Veranstaltungen: Dokumentation

16.1.2009

Soziale Ungleichheit - Medienpädagogik - Partizipation

In welchen Zusammenhäng stehen die sozio-kulturellen Lebensbedingungen und der Medienkonsum Heranwachsender? Ziel der Veranstaltung war der diskursive Austausch zwischen Wissenschaft, pädagogischer Praxis sowie Bildungs- und Sozialpolitik.

Der Fachkongress "Soziale Ungleichheit – Medienpädagogik - Partizipation" am 17. und 18. Oktober 2008 in Bonn richtete den Fokus auf die Zusammenhänge zwischen den sozio-kulturellen Lebensbedingungen und dem Mediengebrauch Heranwachsender. Ziel des von JFF – Institut für Medienpädagogik und der PH Ludwigsburg mit Unterstützung der bpb und des BMBF veranstalteten Kongresses war der diskursive Austausch zwischen Wissenschaft, pädagogischer Praxis sowie Bildungs- und Sozialpolitik.

Die Veranstaltung umfasste zwei Teile:

Teil 1: "Bildungsbenachteiligung und multifunktionale Medien": Potenziale im alltäglichen Medienhandeln von Heranwachsenden.

Teil 2: Die soziale Frage im Fokus von Medienforschung, Medienpädagogik und Jugendbildung.

Am zweiten Tagungstag wurden in mehreren Workshops folgende Themen bearbeitet und anschließend präsentiert:
  • Online-Communities und Social Web-Angebote
  • Aktive Medienarbeit unter Berücksichtigung soziokultureller Unterschiede
  • Spielen in virtuellen Welten: Räume für Selbsterprobung und Gesellung
  • Die Rolle von Familie und Sozialumfeld in der Mediensozialisation
  • Lese- und Medienkompetenz in der frühen Bildung
  • Politische Partizipation und neue Formen medienkultureller Bildung
Die Dokumentation der Veranstaltung umfasst 3 Teile, die jeweils getrennt heruntergeladen werden können.

PDF-Icon Dokumentation, Teil 1 (PDF-Version: 434 KB)

mit dem Titel "Medienhandeln in Hauptschulmilieus" entspricht dem ersten Teil der Tagung. Er enthält die Eröffnungsreden von Dr. Andreas Vogel (BMBF) und Helga Theunert (JFF) sowie den Vortrag von Ulrike Wagner, in dem die Ergebnisse der JFF-Studie "Bildungsbenachteiligung und multifunktionale Medien" präsentiert wurden. Die Ergebnisse zum Umgang von Hauptschülerinnen und Hauptschülern aus sozialen Brennpunkten mit Computer, Internet, Spielkonsole und Handy wurden im aktuellen Diskurs von Medienforschung, Medienpädagogik und Bildungspolitik verortet.

PDF-Icon Dokumentation, Teil 2 (PDF-Version: 392 KB)

mit dem Titel " Die soziale Frage im Fokus von Medienforschung, Medienpädagogik und Jugendbildung" enthält die Hauptvorträge des zweiten Teils der Tagung: die Eröffnungsrede von Thomas Krüger, dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, sowie die Vorträge von Horst Niesyto ("Die soziale Frage in Medienforschung und Medienpädagogik") und Benno Hafeneger ("Die soziale Frage aus der Perspektive der Jugendbildung").

PDF-Icon Dokumentation, Teil 3 (PDF-Version: 727 KB)

enthält die Impulsreferate und Diskussionen aus fünf Workshops, eingeleitet von Helga Theunert.
  • Kommunizieren und Präsentieren im Web 2.0: Online-Communitys und Social Web-Angebote umfasst Beiträge von Angela Tillmann (TU Dresden) und Ulrike Schmidt (LizzyNet) sowie die Diskussionszusammenfassung von Niels Brüggen (JFF).
  • Produzieren in eigener Regie: Aktive Medienarbeit unter der Berücksichtigung soziokultureller Unterschiede enthält den Beitrag von Klaus Lutz (Medienzentrum Parabol Nürnberg) und die Ergebniszusammenfassung von Fred Schell (JFF).
  • In Medienwelten hineinwachsen: Die Rolle von Familien und Sozialumfeld in der Mediensozialisation beinhaltet Beiträge von Ingrid Paus-Hasebrink (Uni Salzburg), Kathrin Demmler (JFF) und die Zusammenführung der Ergebnisse von Friederike Tilemann (PH Zürich).
  • Die Welt erlesen: Lese- und Medienkompetenz in der frühen Bildung enthält zehn Thesen von Bernd Schorb (Uni Leipzig), eine Projektvorstellung von Nina Kuhn (Projekt Buchstart) und die Ergebnisbündelung von Ida Pöttinger (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg).
  • Sich einmischen und teilhaben: Politische Partizipation und neue Formen medienkultureller Bildung umfasst Thesen von Friedrich Krotz (Uni Erfurt), ein Referat von Jan Keilhauer (Uni Leipzig) und die Workshopergebnisse von Peter Holzwarth (PH Zürich).


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