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Schriftenreihe (Bd. 10599)

Amerika im kalten Bürgerkrieg

Amerika im kalten Bürgerkrieg

Wie ein Land seine Mitte verliert

Wie viel Polarisierung hält eine Demokratie aus? Die USA stehen aktuell beispielhaft für ein Klima, in dem ein Dialog zwischen unterschiedlichen Lagern kaum mehr stattfindet. Torben Lütjen analysiert die Entwicklungen der letzten Jahre und blickt hierfür auf beide Seiten des politischen Spektrums.

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Inhalt

Die US-amerikanische Gesellschaft ist schon seit Längerem hochgradig polarisiert. Die Berührungspunkte zwischen kulturellen und politischen Milieus scheinen zu schwinden, ein Dialog finde kaum mehr statt, vielmehr bewegen sich die unterschiedlichen Lager in ihren jeweils eigenen Echokammern. Diese Entwicklung verstärkte sich schon vor Donald Trumps Präsidentschaft, der - obwohl Staatsoberhaupt - eine staatsfeindliche und, so Torben Lütjen, in gewisser Weise antiautoritäre Spielart des rechten Populismus auf die Spitze getrieben habe. Lütjen versucht, die Risse in der amerikanischen Gesellschaft nachzuzeichnen. Er zeigt, wie religiöser Fanatismus und Antiintellektualismus bei den Republikanern zunehmend an Einfluss gewannen und wie auch die Demokraten in den vergangenen Jahren mehr und mehr nach links gerückt sind oder sich auf identitätspolitische Debatten konzentriert haben. Lütjen zieht Bilanz über große Teile der ersten Amtszeit Trumps und stellt die Frage in den Blickpunkt, wie viel Polarisierung eine Demokratie auszuhalten im Stande ist.



Autor: Torben Lütjen, Seiten: 224, Erscheinungsdatum: 02.11.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10599