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bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10546)

Der lange Abschied von der weißen Dominanz

Der lange Abschied von der weißen Dominanz

In Zeiten von Einwanderungsgesellschaften und globaler Verschiebungen wandeln sich auch gesellschaftliche Machtverhältnisse. Charlotte Wiedemann beschreibt, wie die Selbstverständlichkeit weißer Privilegien zunehmend in Frage gestellt wird.

vergriffen

Inhalt

Seit Jahrhunderten ist die im und vom Westen geprägte vorherrschende Weltsicht 'weiß' - die Erfahrungen und Perspektiven nicht-weißer Menschen spiegeln sich kaum darin. Dies - so die Journalistin Charlotte Wiedemann - ändere sich zunehmend. Damit verbunden sei der Verlust von mit Selbstverständlichkeit gelebter Privilegien, was teils zu heftigen Abwehrreflexen führe. Auch Deutschland ist als Gesellschaft um ein Vielfaches weniger homogen als noch vor wenigen Jahrzehnten, aber in der Mehrheitsgesellschaft seien andere Erzählungen nur unzureichend angekommen. In ihrer auch die eigene Position kritisch hinterfragenden Darstellung beschreibt Charlotte Wiedermann zahlreiche Verschiebungen im deutschen wie im globalen Diskurs und fragt nach deren Auswirkungen auf die Gesellschaft - sei es im Umgang mit ökonomischen Ungleichheiten, im Kampf gegen rassistische Diskriminierung oder in der Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte.



Autorin: Charlotte Wiedemann, Seiten: 285, Erscheinungsdatum: 18.01.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10546