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Partei der Humanisten (Die Humanisten)

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Partei der Humanisten (Die Humanisten)

Oskar Niedermayer

/ 1 Minute zu lesen

Die Humanisten wurden 2014 gegründet. Die Partei versteht sich als soziale, liberale und progressive Partei, welche die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Ihre Politik will auf einen evolutionären Humanismus und wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen.

Gründungsjahr Landesverband
2014*
Mitgliederzahl in Berlin
1.950*
Landesvorsitz
Barend Wolf*
Wahlergebnis 2016
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei

Die "Partei der Humanisten" (Die Humanisten) wurde 2014 gegründet. Sie trat zur Bundestagwahl 2017 mit einer Landesliste in Nordrhein-Westfalen an und erhielt bundesweit 0,0 Prozent der Stimmen. Bei der Europawahl 2019 kam sie auf 0,2 Prozent. Das höchste Ergebnis ihrer bisher sechs Landtagswahlteilnahmen erzielte sie mit 0,5 Prozent bei der Bürgerschaftswahl 2021 in Bremen.

Die Humanisten verstehen sich als eine soziale, liberale und progressive Partei, welche die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Dabei beruft sie sich auf den evolutionären Humanismus und vertritt einen kritisch-rationalen Politikansatz, der in besonderem Maße auf wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreift und – unabhängig von der politischen Strömung – für alle effektiven Politikkonzepte offen sei.

Der Berliner Landesverband wurde im April 2016 als erster innerhalb der Partei gegründet und tritt bei dieser Wahl zum Abgeordnetenhaus zum ersten Mal in Berlin an.

Zur Berliner Wahl fordern die Humanisten bezahlbaren Wohnraum für alle u.a. durch Mietpreisbremse, Milieuschutz, Neubau sowie Förderung des sozialen Wohnungsbaus. In der Klimapolitik setzt die Partei auf neue Mobilitätskonzepte und eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Sozialpolitisch fordert die Partei die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens und einer gemeinsamen Bürgerversicherung. Das Gesundheitssystem soll modernisiert und der Pflegeberuf attraktiver gemacht werden. In der Bildungspolitik setzt die Partei sich für Digitalisierung sowie bundesweit einheitliche Lehrpläne, Standards und Abschlussprüfungen ein. Zur Freiheit des Individuums gehöre zudem u.a., dass die aktive Sterbehilfe und Drogen wie Cannabis legalisiert werden. Zudem fordert die Partei eine konsequente Trennung von Kirche und Staat.

Fussnoten

Weitere Inhalte

Prof. Dr. Oskar Niedermayer ist emeritierter Professor und ehemaliger Leiter des Otto-Stammer-Zentrums an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Parteien, Wahlen und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland.