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Schriftenreihe (Bd. 10627)

Das Ende des amerikanischen Zeitalters

Das Ende des amerikanischen Zeitalters

Deutschland und die neue Weltordnung

Die Präsidentschaft Donald Trumps hat die Risse der bisherigen Weltordnung offenbart. Was bedeutet das für die zukünftige Gestaltung internationaler Beziehungen? Thomas Jäger hofft auf eine Erneuerung transatlantischer Zusammenarbeit und fordert Deutschland auf, Verantwortung zu übernehmen.

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Inhalt

Über hundert Jahre lang währte das amerikanische Zeitalter – nun neigt es sich seinem Ende zu. So sieht es der Politikwissenschaftler Thomas Jäger, der dies – dem Selbstverständnis der Trump-Administration zum Trotz – für einen unabwendbaren Prozess hält. Doch was kommt nach dem amerikanischen Zeitalter? Nicht zwangsweise auch ein Abstieg des Westens und der liberalen Weltordnung als solcher, so Jäger. Vermeidbar werde der drohende Abstieg jedoch nur, wenn die westliche Staatengemeinschaft wieder stärker auf ihre Einheit hinwirke. Denn nur ein außen- und sicherheitspolitisches Zusammenrücken der EU-Staaten und der USA könnten illiberalen und antidemokratischen Mächten Grenzen setzen. Diese seien bereits dabei, die Welt nach ihren eigenen Vorstellungen und Interessen zu ordnen. Ob es gelingt, ihnen etwas entgegenzuhalten, hänge dabei entscheidend vom Verhalten Deutschlands ab, das bereit sein müsste, Führungsverantwortung innerhalb der EU zu übernehmen. Eine geeinte EU als relevanter Akteur in der Weltpolitik sei schließlich der einzige Weg hin zu einem transatlantischen Zeitalter, in dem sich eine demokratische Lebensweise bewahren lässt.



Autor: Thomas Jäger, Seiten: 191, Erscheinungsdatum: 02.11.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10627