bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10485)

Das Cover der Schriftenreihe "Die offene Stadt", auf dem eine geschäftige Straße mit vielen Menschen und Läden zu sehen ist

Die offene Stadt

Eine Ethik des Bauens und Bewohnens

Unsere Städte sind Kristallisationspunkte der Zivilisation. Sie boten von jeher Räume zur Begegnung, Foren zum Austausch und Impulse für Fortschritt. Zugleich aber bildeten sie in ihrer Komplexität den Nährboden für Konflikte und Exklusion. Richard Sennett lotet dieses Spannungsverhältnis aus.

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Inhalt

Städte sind seit jeher Kristallisationspunkte der Zivilisation – auch ihrer Schattenseiten. Sie führen Menschen zusammen und sind in ihrer Komplexität und Dysfunktionalität doch zugleich Nährboden für Spannungen, Exklusion und Marginalisierung. In der baulichen Substanz der Städte spiegeln sich, so der Soziologe und Historiker Richard Sennett, die Brüche zwischen sich wandelnden ideellen Ansprüchen und der Realität sozialer oder ökonomischer Interessengegensätze, auch und zumal in den Städten des globalen Südens. Sennett lotet angesichts der rapide zunehmenden globalen Verstädterung die sich überlagernden kulturell oder sozial, ökonomisch, religiös oder ethnisch bedingten Erwartungen an die Stadt der Gegenwart und der Zukunft aus. Städte müssen, so sein Plädoyer, offen werden oder bleiben, um eine Grundkonstante des Urbanen zu wahren: Begegnungen zu ermöglichen und so im Großen wie im Lokalen Ausgleich und Mittler zu sein zwischen scheinbar nicht zu Vereinbarendem.



Autor: Richard Sennett, Übersetzung: Michael Bischoff, Seiten: 400, Erscheinungsdatum: 09.03.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10485

 


Dossier

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Das Dossier beschäftigt sich mit den sozialen und räumlichen Tendenzen der Stadtentwicklung in Deutschland, geht den zugrunde liegenden gesellschaftlichen Strukturveränderungen nach und stellt die Steuerungsversuche vor, mit denen die Politik auf aktuelle Problemlagen der Städte reagiert.

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