Veranstaltungen: Dokumentation

11.11.2008

Geteilt, vereint – Deutschland zwischen Selbstbehauptung und Bündnisdisziplin

Die Deutschlandforschertagung 2008 widmete sich der zentralen Frage, in welcher außenpolitischen Kontinuität das seit 1990 vereinte Deutschland steht.

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  • Eröffnungsrede von Frank-Walter Steinmeier
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    DDR und Bundesrepublik sind als zwei Staaten in einer gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte zu betrachten. Die beiden deutschen Staaten entwickelten sich gesellschaftlich und politisch konträr und waren dennoch stets aufeinander fixiert. Als Folge entstanden in jener Zeit zwei unterschiedliche außenpolitische Wege zwischen Selbstbehauptung und Bündnisdisziplin.

    Die diesjährige Deutschlandforschertagung hat sich der zentralen Frage gewidmet, in welcher außenpolitischen Kontinuität das seit 1990 vereinte Deutschland steht. Muss nach dem Ende der deutschen Sonderwege nicht "europäische Außenpolitik" im Mittelpunkt stehen? Das Erbe der geteilten, gemeinsamen Nachkriegsgeschichte, die neue Rolle Deutschlands in der Weltpolitik nach dem Ende der Blockkonfrontation, die Zukunft des deutsch-russischen Verhältnisses sowie der bevorstehende Präsidentenwechsel im Weißen Haus und dessen Bedeutung für die transatlantische Kooperation waren Themen der diesjährigen Deutschlandforschertagung.

    Die traditionsreiche "DDR- und Deutschlandforschertagung" findet seit dem Jahr 2006 als internationale Konferenz zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte statt. Die Bundeszentrale für politische Bildung und die Zeitschrift "Deutschland Archiv" haben die Tagung in diesem Jahr gemeinsam mit der Hertie School of Governance veranstaltet.

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Deutschlandforschertagung am 19. Jahrestag des Falls der Mauer in Berlin mit einer Rede zur Deutschen Außenpolitik.


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