bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10461)

Die Schatten des Imperiums

Die Schatten des Imperiums

Russland seit 1991

Martin Aust begibt sich in seiner Russland-Studie auf die Suche nach historischen Ursachen für die heutige Politik des Landes, um deren Handlungsmotive nachzuvollziehen. Wie wird mit der Vergangenheit als imperiale Großmacht und dem Erbe der Sowjetunion umgegangen?

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Inhalt

Die Bewertung Russlands, seiner Regierung und Politik polarisiert und spaltet hierzulande die Gesellschaft. Während die Außenpolitik des Landes vielfach kritisiert und international sanktioniert wird, gibt es auch Stimmen, die Verständigung mit und Verständnis für Russland verlangen. Kontrovers diskutiert wird die Frage nach den Handlungsmotiven dieses so heterogenen Staates. Wie lassen sich hohe Zustimmungswerte für die Regierung Putin deuten? Wie ist das Eingreifen des Staates im Syrien-Konflikt oder auf der Krim zu erklären? Warum konnte sich in Russland kein stabiles demokratisches System etablieren? Der Historiker Martin Aust sucht die Antworten auf das Verhalten Russlands in dessen Geschichte. Er betrachtet das politische System des Landes seit dem Untergang der Sowjetunion von Gorbatschow über Jelzin bis hin zu Putin und Medwedew. Russland blicke mit seiner Vergangenheit als Zarenreich und kommunistische Großmacht auf eine doppelte imperiale Geschichte zurück. Diese imperiale Tradition, so der Autor, präge das russische Handeln bis zur Gegenwart und sei der Schlüssel zum Verständnis des Landes.



Autor: Martin Aust, Seiten: 182, Erscheinungsdatum: 19.02.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10461