die Bundesweiten GedenkstättenSeminare sind das älteste Fortbildungs- und Vernetzungsformat in der dezentralen Gedenkstättenlandschaft zu den NS-Verbrechen. Seit 1983 verbinden sie theoretische Impulse mit Beispielen aus der Praxis und zielen auf Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und kritische (Selbst-)Reflexion. Sie richten sich an Mitarbeiter:innen von Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Lernorten zu den NS-Verbrechen sowie weitere Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildungsarbeit.

Veranstalter des 70. Bundesweiten GedenkstättenSeminars sind die KZ-Gedenkstätte Dachau, das Max Mannheimer Studienzentrum Dachau, das Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors und die Bundeszentrale für politische Bildung.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/575551/70-bundesweites-gedenkstaettenseminar/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/575551/70-bundesweites-gedenkstaettenseminar/</guid>
          <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[13. Kulturpolitischer Bundeskongress]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Der 13. Kulturpolitische Bundeskongress stellt die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten von Kultur, Bildung und Politik, um in Zeiten gesellschaftlicher Verlusterfahrungen wieder Zuversicht zu geben.]]></description>
        
          <text><![CDATA[„Wi(e)der die Wut. Kulturpolitische Netzwerke gegen Autoritarismus“ – dazu finden u.a. (internationale) Keynotes, künstlerische Interventionen, praxisorientierte Foren und drei interdisziplinär besetzte Panels zu folgenden Themen statt:


    „Neutralität als Haltung?“: In welchem Verhältnis stehen der demokratische Grundkonsens und der normative Kern im Grundgesetz zu Verweisen auf „staatliche Neutralität“? Was brauchen Mitarbeitende in Kultur und Bildung, um „Haltung“ bewahren zu können? Was bedeutet „Haltung“ hierbei?
    „Kulturfinanzierung als Einfallstor?“: Welche Prioritäten und Strukturen liegen der Kulturfinanzierung aktuell zugrunde? Welche Auswirkungen haben enger werdende finanzielle Spielräume gesamtgesellschaftlich – vor allem wegen der Tatsache, dass Kultur als „vorpolitischer Raum“ besonders von „Kulturkämpfen“ betroffen ist? Bedarf es alternativer Finanzierungsstrukturen von Kulturpolitik? Oder ist vielmehr die Stärkung des Kulturbereiches insgesamt als zentralem Austragungsort der Angriffe auf die liberale, plurale Demokratie erforderlich? 
    „Netzwerke als Rettung?“: Welche Rolle können Netzwerke spielen, um Zuversicht zu geben und autoritären Angriffen erfolgreich zu begegnen? Welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? Welche Erfahrungen gibt es bereits mit entsprechenden (inter-)nationalen Netzwerken?

Ziel ist es, Diskurs- und Lernräume zu schaffen für die Herausbildung handlungspraktischer Ableitungen.
Die Programmteile im Plenum (wie Keynote und Panels) werden vom Deutschen ins Englische bzw. vom Englischen ins Deutsche übersetzt.
Der 13. Kulturpolitische Bundeskongress wird von der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet. Er wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Der Deutsche Städtetag ist Kongresspartner.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/576072/13-kulturpolitischer-bundeskongress/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/576072/13-kulturpolitischer-bundeskongress/</guid>
          <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Megatrend Demografischer Wandel: Wie wird sich unser gesellschaftliches Zusammenleben verändern? ]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Der demografische Wandel ist längst Realität – spürbar besonders in ländlichen Räumen und Kleinstädten. Im Fokus der Veranstaltung stehen Auswirkungen auf Gesundheit und Daseinsvorsorge, Generationsbeziehungen und Möglichkeiten der Teilhabe. ]]></description>
        
          <text><![CDATA[Der demografische Wandel gehört zu den zentralen Herausforderungen der Industrieländer. Eine alternde Gesellschaft ändert nicht nur Generationsbeziehungen, sondern auch unser gesellschaftliches Zusammenleben, Infrastrukturen und Formen der Teilhabe. 

Regional zeigen sich die Folgen unterschiedlich stark. Vor allem ländliche Räume und Kleinstädte sind oft früher betroffen: Infrastruktur wird ausgedünnt, Wege werden länger, soziale Isolation kann zunehmen. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten, etwa für innovative Wohnformen, generationenübergreifende Projekte und eine stärkere lokale Vernetzung. 

Wir diskutieren mit:

Jana Lunz, Körber Stiftung - Programm Demografische Zukunftschancen, Bereich Alter und Demografie,

Dr. Tobias Mettenberger, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen und 

Prof. Dr. Heidi Höppner, Lehrstuhl für interprofessionelle Gesundheitsversorgung und Systemgestaltung, Alice Salomon Hochschule

Moderatorin: Jasna Makdissi, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Ahrensburg

Im Anschluss Get Together begleitet durch die „Marstall Big Band“ 

Die Veranstaltung Teil eines Kooperationsprojekts im Rahmen der Reihe „Landwärts“ der Bundeszentrale für politische Bildung, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ahrensburg und Bargteheide sowie dem Landespräventionsrat Schleswig-Holstein.
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577802/megatrend-demografischer-wandel-wie-wird-sich-unser-gesellschaftliches-zusammenleben-veraendern/</link>
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          <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Zukunft des Alterns: Wie wollen wir gemeinsam alt werden?]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Unsere Gesellschaft verändert sich durch den demografischen Wandel. Aber wie schaffen wir Bedingungen für ein gutes Altern, jenseits der üblichen Debatten über Pflege und Altersvorsorge?]]></description>
        
          <text><![CDATA[Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Während meist Themen wie Gesundheit und Rente im Vordergrund der Debatten um den demografischen Wandel stehen, rückt die ebenso wichtige Frage nach Zukunftsgestaltung in unserer alternden Gesellschaft in den Hintergrund.

Einerseits ist die Wahlbeteiligung unter Älteren traditionell vergleichsweise hoch und viele wichtige politische Ämter werden von Menschen jenseits des Rentenalters besetzt. Andererseits steigen in Deutschland die Fälle von Altersdiskriminierung, die Chancen auf ein „gutes Altern“ sind je nach sozioökonomischer Lage ungleich verteilt und die Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Mitbestimmung unterschiedlich ausgeprägt.
Es braucht daher nicht nur Maßnahmen zur Stabilisierung des Renten- und Gesundheitssystems, sondern auch gesellschaftspolitische Strategien, um das sich wandelnde Bild vom Alter neu zu zeichnen – im Spannungsfeld zwischen Herausforderung, Mitgestaltung und Bereicherung. Denn viele ältere Menschen sind heute viel länger fit und wollen trotz Rentenalter weiterhin produktiv und gestalterisch tätig sein. Gleichzeitig können auch jüngere Generationen von der Erfahrung und dem Engagement der Älteren profitieren. Und dennoch bleibt vielen der Zugang zu Teilhabemöglichkeiten verwehrt.  

Deswegen rückt der Fachtag folgende Fragen in den Fokus: Wie blicken wir heute aufs Altern? Wie wollen wir auch in der letzten Lebensphase gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort leben? Wie können wir Partizipation und Teilhabe ermöglichen und Zukunftsfragen mitgestalten? 
 
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen zu diesen und weiteren Fragen. 

Der Fachtag ist ein Kooperationsprojekt im Rahmen der Reihe „Landwärts“ der Bundeszentrale für politische Bildung, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ahrensburg und Bargteheide sowie dem Landespräventionsrat Schleswig-Holstein.
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577731/zukunft-des-alterns-wie-wollen-wir-gemeinsam-alt-werden/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577731/zukunft-des-alterns-wie-wollen-wir-gemeinsam-alt-werden/</guid>
          <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Der lange Schatten des NSU: Behörden, Betroffene und 15 Jahre Aufarbeitung (verschoben)]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU thematisiert der Online-Fachtag die Lehren aus dem NSU-Komplex, den Umgang mit rechter Gewalt, institutionelle Entwicklungen und den Schutz von Betroffenen.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Ziel der Online-Fachtage Rechtsextremismus ist es, ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und den Teilnehmenden dadurch einen möglichst hohen Erkenntnisgewinn zu ermöglichen. Gerade in der Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex ist dieser multiperspektivische Ansatz wichtig. Aufgrund einer kurzfristigen Absage können wir diesem Anspruch beim geplanten Termin am Freitag leider nicht gerecht werden. Daher wird der Fachtag vorerst verschoben.


Im Jahr 2026 jährt sich die Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zum 15. Mal. Zugleich markieren die 25. Todestage von Süleyman Taşköprü und Habil Kılıç sowie die 20. Todestage von Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat einschneidende Daten, die in besonderer Weise daran erinnern, dass die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex keine abgeschlossene historische Epoche betrifft.

Der NSU steht nicht nur für rassistischen Terror und die Ermordung von zehn Menschen. Die späte Aufdeckung der Serie offenbarte auch gravierende Leerstellen bei der Erkennung rechtsextremistischer Tatmotive und Defizite in der behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Vor allem aber verdeutlichte der Komplex, wie entscheidend ein sensibler, vorurteilsfreier Umgang mit Opfern und Angehörigen für das Vertrauen in den Rechtsstaat ist. Eine Beschäftigung mit dem NSU darf deshalb weder bei der bloßen Rekonstruktion des Geschehenen stehen bleiben noch sich in rein symbolischer Erinnerung erschöpfen.

Gerade vor dem Hintergrund anhaltender gesellschaftlicher Debatten über rechte Gewalt stellt sich die Frage neu, was aus dem NSU-Komplex für die professionelle Praxis tatsächlich gelernt wurde. Es geht um die Weiterentwicklung von Ermittlungsstandards, die Stärkung interkultureller Kompetenzen innerhalb der Polizei und die Frage, wie rassistische oder rechtsextreme Tatmotivationen frühzeitiger und verlässlicher erkannt werden können. Die Reflexion eigener behördlicher Strukturen und Vorannahmen ist dabei ein fortlaufender Prozess. Dabei gilt es, nicht nur über Betroffene und Angehörige zu sprechen, sondern ihre Perspektiven als wesentlichen Baustein für behördliche Lernprozesse ernst zu nehmen. Wie kann der Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt sensibler und rechtsstaatlich verlässlicher gestaltet werden? Welche Fortschritte wurden in der polizeilichen Aus- und Fortbildung erzielt und wo besteht weiterhin Handlungsbedarf in der Praxis? Welche Handlungsempfehlungen aus den Untersuchungsausschüssen zu dem Behördenversagen im NSU-Komplex wurden umgesetzt?]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578168/der-lange-schatten-des-nsu-behoerden-betroffene-und-15-jahre-aufarbeitung-verschoben/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578168/der-lange-schatten-des-nsu-behoerden-betroffene-und-15-jahre-aufarbeitung-verschoben/</guid>
          <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Shaping AI: Ethics, Power, Responsibility]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Wer prägt Künstliche Intelligenz und in wessen Interesse? Am 15. und 16. Juni 2026 diskutieren Akteur-/innen aus Brasilien, Südafrika, Indien, Südkorea und Deutschland in Berlin über strukturelle Diskriminierung durch KI und Perspektiven auf eine gerechtere digitale Zukunft.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Wer bekommt Zugang zu Ressourcen? Wessen Sprache wird verstanden? Wer gerät unter Verdacht? Diese Fragen sind keine rein technischen, sie sind zutiefst politische. Und sie werden in verschiedenen Teilen der Welt sehr unterschiedlich gestellt.

Im Juni 2026 laden die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und das Goethe-Institut zur internationalen Abschlusskonferenz des gemeinsamen internationalen Projekts Shaping AI: Ethics, Power, Responsibility nach Berlin ein. Die Konferenz bringt Perspektiven aus Brasilien, Südafrika, Indien, Südkorea und Deutschland zusammen, aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und aktivistischer Praxis.

Gemeinsam diskutieren wir: Wie reproduzieren KI-Systeme Diskriminierung entlang von Geschlecht, Klasse, Kaste und Rassismus? Wessen Wissen fließt in die Entwicklung digitaler Technologien ein und wessen nicht? Wie kann demokratische Kontrolle über KI aussehen? Und wie würde eine KI-Infrastruktur aussehen, die souverän gestaltet ist?

Die Konferenz findet auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch mit Simultanübersetzung statt. Eine hybride Teilnahme ist möglich. Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.
Ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und des Goethe-Instituts.
Livestream: 

    15.06.2026 

    16.06.2026



Mit folgenden internationalen Exptert/-innen:
Brasilien:

    Fernanda dos Santos Rodrigues Silva: Rechtswissenschaftlerin und Forscherin zu Recht und neuen Technowissenschaften, Universidade Federal de Minas Gerais.
    Juliane Cintra (Ação Educativa): Koordinatorin für Racial Justice und digitale Rechte mit Hintergrund in Menschenrechten.

Südafrika

    Mpho Primus (University of Johannesburg / Primus Technology Hub): Computerlinguistin und KI-Expertin mit Schwerpunkt auf afrikanischen Sprachen und inklusiver KI-Entwicklung.
    Victoria Buthelezi (University of Johannesburg / JIAS): Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, forscht zu Global Blackness und postkolonialen Wissensräumen.

Indien

    Archana Prasad (Gooey.ai): Mitgründerin, verbindet KI-Praxis mit künstlerischer Forschung und inklusivem Design.
    Priya Thuvassery (Chambal Media): Co-CEO eines auf investigativen Lokaljournalismus und digitale Teilhabe spezialisierten Medienunternehmens.

Südkorea

    Youjin Jeon (Woman Open Tech Lab): Künstlerin und Gründerin, fördert feministische und nicht-hierarchische Perspektiven auf Technologie.
    Juyong Park (KAIST): Komplexitätsforscher mit Schwerpunkt auf Kreativität, Kultur und der Frage nach genuiner Intelligenz in Maschinen.


Weitere Expert/-innen:

    
Anna Antonakis (netzforma* e.V. / Berner Fachhochschule BFH): Interdisziplinäre Wissenschaftlerin, forscht zu digitalen Technologien und Repräsentationen, Plattform-Governance und Regulierung aus intersektionaler Perspektive. Schwerpunkte: digital-politische Transformationen, konfliktsensitives Design von Inhaltsmoderationssystemen und Medienbildung.



 Ulrich Berger (D64): Geschäftsführer von D64, Zentrum für Digitalen Fortschritt e.V., und Initiator des Code of Conduct Demokratische KI. Arbeitet an der Schnittstelle von digitalpolitischer Zivilgesellschaft, demokratischer Innovation und KI-Governance. 

    
    Olenka Bordo Benavides (RAA Berlin): Migrantische Schwarze Pädagogin und Sozialwissenschaftlerin, arbeitet zu rassismus- und diskriminierungskritischer Bildung sowie Empowerment rassismuserfahrener Akteur/-innen. Schwerpunkte: Dekolonialität, Kindeswohl und Transnationalität.




    Christoph Hassler (Designing for Equity and Inclusion): Designforscher, arbeitet zu sozialer Innovation, partizipativer Gestaltung und kritischen Infrastrukturen.



    Clara Iglesias Keller (Weizenbaum-Institut / WZB): Rechtswissenschaftlerin und Leiterin der Forschungsgruppe "Technik, Macht und Herrschaft". Forscht zu digitaler Plattform-Governance, Medienregulierung und den Auswirkungen technologischen Wandels auf demokratische Institutionen.



    Katrin Köppert (Humboldt-Universität zu Berlin): Medienwissenschaftlerin, forscht zu Digital Blackface, postkolonialen Kontinuitäten in digitalen Medien und rassifizierten Repräsentationen in KI.



    Elisa Lindinger (superrr lab): Co-Gründerin, arbeitet zu feministischer Technologiegestaltung, intersektionaler Innovation und partizipativen Design-Prozessen.



    Konstantin Macher (Digitale Gesellschaft e.V.): Politikwissenschaftler und Digitalrechtsaktivist, forscht zur Verflechtung von Sicherheitspolitik und Technologie. Schwerpunkte: biometrische Überwachung, Chatkontrolle und digitale Grundrechte.


    Laurence Meyer (Weaving Liberation): Co-Direktorin von Weaving Liberation, ko-gründete den Dekolonialisierungsprozess im digitalen Rechtefeld in Europa. Zuvor als Racial and Social Justice Lead beim Digital Freedom Fund tätig.

    Ayman Qasarwa (DaMOST): Geschäftsführer des Dachverbands der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland. Setzt sich für die Stärkung und Sichtbarmachung migrantischer Perspektiven sowie für gleichberechtigte Teilhabe und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ein. 
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577485/shaping-ai-ethics-power-responsibility/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577485/shaping-ai-ethics-power-responsibility/</guid>
          <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[„Unter Waffen schweigen die Gesetze? Völkerrechtsverbrechen und ihre Ahndung“]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Die Buchpräsentation analysiert die Rolle von Völkerrecht und Völkerstrafrecht in Zeiten globaler Krisen und diskutiert historische wie aktuelle Formen internationaler Strafverfolgung.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Völkerrecht und Völkerstrafrecht haben derzeit einen schweren Stand. Ungenierte Machtpolitik und militärische Gewalt, die heute diesem, morgen jenem Ziel zu gehorchen scheint, bestimmen das völkerrechtliche Bild und machen es unkenntlich. Im Rechtlich-Trüben verschwinden die Grenzen des Zulässigen. Jahrzehnte der Rechtsentwicklung gehören der Vergangenheit an, so der Eindruck, der große Befürchtungen auslöst. Doch das Völkerrecht ist nicht sinn- und wehrlos. Und das Völkerstrafrecht ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die in der Welt ist. Ohne den Maßstab, den uns beide liefern, wüssten wir nicht, wann das bei uns geprägte Verständnis von Recht und Moral bedroht ist, wann wir es mit einem Völkerrechtsverstoß oder gar ein Völkerrechtsverbrechen zu tun haben. 

Wie hat sich ein Unrechtsbewusstsein in Bezug auf die erfassten Verbrechen herausgebildet, und auf welche Weise können die für solche Taten Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Buchpräsentation näher beleuchtet.

Vortrag: Dr. Gerd Hankel (Autor des SR-Bandes, Völkerrechtler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur) 

Moderation: Natalie von Wistinghausen (Fachanwältin für Strafrecht, Tätigkeitsschwerpunkt u.a. Internationales Strafrecht /Völkerstrafrecht) 

Die Publikation kann vor Ort käuflich erworben werden.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578276/unter-waffen-schweigen-die-gesetze-voelkerrechtsverbrechen-und-ihre-ahndung/</link>
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          <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[DIE WELT IST IN UNS]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Ein zweitägiges Programm mit Diskussionen, Workshops und Kulturveranstaltungen stellt jüdische Lebenswelten in Griechenland, Nordmazedonien und Bulgarien aus historischer und gegenwärtiger Perspektive vor.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Die Tagung „DIE WELT IST IN UNS – Jüdisches Leben zwischen Thessaloniki, Sofia und Skopje” ist ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stadt Leipzig – Referat Internationale Zusammenarbeit und der Südosteuropa-Gesellschaft. 

Mit dieser Veranstaltung möchten wir einen weniger bekannten und für heutige gesellschaftliche Veränderungen lehrreichen Aspekt der Geschichte Südosteuropas in den Fokus rücken.  

Die jüdische Geschichte in Bulgarien, Griechenland und Nordmazedonien ist tief verwurzelt. Sie ist geprägt von einer gemeinsamen oströmischen und osmanischen Vergangenheit sowie von vielfältigen kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Einflüssen. Während der Shoah wurden die meisten jüdischen Gemeinden vernichtet, was tiefe Wunden in den Gesellschaften der Region riss.  Unter oft widrigen Bedingungen gelang nur vereinzelt ein Neubeginn.  

Heute, während Antisemitismus wieder zunimmt, wächst zugleich das öffentliche und politische Bewusstsein, jüdische Geschichte und jüdisches Leben durch gezielte Erinnerungsarbeit und politische Initiativen sichtbarer zu machen und sie als bedeutenden Bestandteil der Gesellschaft zu begreifen. 

Zusammen mit internationalen Gästen beleuchten wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei Ländern und reflektieren die Potenziale und Herausforderungen, die jüdische Geschichte und die neue Befassung damit für überregionale Beziehungen und Europa bedeuten.

Mit Gesprächsrunden, Dialog- und Vernetzungsräumen und 
künstlerischen Interventionen widmet sich die Tagung der Geschichte jüdischen Lebens, beleuchtet jüdische Identitäten über verschiedene Kontexte und Epochen hinweg und thematisiert zivilgesellschaftliche Initiativen in den Bereichen politische Bildung, Erinnerungskultur und Antisemitismusprävention. 

Die Stadt Leipzig, Gastgeberin der Tagung und Partnerstadt von Thessaloniki, steht im Jahr 2026 besonders im Zeichen jüdischen Lebens. Anlass ist das sächsische Themenjahr „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“, das einen wertvollen Rahmen auch für diese internationale, wissenschaftlich-kulturelle Begegnung bietet.

In einer offenen, respektvollen und einladenden Atmosphäre soll ein intensiver und bereichernder Austausch im Neuen Rathaus Leipzig und in der Halle 14 stattfinden.

Sie sind herzlich eingeladen, die Welt jüdischen Lebens zwischen Thessaloniki, Skopje und Sofia zu entdecken!]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578022/die-welt-ist-in-uns/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578022/die-welt-ist-in-uns/</guid>
          <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Fête de la musique]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Live-Musik, Familienprogramm und französische Spezialitäten – ein sommerlicher Tag im Medienzentrum am Bundeskanzlerplatz.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Am Sonntag, den 21. Juni von 11 bis 15 Uhr laden die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Institut français Bonn sowie die Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn Sie herzlich zur Fête de la musique in das Medienzentrum am Bundeskanzlerplatz in Bonn ein.

Freuen Sie sich auf ausgelassene Live-Musik, französisches Gebäck sowie ein buntes Familienprogramm mit musikalischer Früherziehung, Kinderschminken und Mitmachaktionen für Kinder. Nebenbei können Sie im bpb:medienzentrum stöbern und die Publikationen der bpb kennenlernen. 

Kommen Sie vorbei, tanzen, singen und genießen Sie gemeinsam mit uns einen musikalischen Sommertag auf der Terrasse und bei uns im bpb:medienzentrum. ]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578464/fete-de-la-musique/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578464/fete-de-la-musique/</guid>
          <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[zwischen/miete diskursiv mit Julia Friedrichs ]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Lesung und Gespräch mit Julia Friedrichs  Journalistin und Autorin]]></description>
        
          <text><![CDATA[Was würden Sie mit 1000 Millionen Euro tun?

Julia Friedrichs ist gelungen, was es so noch nicht gegeben hat: Sie bittet Superreiche zum Gespräch, und diese erlauben ihr umfassende Einblicke in ihre Welt und stellen sich ihren Fragen. Ist Vermögen eine Privatangelegenheit? Braucht es ein anderes Steuersystem? Kann es richtig sein, dass sich extreme Vermögen in den Händen ganz weniger ballen? Wann habe ich genug?

Ihre Recherchereise führt die Autorin zu Luxusjachten, in Family-Offices und Steueroasen. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten fördert sie exklusive neue Daten zutage über die vermögendsten Familien des Landes. Ein augenöffnender Trip durch die Welt des Geldes und ein vielschichtiger Blick auf jene, die sonst schweigen.

Superreich ist ein Mensch, der über viele Millionen Euro verfügt. Hierzulande sind es 3300 Personen, die 23 Prozent des gesamten Finanzvermögens besitzen. Aber auch in anderen Ländern nimmt die Zahl der Superreichen zu. Mit dem Geld, das man braucht, um ihre Superjachten auch nur ein Jahr instand zu halten, könnte man mittlerweile die Schulden aller Entwicklungsländer tilgen – auf einen Schlag.
Welches Ausmaß an Ungleichheit verträgt eine Gemeinschaft, verträgt die Demokratie, in der zumindest theoretisch jede Stimme gleich viel wert sein soll? Wie viel dürfen Einzelne für sich beanspruchen in einer Welt, in der die Ressourcen endlich sind? Müssen wir dem Reichtum Grenzen setzen?

Julia Friedrichs begibt sich auf die Spuren des Geldes. Eine eindringliche Reportage über die Frage, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen.

    
        Zur Autorin
        Julia Friedrichs, 1979 im westlichen Münsterland geboren, studierte Journalistik in Dortmund und Brüssel. Seitdem arbeitet sie als Autorin von Reportagen und Dokumentationen für die ARD, das ZDF und die Zeit. 2024 gründete sie gemeinsam mit Jochen Breyer die Produktionsfirma Tell Me Why. Friedrichs hat mehrere hochgelobte Bücher verfasst, darunter die Bestseller „Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“ (2008) und „Working Class. Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können“ (2021). Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten, den Nachwuchspreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreises, den Dr. Georg Schreiber-Medienpreis, den Grimme-Preis, den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik, die Auszeichnung „Journalistin des Jahres 2022“ in der Kategorie Reportage und zuletzt den Stern-Preis 2024 für die ZDF-Dokumentation „Milliardenspiel“. Julia Friedrichs lebt mit ihrer Familie in Berlin.
    


 Als zwischen/miete diskursiv ist eine Kooperation zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Literaturhaus Bonn.

Moderation: Tilman Strasser]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/576837/zwischen-miete-diskursiv-mit-julia-friedrichs/</link>
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          <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[„Was heißt schon alt? Politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen.“]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Politische Bildung im Alter kann ein Schlüssel zu aktiver Mitgestaltung sein. Die Veranstaltung beleuchtet Konzepte und Ideen für mehr Teilhabe und Engagement jenseits der Erwerbsphase.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Deutschland wird immer älter. Dieses Faktum wird in der gesellschaftlichen Debatte seit Jahren mantraartig wiederholt und bringt ohne Zweifel viele Herausforderungen für die zukünftige Ausgestaltung des Sozialstaats mit sich. Doch was bedeutet das eigentlich für die politische Partizipation und das gesellschaftliche Engagement der Menschen? 

Einerseits ist die Wahlbeteiligung unter Älteren traditionell vergleichsweise hoch und viele wichtige politische Ämter werden von Menschen jenseits des Rentenalters besetzt. Andererseits steigen in Deutschland die Fälle von Altersdiskriminierung, die Chancen auf ein „gutes Altern“ sind je nach sozioökonomischer Lage ungleich verteilt und die Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Mitbestimmung unterschiedlich ausgeprägt.

Es braucht daher nicht nur Maßnahmen zur Stabilisierung des Renten- und Gesundheitssystems, sondern auch gesellschaftspolitische Strategien, um das sich wandelnde Bild vom Alter neu zu zeichnen – im Spannungsfeld zwischen Herausforderung, Mitgestaltung und Bereicherung. Denn viele ältere Menschen sind heute viel länger fit und wollen trotz Rentenalter weiterhin produktiv und gestalterisch tätig sein. Gleichzeitig können auch jüngere Generationen von der Erfahrung und dem Engagement der Älteren profitieren. Und dennoch bleibt vielen der Zugang zu Teilhabemöglichkeiten verwehrt.  

Deswegen wird das Fachforum folgende Fragen in den Fokus rücken: Wie wollen wir im Alter gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort leben? Wie können wir Partizipation und Teilhabe ermöglichen und Zukunftsfragen mitgestalten?  Welche Rolle spielt (politische) Bildung im Alter? Und wie kann es den besonders vom demografischen Wandel betroffene Regionen in ländlichen Räumen gelingen, sich zukunftsfest aufzustellen? 

Gemeinsam mit Expert/-innen aus Verbänden, Wissenschaft und Verwaltung, Akteur/-innen aus der politischer Bildungspraxis und Engagierten vor Ort wollen wir die aufgeworfenen Fragen als gesamtgesellschaftliches Phänomen in den Blick nehmen und funktionierende Ansätze, Ideen und Projekte diskutieren. Wie bei unseren Fachforen der vergangenen Jahre, sind Sie auch in diesem Jahr Teilnehmende und Expert/-innen zugleich. Der Fokus liegt auf Austausch und Wissenstransfer, Netzwerkbildung und Kollaboration.

Herzlich danken wir der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) für Austausch und Beratung im Vorfeld der Veranstaltung.  
 
Während der Tagung und im Nachgang entsteht ein Podcast zum Thema, der ab dem 01.09.2026 in der Mediathek der bpb gehört werden kann. 

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung und auf die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/577211/was-heisst-schon-alt-politische-bildung-und-gesellschaftliche-teilhabe-aelterer-menschen/</link>
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          <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Die bpb auf der Gamescom 2026 – „Democracy at Play“ und „SOKO 1977“]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Die bpb präsentiert in Zusammenarbeit mit der „Indie Arena Booth“ eine kuratierte Auswahl an Indie-Games, die sich mit dem Themenfeld Demokratie beschäftigen.]]></description>
        
          <text><![CDATA[
    Auf einen Blick:
       Die bpb präsentiert auf der diesjährigen Gamescom (26.-30. August 2026) unter dem Motto „Democracy at Play“ eine kuratierte Auswahl an Indie-Games, die politische Themen und besonders das Themenfeld Demokratie behandeln.
Präsentiert werden in diesem Jahr folgende fünf Games:

    Egglets – Die langen 10 Tage
    Future? No Thanks!
    Influencer Solitaire
    Microlandia
    Name of the Will



Detaillierte Informationen zu den fünf Games finden Sie hier.


    Erstmals wird außerdem „SOKO 1977“, das historisch-politische Game der bpb über die Umwälzungen und Konflikte im Deutschland der 70er-Jahre, spielbar sein – eine Weltpremiere. 
    Der Auftritt der bpb wird Teil der „Indie Arena Booth” (Halle 10.2), einem Gemeinschaftsstand für kleine Game-Entwicklungsstudios.
    Um den Stand zu besuchen, ist ein Ticket für die Gamescom nötig, das über den Ticket-Shop der Messe erhältlich ist.


Im Detail:

In den letzten fünf bis zehn Jahren lässt sich eine Politisierung der Games-Branche, besonders der Indie-Games-Branche, sowie eine zunehmende Nutzung von Games in den Bereichen historisch-politische Bildung und Radikalisierungsprävention identifizieren. Zielgruppenunabhängig versprechen Games, mittels Immersion und Interaktivität neue Zugänge zur politischen Bildung und zum Lernen allgemein zu eröffnen. 

Schon seit 1988 widmet sich die bpb diesen verstärkt nachgefragten Potenzialen des Mediums, ohne dabei übertriebene Effekte zu erwarten, aber auch ohne Alarmismus im Angesicht von Gewalt- oder Suchtdebatten. Die bpb ordnet Games ein, bietet verlässliche Informationen zu deren Einsatz sowie fundierte Hintergrundartikel zu den Themen an, die die Games-Kultur beschäftigen (einen Überblick über die Aktivitäten der bpb im Bereich Games finden Sie hier). 

Nach großem Erfolg im letzten Jahr mit positiver Resonanz von Besuchenden, Presse und Politik kehrt die bpb 2026 wieder auf die Gamescom zurück. Angesichts der Herausforderungen, vor denen Demokratien weltweit stehen, soll besonders gezeigt werden, dass und wie das einflussreiche und reichweitenstarke Medium Games das Themenfeld Demokratie behandelt.

Mittels der präsentierten Spiele soll die Bandbreite der Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Demokratie aufgezeigt werden. Alle vorgestellten Games sind als Beiträge zu einem Diskurs über eine politische Bildung mit Games zu verstehen, die über enge Kontexte der Serious Games und Lernspiele hinausgeht. Stattdessen stehen hier Unterhaltungsspiele im Fokus, die Gegenstände einer Reflexion darüber sein können, wie eine zunehmend politisierte Branche für die Demokratiebildung relevante Themen aufgreift. Eine Auswahl für den Stand ist damit nicht gleichzusetzen mit einer uneingeschränkten Empfehlung, diese Spiele unkritisch in Vermittlungskontexten der politischen Bildung einzusetzen, sondern zeigt, dass es sich bei den ausgewählten Games um interessante Gegenstände handelt, deren genauere Betrachtung im Sinne der politischen Bildung sich lohnt. 

Für die Auswahl und Präsentation der Games arbeitete die bpb mit der „Indie Arena Booth“ zusammen, einem Gemeinschaftsstand für unabhängige Game-Entwicklungsstudios. Jede Person, die die Gamescom besucht, kann am Stand „Democracy at Play“ im Indie-Bereich der Messe (Halle 10.2) die vorgestellten Games ausprobieren.

Die Fachjury der Indie Arena Booth traf eine Vorauswahl auf Basis aller für den Stand „Democracy at Play“ eingegangenen Bewerbungen der Game-Entwicklungsstudios. Die finale Auswahl nahm anschließend die bpb vor.

Die Games „Egglets – Die langen 10 Tage“, „Future? No Thanks!“, „Influencer Solitaire“, „Microlandia“ und „Name of the Will“ wurden nicht von der bpb beauftragt und werden nicht von der bpb finanziert. Die bpb stellt den Standplatz und übernimmt hierfür die Kosten, an der Entwicklung ist die bpb allerdings nicht beteiligt.

„SOKO 1977“ wird im Auftrag der bpb von Paintbucket Games entwickelt. Die bpb trägt die Entwicklungskosten.

Veranstaltungsseite:

https://home.indiearenabooth.de/

Diese Veranstaltungsseite wird laufend aktualisiert.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/576041/die-bpb-auf-der-gamescom-2026-democracy-at-play-und-soko-1977/</link>
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          <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[3. Fachtagung Politische Medienbildung]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[21.-22. September 2026 | Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)]]></description>
        
          <text><![CDATA[Die Veranstaltung ist ausgebucht. Sollten Sie daran interessiert sein, auf einer Warteliste aufgenommen zu werden, bitten wir um eine entsprechende E-Mail unter Nennung von Vor- und Zuname, sowie Ihrer Institution und Funktion an medienpaedagogik@bpb.de

Digitale Plattformen sind längst mehr als Kommunikationsräume. Social Media, Messenger, Gaming-Foren und KI-gestützte Systeme sowie die hinter ihnen stehenden Tech-Konzerne strukturieren Aufmerksamkeit, selektieren und priorisieren Inhalte, ordnen Sichtbarkeit und rahmen Kommunikation. Auf diese Weise vernetzen sie Menschen und beeinflussen Meinungsbildungsprozesse – und damit digitale wie analoge Öffentlichkeit tiefgreifend. 
CALL FOR WORKSHOPS

In diesen Räumen wirkt Macht häufig unsichtbar: durch Algorithmen, Geschäftsmodelle, technische Infrastrukturen und die zunehmende Integration Künstlicher Intelligenz. Der Einfluss von Technologiekonzernen fordert auf politischer, ökonomischer, juristischer und kultureller Ebene Strukturen demokratischer Systeme heraus und weckt Zweifel an der Legitimation ihrer marktwirtschaftlichen Hegemonie. Zugleich stellt sich die Frage nach machtpolitischen Funktionen der Plattformen mit Blick auf staatliche Instanzen, die diese nicht nur regulieren, sondern auch längst selbst aktiv nutzen, gestalten, mitunter kontrollieren und dadurch die Öffentlichkeit mitprägen.

Politik, Bürgerschaft und zivilgesellschaftliche Organisationen stehen verstärkt vor der Herausforderung, diesem Machtanspruch und den bereits deutlich sichtbaren Auswirkungen auf demokratische Aushandlungsprozesse wirksam zu begegnen.

Auch für die Politische Medienbildung stellen sich damit grundlegende Fragen. Was bedeutet die allgegenwärtige Digitalität für unsere demokratische Öffentlichkeit? Wie lassen sich Einflussnahme von Big-Tech und Plattformen in Politik und Gesellschaft zielgruppennah deutlich machen? Welche Zugänge zum Themenkomplex haben Praxis und Forschung bereits erschlossen, die in der Breite Bewusstsein und Mündigkeit fördern können?  Und wie lässt sich das Spannungsfeld zwischen notwendiger Kritik an Plattformen und ihrem Potenzial für demokratische Sichtbarkeit, Teilhabe und Mobilisierung produktiv bearbeiten?

Die 3. Fachtagung Politische Medienbildung lädt Fachpersonen aus politischer Bildung und Medienpädagogik dazu ein, diesen und weiteren Fragen gemeinsam nachzugehen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Reflexion und die Weiterentwicklung von Ansätzen, Formaten und Methoden politischer Medienbildung. Ziel ist es, Menschen darin zu stärken, Machtstrukturen digitaler Plattformen zu erkennen, kritisch zu reflektieren und ihnen selbstbestimmt zu begegnen.


]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/575224/3-fachtagung-politische-medienbildung/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/575224/3-fachtagung-politische-medienbildung/</guid>
          <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Im Gefängnis]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Die Veranstaltung beleuchtet die psychosozialen Auswirkungen elterlicher Inhaftierung auf Kinder, thematisiert Unterstützungsangebote und diskutiert Ansätze eines familiensensiblen Strafvollzugs.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Familien, in denen ein Elternteil inhaftiert ist, stehen vor großen Herausforderungen. Insbesondere die Kinder gehören zu den häufig Übersehenen während des Strafvollzugs. Die Inhaftierung des Elternteils bedeutet emotionale Belastung, Angst, Loyalitätskonflikte und soziale Ausgrenzung. Viele Kinder erleben Scham und Schweigen und werden in Mitleidenschaft gezogen, obwohl sie selbst keine Schuld tragen.

Ausgehend vom Schriftenreihe-Band „Im Gefängnis. Ein Kinderbuch über das Leben hinter Gittern“ von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus, rückt die Veranstaltung die Perspektive eines Mädchens in den Mittelpunkt, dessen Vater in Haft  ist. Es geht um dessen Leben im Gefängnis und die Frage des eigenen Umgangs mit der Situation: Kann man Freundinnen und Freunden davon erzählen? Und vor allem: Wie lässt sich die Trennung bewältigen?

Der Abend gibt Einblicke in das Leben „hinter Gittern“ aus der Sicht von direkt Betroffenen, Mitarbeitenden und Netzwerkpartnern einer Justizvollzugsanstalt . Ziel ist es, ein gesellschaftliches Tabu sichtbar zu machen und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Kinder von Gefangenen besonderen Schutz und Unterstützung benötigen.

Zugleich wird erläutert, was unter „familiensensiblem Vollzug“ zu verstehen ist: welche gesetzlichen Grundlagen spielen eine Rolle, welche Möglichkeiten gibt es, Kinder während der Haftzeit des Elternteils zu unterstützen und welchen Beitrag kann das sogar zur Resozialisierung straffällig gewordener Menschen leisten?

Die Veranstaltung ist eine Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Zusammenarbeit mit der JVA Euskirchen, der Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW sowie der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen im Erzbistum Köln (EFL).

Teilnehmende:

    Jennifer Rybarczyk, Leiterin der JVA Euskirchen
    Dr. Hans-Georg Golz, Leiter Referat Bücher, Bundeszentrale für politische Bildung
    Wilhelmine Geenen, Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW
    Ein Inhaftierter aus dem offenen Vollzug der JVA Euskirchen

Moderation: Anna Hoff, EFL Bonn 

Die Publikation kann vor Ort käuflich erworben werden.
]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578275/im-gefaengnis/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/578275/im-gefaengnis/</guid>
          <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
          <title><![CDATA[Stitching Democracy 2026]]></title>
          <category>Artikel</category>
          <description><![CDATA[Am 08. Und 09.10.2026 planen wir einen Fachtag in Berlin zu Fragestellungen rund um Möglichkeiten und Herausforderungen politische Bildung in digitalen Räumen.]]></description>
        
          <text><![CDATA[Haben wir im endlosen Feed noch eine Stimme? Digitale Plattformen sind längst mehr als nur Werkzeuge – sie sind die Marktplätze und Diskussionsräume unserer Zeit. Doch wie schaffen wir es, in der Flut an Inhalten nicht nur präsent zu sein, sondern auch echte Akzente für die politische Bildung zu setzen? Welche Inhalte, Methoden und Formate bewähren sich in digitalen Informationsströmen und wie können wir diese auf den Kontext der gegenwärtigen Arbeitswelt beziehen? Wie bringen wir Plattformlogiken und politisch-bildnerische Ziele erfolgreich zusammen? 

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) laden Sie am 08. und 09.10.2026 nach Berlin zur Veranstaltung "Stitching Democracy 2026" ein, um gemeinsam der Frage auf den Grund zu gehen: Wie behauptet sich politische Bildung im Wettbewerb um Aufmerksamkeit?

Freuen Sie sich auf spannende Insights und die Möglichkeit sich zu vernetzen, um voneinander zu lernen und gemeinsam die digitale politische Bildungsarbeit zu stärken.

Im Rahmen der Teilnahme wird eine Übernachtung vom 08. auf den 09.10.2026 in Berlin, sowie die Versorgung vor Ort gestellt. An- und Abreise müssen eigenständig organisiert werden. Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.

Wichtig: Die Anmeldung ist seit dem 02. Juli 2026 über die oben verlinkte Website unseres Kooperationspartners möglich.]]></text>
        
          <link>https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/576876/stitching-democracy-2026/</link>
          <guid isPermaLink="true">https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/576876/stitching-democracy-2026/</guid>
          <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
    </channel>
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