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Schriftenreihe (Bd. 10576)

In Echtzeit

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Das Jahr 1938 aus jüdischer Perspektive

Das Leo Baeck Institut versammelt in diesem zweisprachigen Band Briefe, Fotos und weitere Archivdokumente aus dem Jahr 1938 und zeigt auf eindrückliche und erschreckende Weise, wie der staatlich organisierte Terror den Lebensraum deutscher Jüdinnen und Juden von Tag zu Tag mehr einschränkte.

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Inhalt

Das Jahr 1938 ist ein katastrophaler Wendepunkt in der deutsch-jüdischen Geschichte. Am Ende brannten Synagogen und jüdische Läden: Der staatlich organisierte Terror schränkte 1938 den Lebensraum deutscher Jüdinnen und Juden von Tag zu Tag mehr ein. Das Leo Baeck Institut zeigte dies 2018 im „Projekt 1938“: Täglich erzählte ein Beitrag basierend auf Archivdokumenten des entsprechenden Tages aus 1938 eine persönliche Geschichte jüdischen Lebens. Ob Tagebucheintrag, Brief, Ausweis oder Foto – jedes Stück zeigte nachdrücklich, wie das NS-Regime die jüdische Bevölkerung systematisch verdrängte und verfolgte und die Jüdinnen und Juden verzweifelt versuchten, am Leben zu bleiben. Nun versammelt das Leo-Baeck-Institut Auszüge des Projektes in diesem zweisprachigen Band. Deutlich wird, wie die Schicksale einzelner Familien in den größeren historischen Narrativ eingebunden sind. (882 Zeichen)



Herausgeber: Miriam Bistrovic / Frank Mecklenburg / William H. Weitzer / Magda Wrobel, Seiten: 192, Erscheinungsdatum: 08.07.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10576