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Schriftenreihe (Bd. 10562)

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Theorie der digitalen Gesellschaft

Digitalisierung ist so alt wie die moderne Gesellschaft selbst. Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts gibt es einen zunehmenden Bedarf an statistischer Vermessung und der Erkennung von Mustern. Big Data lautet die neueste Antwort auf das Verlangen, Regelmäßigkeiten in der sozialen Welt zu erfassen.

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Inhalt

Techniken etablieren sich nur dann, wenn sie ein Problem lösen. Auch digitale Technik setzt einen Bedarf voraus. Von diesem Grundgedanken ausgehend, beschäftigt sich der Soziologie Armin Nassehi mit der Frage, welches gesellschaftliche Problem Digitalisierung löst. Seine Antwort verweist darauf, dass die moderne Gesellschaft längst eine digitale Struktur hatte, bevor der erste Computer erfunden wurde. Gegenwärtige technische Mittel wie Big Data weiteten die Vermessung der Gesellschaft aus, die bereits Ende des 18. Jahrhunderts begonnen hatte. Laut Nassehi verlangt die moderne, komplexe Gesellschaft danach, dass die unsichtbaren Regelmäßigkeiten des Zusammenlebens, die untergründigen Muster, sichtbar werden. Dass Mustererkennung und Berechnung von Verhaltensweisen und Vorlieben heute so gut funktionieren, deutet auch darauf hin, dass die Strukturen der Gesellschaft beständiger und stabiler sind, als es viele Debatten über die Digitalisierung vermuten lassen.



Autor: Armin Nassehi, Seiten: 352, Erscheinungsdatum: 20.09.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10562