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Schriftenreihe (Bd. 10476)

Die aufgeregte Gesellschaft

Die aufgeregte Gesellschaft

Wie Emotionen unsere Moral prägen und die Polarisierung verstärken

Menschliches Denken, Handeln, auch moralische Urteile gründen, auf weltweit ähnlichen Emotionen. Der Philosoph Philipp Hübl analysiert, welche das sind und wie sie sich auf Überzeugungen und Befindlichkeiten in den Gesellschaften auswirken.

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Inhalt

Warum verweigern wir anderen Hilfe? Worauf gründen unsere Vorlieben? Welche Aversionen tragen wir in uns? Warum erscheinen Konflikte unüberbrückbar? Menschliches Denken und Handeln, auch moralische Urteile gründen, meint der Philosoph Philipp Hübl, auf weltweit ähnlichen, tief im Menschen angelegten Emotionen wie Zorn, Angst und Ekel, Neugier, Scham und Mitleid. In wechselnden Ausprägungen beeinflussten diese Emotionen Lebensstile und politische Überzeugungen, Einstellungen und Befindlichkeiten. Hübl deutet die Polarisierung von Gesellschaften als Ausdruck dieser emotionalen Vielfalt. Mehr als uns bewusst sei, steuere ein auf Emotionen gründender individueller moralischer Kompass menschliche Verhaltensweisen. Dergestalt könnten – quer durch gesellschaftliche Schichten, Altersgruppen, Ethnien, soziale Lagen – Menschen ähnliche Ziele oder Ängste haben, zu erbitterten Gegnern werden oder die gleichen Handlungen ablehnen. Hübl leuchtet die zugrunde liegenden psychologischen und soziologischen Tatbestände aus und erklärt den Wert von Vernunft und Logik als Korrektive einer emotional gefärbten Moral.



Autor: Philipp Hübl, Seiten: 432, Erscheinungsdatum: 09.03.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10476