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bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10532)

Das Ende der Illusionen

Das Ende der Illusionen

Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Vieles ist in der Spätmoderne im Umbruch: Lebensstile und Chancen ändern sich, neue Gegensätze und Ungleichheiten, Allianzen und Konflikte entstehen. In fünf Essays beleuchtet Andreas Reckwitz diesen Strukturwandel in Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Politik heraus.

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Inhalt

Die Gesellschaften des 21. Jahrhunderts befinden sich in einem andauernden Prozess der Ausdifferenzierung. Dieser ist nicht zuletzt bestimmt vom sozialen Aufstieg der Einen, begleitet vom Abstieg Anderer. Neue Zugehörigkeiten formieren sich, und altvertraute Gewissheiten enden. Dieses Kaleidoskop spiegelt zugleich unterschiedlichste mentale, soziale und politische Befindlichkeiten und Gleichzeitigkeiten: Lebensstile und Chancenbewusstsein, politische Präferenzen oder auch Abstinenzen, manifeste Zukunftsängste oder demonstrative Protesthaltungen. Andreas Reckwitz konstatiert für die postindustrielle Zeit das Ende aller umstandslos in die Zukunft fortzuschreibenden Fortschritts- oder Heilserwartungen, seien sie politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Natur. Er arbeitet in fünf Essays den Strukturwandel der Spätmoderne heraus, der neue Gegensätze und Ungleichheiten, Konflikte und Allianzen, Verwerfungen, An- und Herausforderungen generiere und beleuchtet deren Ursachen.



Autor: Andreas Reckwitz, Seiten: 305, Erscheinungsdatum: 12.10.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10532